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Liebes Kindergartenteam,
kaum einer, der nicht schon im Kindergarten gearbeitet hat, weiß, welche Herausforderungen unser Beruf mit sich bringt. Ich selbst bin seit vielen Jahrzehnten bereits Erzieherin und liebe meinen Job, auch wenn er oftmals sehr anstrengend ist. Die Kinder heranwachsen zu sehen, sie beim Lernen zu begleiten, ist wunderschön und bei manch einer Verabschiedung kullerten auf beiden Seiten, sowohl bei mir als auch bei dem Kind, die Tränen.
Um uns die tägliche Arbeit in den Kindergartengruppen zu erleichtern, erarbeiteten wir im Team in den letzten Jahren allerlei tolle Bewegungsgeschichten, die wir nun für andere Erzieher zugänglich machen wollen. Denn jeder von uns kennt es, dass die Kleinen es lieben, dass man ihnen etwas vorliest und sie mich meist in kurzen Intervallen fragen, ob ich ihnen nicht bitte eine schöne Geschichte erzählen könne. Meist wollen sie tagsüber am liebsten eine Geschichte, in der sie selbst aktiv sein und sich bewegen können. Ich selbst war ein ehrlich gesagt auch schon immer ein großer Fan dieser Bewegungsgeschichten und wir besitzen in unserer Einrichtung viele Bücher, aber die Nachfrage der Kinder ist so groß, dass wir vor einigen Jahren anfingen eigene Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Dies bereitet mir persönlich unglaublich viel Freude, vor allem da diese Geschichten auch unter dem Einfluss und den Ideen der beteiligten Kinder entstanden sind. So sind sie sowohl von der Thematik als auch von den auszuführenden Bewegungen sehr kindgerecht.
Ein besonders beliebtes Thema sind Tiere, weswegen ich in diesem vorliegenden Buch nur die allerschönsten tierischen Bewegungsgeschichten ausgewählt habe. Im Gegensatz zu meinen Jahreszeiten-Bewegungsgeschichten sind die vorliegenden eher für die Allerjüngsten konzipiert. Die Bewegungen sind ein wenig einfacher und ich halte sie für Kleinkinder ab zwei Jahren für gut umsetzbar. Das bedeutet aber nicht, dass man die Geschichten nicht auch älteren Kindern vorlesen kann. Bis Ende der Grundschule haben sie meist sehr viel Freude an den Bewegungsgeschichten!
Es ist gut möglich, ohne Vorbereitung die Geschichten zu lesen und gemeinsam mit den Kindern die Bewegungen zu machen. Noch einfacher wird es allerdings, wenn eine zweite erwachsene Person mitmacht. Dann hat man eine klare Aufteilung, da eine Person die Geschichte vorliest, eine zweite Person sich auf die Bewegungen konzentriert. Dies ist vor allem bei jüngeren Kindern (ein bis vier Jahren) notwendig, da sie jemanden brauchen, den sie anschauen und in seinen Bewegungen imitieren können. Jedenfalls haben wir uns bemüht, die Geschichten so einfach und unkompliziert wie nur möglich zu halten, weswegen auch nahezu kein Material benötigt wird.
Oftmals habe ich während der mehrmonatigen Erprobungsphase auch häufig erlebt, dass die Kinder die Geschichten mehrfach hintereinander hören wollten. „Nochmal!“, rief es dann aus vielen Mündern. Wiederholungen sind für Kinder bis Ende Grundschulalter etwas sehr Schönes, deswegen kann ich nur empfehlen, beliebte Geschichten öfters vorzulesen. Meiner Erfahrung nach wurde es mit jedem Vorlesen noch schöner, da die Kinder voller Erwartung auf die Stelle warteten, wenn sie etwas sagen oder rufen müssen. Dabei müssen sie aufmerksam zuhören und auf den richtigen Einsatz warten. Ich wünsche allen Beteiligten, sowohl jung als auch alt, viel Spaß bei den Bewegungsgeschichten.
