Ein neuer Anfang bietet sich immer wunderbar an, sich über seine Wünsche für die Zukunft Gedanken zu machen. Es ist auch ein guter Moment, sofern man ihn nutzen mag, seine eigenen Gewohnheiten etwas kritischer zu hinterfragen. Denn manchmal sind es ja auch diese Gewohnheiten, die der Erfüllung der Wünsche im Wege stehen.
Mit meinen Schülerinnen und Schülern thematisiere ich dies jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres. Daraufhin lasse ich sie Ziele setzen, von denen sie denken, dass sie sie weiterbringen könnten. Es ist mir dabei wichtig, dass sie ihre Ziele mit Bedacht wählen. Und lieber nur eines, und dieses dafür im Auge behalten, als drei oder mehr, und nach zwei Tagen schon vergessen, welche es waren.
Die Ziele können ganz vielfältig sein. Das eine Kind setzt sich vielleicht zum Ziel, die Turnsachen nicht mehr zu vergessen, und macht gleich einen Plan, wie es das Ziel erreichen könnte. Ein anderes wählt währenddessen als Ziel, sich von schlechten Noten nicht mehr entmutigen zu lassen. Die Ziele sind so individuell wie die Kinder selbst.

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