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Um die Auseinandersetzung mit der Lösung der sozialen Frage anzubahnen, sollen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Situation der Stadtbewohner auseinandersetzen.
Dabei liegt zum einen der Schwerpunkt auf den Arbeits- und Wohnbedingungen für alleFamilienmitglieder. Gleichzeitig soll auch das Einwirken der Industrialisierung auf den Alltag und die Familienstruktur herausgearbeitet werden.
In einem Informationstext sollen zunächst verschiedene Aspekte erarbeitet werden, die dann in einer fiktiven Erzählung aus der Sicht Maries oder der von Max kreiert werden soll.
Wichtig ist dabei vor allem, dass eine der zentralen Veränderungen der Industrialisierung das Auseinanderfallen zwischen Arbeitsplatz und Lebensraum ist. Man »geht« jetzt zur Arbeit. Indem v.a. in den ärmeren Familien alle Familienmitglieder arbeiten oder zur Schule gehen, ändert sich auch die Familienstruktur: Man ist nicht mehr den ganzen Tag zusammen und bildet sozusagen eine Arbeitsgemeinschaft.
Auch trägt die Wohnsituation in einer Großstadt zur Anonymisierung des Lebens bei. Der Text bietet auch eine Auseinandersetzung mit der Frauen- und Kinderarbeit an. Dass die Industrialisierung längerfristig zur Frauenrechtsbewegung beitrug könnte thematisiert werden.
Die Stunde ist als »Gelenkstunde« geplant, indem sich an sie beispielsweise auch die Sozialismustheorie nach Marx und Engels anschließen könnte, denn der Text bzw. die obengenannten Ergebnisse deuten die von Marx thematisierte Entfremdung des Arbeiters zudem hergestellten Produkt an, womit zentrale Veränderungen noch einmal thematisiert werden könnten. In diesem Kontext steht auch die sogenannte Lösung der sozialen Frage, denn der Text macht klar, dass die Zustände nicht haltbar sind.
Hinter den QR-Codes befinden sich Darstellungen, die den Text visuell unterstützen sollen.
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