Ich habe gerade etwas getan. Etwas Großes.
Etwas, bei dem mein ADS-Gehirn gleichzeitig stolz, nervös, aufgeregt, euphorisch und leicht überfordert ist.

Mein erstes Material auf Eduki, das tatsächlich etwas kostet. 😳
Und jetzt sitze ich hier und schwanke irgendwo zwischen:
✨ „Das ist wirklich schön geworden.“
✨ „Da steckt viel Herzblut drin.“
✨ „Vielleicht hilft es anderen Kindern.“
und
🫠 „Wer soll das kaufen?“
🫠 „Ist das überhaupt gut genug?“
🫠 „Ist es jemandem überhaupt wert, dafür Geld auszugeben?“
🫠 „Vielleicht findet es niemand interessant.“
🫠 „Vielleicht habe ich völlig den Verstand verloren.“
Willkommen in meinem Kopf. 😂
Dabei weiß ich eigentlich, warum ich dieses Material erstellt habe.
Weil die letzten Schultage oft so schnell vorbeigehen. Weil in einem Schuljahr so viel passiert. Weil Kinder wachsen, lernen, Freundschaften schließen, Herausforderungen meistern, scheitern, wieder aufstehen und manchmal gar nicht merken, wie viel sie eigentlich geschafft haben.
Genau dafür habe ich diese Reflexionsbögen gemacht. Damit Kinder noch einmal zurückblicken können.
Auf ihre Erfolge. Auf ihre Lieblingsmomente. Auf Freundschaften. Auf Dinge, auf die sie stolz sind. Auf Ziele, die sie erreicht haben. Und auch auf das, was sie aus diesem Schuljahr mitnehmen möchten.
Es gibt Vorlagen für unterschiedliche Altersstufen, von eher spielerisch und kreativ bis hin zu strukturierter und tiefergehender Reflexion. Mit Platz zum Schreiben. Zum Malen. Zum Nachdenken. Zum Erinnern. Und vielleicht auch ein kleines bisschen zum Staunen, wenn Kinder merken: „Wow. Da ist ja ganz schön viel passiert in diesem Jahr.“
Eigentlich wollte ich ein Material erstellen, das nicht nur das Schuljahr beendet. Sondern eines, das das Schuljahr würdigt. ❤️
Trotzdem sitze ich jetzt hier wie ein nervöses Opossum und aktualisiere vermutlich viel zu oft die Seite. Denn zwischen „Ich bin stolz darauf“ und „Oh Gott, hoffentlich findet das jemand gut“ liegen bei mir manchmal nur ungefähr sieben Sekunden. 🤣
Aber wisst ihr was?
Vielleicht gehört genau das dazu. Mut bedeutet ja nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet manchmal einfach, trotzdem auf „Veröffentlichen“ zu drücken. Und genau das habe ich heute gemacht.
🐾Eure Frau Opossum❤️
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