
Bewegung und Lernen gehören zusammen! Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern mit ihrem ganzen Körper. Genau hier setzt die Discemotorik an.
Discemotorik verbindet psychomotorische und ergotherapeutische Elemente zu einem ganzheitlichen Förderansatz. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung motorischer Fähigkeiten, die Wahrnehmungsverarbeitung und das Lernen durch Bewegung.
Denn wer schreiben, lesen und rechnen lernt, benötigt weit mehr als kognitive Fähigkeiten. Gleichgewicht, Körperwahrnehmung, Koordination, Kraftdosierung und Handlungsplanung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Ein Bewegungsparcours verbindet motorische Herausforderungen mit fachlichen Lernaufgaben. Die Kinder balancieren, klettern und überwinden Hindernisse. An verschiedenen Stationen lösen sie Aufgaben aus dem Deutsch- oder Mathematikunterricht.
So können sie beispielsweise Wortkarten den passenden Wortarten zuordnen, Zahlen mit Material darstellen oder Rechenaufgaben lösen.
Dabei werden nicht nur fachliche Kompetenzen angesprochen, sondern auch Körperwahrnehmung, Koordination, Konzentration und Handlungsplanung.
Bewegung und Lernen sollten im Schulalltag nicht getrennt voneinander gedacht werden. Gerade in der Grundschule eröffnet die Verbindung von Bewegung, Wahrnehmung und fachlichem Lernen vielfältige Möglichkeiten, Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen.
Es geht nicht darum, möglichst viel Bewegung in den Unterricht einzubauen, sondern Bewegung gezielt und didaktisch sinnvoll als Lerngelegenheit zu nutzen.

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