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Abstract
Die Eingewöhnung von Krippenkindern stellt an alle Beteiligten besonders hohe Anforderungen. Der Entwicklungsstand des Kindes im Alter von einem Jahr begünstigt diesen Übergang, weg von der primären Bindungsperson, verbunden mit dem Aufbau einer neuen Bindung zur Fachkraft, nicht. Das Kind befindet sich in einer kritischen Phase bezüglich eines neuen Bindungsaufbaus. Es ist noch nicht in der Lage eigenständig seine Gefühle zu verarbeiten und ist auf die Hilfe seiner Bindungsperson angewiesen. Die primäre Bindungsperson ist in der Fremdbetreuung nicht anwesend, deshalb ist es absolut notwendig, dass das Kind vor deren Fortgang eine tragfähige Bindung zur Fachkraft aufbaut. Fehlt diese, kann das Kind die schmerzlichen Gefühle, die Trennungsangst und die Trauer über den Weggang seiner primären Bindungsperson nicht verarbeiten. Dies führt zu Entwicklungsbeeinträchtigungen und macht krank. Die Bewältigung dieses Überganges hat Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Kann der Übergang in die Fremdbetreuung in einem Alter von einem Jahr überhaupt gelingen, und wenn ja, wie muss dafür der Übergang gestaltet werden? Dieser Fragestellung widmet sich folgende Bachelorarbeit. Im Zuge der Bachelorarbeit kann festgestellt werden, dass dieser Übergang unter Beachtung der Bindungstheorie und eines individuellen, auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten, Eingewöhnungsprogrammes gelingen kann. Da gerade der Übergang in diesem Alter noch nicht vollständig erforscht ist, dürfen die kritischen Stimmen nicht außer Acht gelassen werden.
Schlüsselworte: Eingewöhnung, Transitionen, Fremdbetreuung, Krippenkind, Eingewöhnungsmodell, Bindung, Bindungstheorie, Mutter-Kind-Bindung, Fachkraft-Kind-Bindung, U 3
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