Bildung des Präsens

Das Präsens wird gebildet, indem man den Verbstamm nimmt und die passenden Personalendungen anhängt. Zum Beispiel beim Verb machen: ich mache, du machst, er/sie/es macht, wir machen, ihr macht, sie machen. Diese Formen zu beherrschen ist wichtig, um die richtige Konjugation zu lernen.

Das Präsens kann auch verwendet werden, um zukünftige Ereignisse auszudrücken, besonders wenn diese sicher eintreten.
Beispiel: Morgen fahren wir nach Berlin. Hier beschreibt das Präsens etwas, das in der Zukunft liegt, wird aber trotzdem mit der Gegenwartsform gebildet.
Sortieren nach
Ansicht:
Filter
Sortieren nach
Präsens
bis

Nicht genau das, was du suchst?

Bei eduki findest du viele weitere Unterrichtsmaterialien zum Thema Zeitformen: Perfekt & Plusquamperfekt, Futur I & II, Präteritum.

Häufig gestellte Fragen

Wie bringe ich den Schüler*innen das Präsens näher?

Details einblenden
Das Präsens, auch Gegenwartsform genannt, ist eine grundlegende Zeitform im Deutschunterricht und wird oft schon in den frühen Jahren intensiv geübt. Bei der Vermittlung ist es effektiv, Alltagssituationen einzubauen, in denen die Schüler*innen das Präsens verwenden müssen. Nehmen wir zum Beispiel das Thema 'meine tägliche Routine'. Die Schüler*innen beschreiben ihren Tag von Anfang bis Ende – alles im Präsens. Unterschiedliche Aktivitäten können auf Karten dargestellt und geordnet werden, um den Tagesablauf zu visualisieren. Dadurch verknüpfen sie die Theorie mit ihrem Alltag und sehen die Anwendungsmöglichkeiten des Präsens. Ebenso können Rollenspiele nützlich sein, bei denen sie ihre eigenen Geschichten erzählen und so das Präsens in einem natürlichen Kontext anwenden.

Wie kann ich das Präsens spielerisch im Unterricht einbinden?

Details einblenden
Spiele sind eine fantastische Methode, um Themen wie das Präsens aufzugreifen und den Unterricht unterhaltsam zu gestalten. Du könntest zum Beispiel ein Würfelspiel entwerfen, bei dem jede Zahl eine andere Frage oder eine andere Aktion auslöst, die im Präsens formuliert ist. Ein Beispiel wäre die Nummer 3: 'Was ißt du normalerweise zum Frühstück?' oder bei der Nummer 6: 'Führe einen Tanz aus'. So lassen sich Grammatik und Spaß perfekt kombinieren. Auch 'Ich habe... Wer hat...?'-Spiele mit Aussagen im Präsens können spannend sein und das Verständnis der Schüler*innen vertiefen. Dabei ist immer zu beachten, dass die Beispiele und Aktivitäten an das Niveau der Schüler*innen angepasst sind.

Wie unterscheidet sich das Präsens von anderen Zeitformen?

Details einblenden
Das Verständnis des Präsens ist entscheidend um die Unterschiede zu anderen Zeitformen wie dem Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I & II und Präteritum klar zu machen. Das Präsens wird verwendet, um Handlungen auszudrücken, die jetzt geschehen, regelmäßig passieren oder allgemeingültig sind. Perfekt und Präteritum dagegen repräsentieren die Vergangenheit, während das Futur I & II Ereignisse in der Zukunft darstellen. Plusquamperfekt wird verwendet, um eine Handlung zu beschreiben, die vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat. Das Präsens allerdings ist meist die erste Zeitform, die Schüler*innen lernen, und bietet eine solide Grundlage für das Verständnis der anderen Zeitformen. Durch den Vergleich der verschiedenen Zeitformen können die Schüler*innen besser verstehen, wann welche Zeitform verwendet wird.