
Das Corona-Virus ist, so könnte man mit einem bitteren Wortspiel sagen, in aller Munde. Dabei ist es vor allem Verunsicherung, die sich breit macht. Diese bezieht sich natürlich auch auf Schulen. Die Fragen, ob Unterricht stattfinden kann, wie dieser gewährleistet werden soll und ob man im Falle einer Schulschließung überhaupt lernen kann, werden dabei zunehmen von Eltern und Lehrern geäußert.
Einige Tipps gebe ich immer mal wieder über meinen Instagram-Account.
Dabei sind jene Schulen im Vorteil, die von den jeweiligen Regierungspräsidien offiziell abgesegneten Cloud-Systeme haben: Mebis in Bayern oder Microsoft-Teams in anderen Bundesländern bieten zahlreiche Möglichkeiten, Schüler mit Material, Informationen und Aufgaben zu versorgen.
Was ist aber mit den anderen?
Für Lehrerinnen und Lehrer, die bisher keine Berührungspunkte mit digitalem Unterricht haben, erstellt, das einen ersten Überblick über Möglichkeiten geben kann, auch in Zeiten von Schulschließungen „digitalen Unterricht“ zu gewährleisten. Die im Video benannten Tools und Plattformen werden hier im Folgenden kurz erläutert und mit einem Link zu ausführlicheren Artikeln versehen.
Etherpads
Etherpads sind kollaborative Dokumente, die man von überall bearbeiten kann. Man vergibt einen Namen und jeder, der den Namen hat, kann nun von überall aus in dem Dokument arbeiten. Eine tolle Hilfe auch im Präsenzunterricht.
Hier geht es zu einem Artikel zum Etherpad.
Padlet
Padlets sind digitale Leinwände, mit denen man sowohl kollaborativ arbeiten als auch Inhalte strukturieren oder sich gegenseitig kommentieren kann. So kann eine Lehrperson ein Etherpad erstellen und über einen Post die Aufgabe stellen. Die Schüler posten dann ihre Antworten, die von jedem einzelnen eingesehen werden kann.
Hier geht es zu einem Artikel zum Padlet
Telegraph ist eine Instant-Blogging-Seite. Hier können Schüler*innen Texte in einer sehr einfachen, niedrigschwelligen Weise präsentieren und anderen zur Verfügung stellen.
Hier geht es zu einem Artikel zu telegra.ph
Hackmd.io ist eine weitere Möglichkeit, kollaborativ zu arbeiten. Neben einfacher Textarbeit können die Texte hier auch verändert werden. Es können Links gesetzt und Bilder eingefügt werden.
Hier geht es zu hackmd.io
Canva ist eine Plattform, mit der man mittels Vorlagen Präsentationen erstellen kann. Auf diese Weise könnten Schüler*innen beispielsweise etwas erstellen und dann über Padlet miteinander teilen.
Fazit
Auch wenn die Situation einer Schulschließung sicherlich nichts Wünschenswertes ist, bietet es für Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, digital mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. Die hier angegebenen Plattformen und Tools bieten sich als erster Einstieg sehr an.
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.