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Der Text der Kurzgeschichte findet sich hier: https://www.learninginstitute.ch/pdfs/aufnahmepruefung-kanti-stgallen-burggraben-2014-deutsch-textblatt.pdf
In diesem Material geht es darum, zu der Kurzgeschichte "Schließlich ist letztes Mal auch nichts passiert" von Kirsten Boie handlungsorientiert eine Stimmenskulptur zu bauen. Inhaltlich geht es darum, dass ein Junge mit schwarzer Hautfarbe mit der Bahn zu seinem Training fahren will, dabei aber an die letzte Bahnfahrt denkt, bei der er rassistisch beleidigt wurde und nun hin- und hergerissen ist, ob er fahren soll oder nicht. Methodisch arbeiten die Schüler:innen in Gruppen und stellen heraus, welche unterschiedlichen Stimmen (eigene und fremde) im Kopf des Protagonisten Manu herumschwirren. So soll sein innerer Konflikt bildlich dargestellt werden.
Die Skulptur entsteht, indem sich rund um einen Schüler, der den Protagonisten spielt, die anderen Gruppenmitglieder verteilen und jede*r eine Stimme wiederholend spricht. Wer nahe steht, dessen Stimme ist zentral; wer weiter entfernt und/oder leise spricht, dessen Stimme beschäftigt den Protagonisten eher ab und ab.
Die Skulptur wird für ca. 15 Sekunden aufgebaut, indem die Schüler:innen einer Gruppe ihre jeweilige Stimme immer wieder sprechen und diese damit auf den Protagonisten einprasseln. Dass sie sich überlagern und teilweise somit nicht mehr vollständig zu verstehen sind, ist gewollt, denn genau so geht es auch dem Protagonisten - er kann kaum einen klaren Gedanken fassen.
Am Ende soll der Schauspieler des Protagonisten reflektieren, wie er sich dabei gefühlt hat. Im Plenum wird ausgewertet, ob die Skulptur zur Textgrundlage gepasst hat (Rückkopplung an den Text).
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