Der Dramatiker William Shakespeare ist für seine Beschreibung der menschlichen Existenz bezüglich der Parallelisierung von Sein und Schein bekannt. Es geht nicht unbedingt bei diesem Meister der Dramen, den Menschen zu verurteilen, sondern seine Handlungen hinsichtlich seiner Berechtigung zum Existieren zu erklären. Dieser Dramatiker zeigt die Existenz der Menschen mithilfe ihrer Taten. Weil diese Menschen frei sind, können sie ihre Taten durch ihre Handlungen rechtfertigen. Der Mensch ist nur ein Subjekt, welches diese Existenz nicht infrage stellen will. Aufgrund seines Willens zum Überleben kann der Mensch dieser Existenz nicht entkommen. Weil er existiert, kann dieser Lebende nicht ohne einen Raum sein Dasein rechtfertigen. Dieser Raum ermöglicht dem Lebenden, einen Sinn für die Existenz zu berechtigen. Wer lebt, muss zuerst existieren. Dies bedeutet, dass der Mensch den Sinn des Existierens mittels Willens erklärt. Der Philosoph Albert Camus geht bezüglich der Kollision zwischen Sein und Schein von der Existenz des Absurden bei Menschen, um die Existenz der Menschen durch Taten zu berechtigen. Das Absurde in der Existenz beruht gemäß der philosophischen Erklärung auf dem Konflikt zwischen Sein und Schein. Wenn der Mensch nur in einem Raum der Erscheinung existiert, ist es für ihn selbstverständlich aufgrund seines Willens reibungslos. Dieser Mensch erkennt keinen Unterschied zwischen dem Schein und der Erscheinung. Er will nur mithilfe seiner Erscheinungen existieren. Sowohl Shakespeare als auch Camus erkennen den Willen bei Menschen zur Erscheinung, weil diese als Subjekte zum Manipulieren jeglicher Objekte der Existenz dargestellt sind. Es gibt durch die philosophische Darstellung von Albert Camus einen Sinn bei dem Kaiser Caligula, zum Rechtfertigen seiner Taten hinsichtlich der Existenz eines Subjektes, welches immer über Macht gegenüber jeglichen Objekten verfügt. Während der Dramatiker Shakespeare die Dinge mithilfe des Seins bei Macbeth zum Rechtfertigen der Taten erklärt. Im Grunde genommen wollen diese Subjekte immer den Sinn ihrer Taten berechtigen. Insofern sind sie fest überzeugt, dass was alles geschehen ist, ihrer Existenz einen Sinn gibt. Das Sein ist auch beim Dramatiker Jean Racine zum Erklären des Auftretens des Fatalismus bei einem Seienden dargestellt. Racine sieht mithilfe seiner Beschreibung der Existenz des Willens beim Kaiser Nero die Dinge anders. Dieser Kaiser existiert mithilfe des Fatalismus, weil der Erstere nur den Zweiteren im Laufe seiner Existenz wahrnimmt. Die Taten von Nero sind aufgrund seines Willens zum Töten selbstverständlich unerträglich. Aber dieser fatale Mensch kann nur mit der Bosheit existieren, weil er mit dem Fatalismus verbunden ist.
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