Ihre Anna-Maria M. vom aktiv-kreativ-Team
Liebes Kindergartenteam,kaum einer, der nicht schon im Kindergarten gearbeitet hat, weiß, welche Herausforderungen unser Beruf mit sich bringt. Ich selbst bin seit vielen Jahrzehnten bereits Erzieherin und liebe meinen Job, auch wenn er oftmals sehr anstrengend ist. Die Kinder heranwachsen zu sehen, sie beim Lernen zu begleiten, ist wunderschön und bei manch einer Verabschiedung kullerten auf beiden Seiten, sowohl bei mir als auch bei dem Kind, die Tränen.Um uns die tägliche Arbeit in den Kindergartengruppen zu erleichtern, erarbeiteten wir im Team in den letzten Jahren allerlei tolle Mitmachgeschichten, die wir nun für andere Erzieher zugänglich machen wollen. Denn jeder von uns kennt es, dass die Kleinen es lieben, dass man ihnen etwas vorliest und sie mich meist in kurzen Intervallen fragen, ob ich ihnen nicht bitte eine schöne Geschichte erzählen könne. Meist wollen sie tagsüber am liebsten eine Geschichte, in der sie selbst aktiv sein und mitmachen können. Ich selbst bin ein ehrlich gesagt auch schon immer ein großer Fan dieser Bewegungs- und Mitmachgeschichten und wir besitzen in unserer Einrichtung viele Bücher, aber die Nachfrage der Kinder ist so groß, dass wir vor einigen Jahren anfingen uns eigene Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Dies bereitet mir persönlich unglaublich viel Freude, vor allem da diese Geschichten auch unter dem Einfluss und den Ideen der beteiligten Kinder entstanden sind. So sind sie sowohl von der Thematik als auch von den auszuführenden Bewegungen sehr kindgerecht.Im vorliegenden Material habe ich unter Rücksprache mit meinen Kollegen die schönsten unserer Mitmachgeschichten zu verschiedenen Themen herausgesucht. Wir haben sie nochmals überarbeitet, abgetippt, so dass Euch – liebe Kollegen – der Arbeitsalltag hoffentlich etwas erleichtert wird.Diese Mitmachgeschichten fördern das aktive Zuhören. Entweder machen sie die gehörten Bewegungen nach oder sie müssen (bei den Farbengeschichten) aktiv mitmachen. Dies funktioniert folgendermaßen: Die Kinder haben kleine Schilder in den Farben rot, gelb, grün, blau, orange und lila vor sich liegen. Diese Schilder kann man zuvor mit den Kindern erstellen. Man kann farbiges Papier nehmen oder man malt zur Vorbereitung mit der jeweiligen Farben Punkte, Fantasiegebilde oder Tiere auf weißes Papier. Diese Schilder liegen vor jedem Kind. Je nach Altersstufe kann man differenzieren, ob ein Kind auf alle sechs Farben achten kann oder ob ein Kind erst einmal nur auf eine Farbe achtet. Während die Geschichte vorgelesen wird, heben die Kinder das Schild mit der richtigen Farbe nach oben. Man kann diese Mitmachgeschichten als Spielleiter alleine mit Kindern machen. Noch einfacher wird es allerdings, wenn eine zweite erwachsene Person mitmacht. Dann hat man eine klare Aufteilung, da eine Person die Geschichte vorliest, eine zweite Person sich auf die richtigen Farben konzentriert und die Kinder unterstützt das richtige Schild auszuwählen. Dies ist vor allem bei jüngeren Kindern (ein bis vier Jahren) notwendig, da sie jemanden brauchen, den sie anschauen und imitieren können.Oftmals habe ich während der mehrmonatigen Erprobungsphase auch häufig erlebt, dass die Kinder die Geschichten mehrfach hintereinander hören wollten. „Nochmal!“, rief es dann aus vielen Mündern. Wiederholungen sind für Kinder bis Ende Grundschulalter etwas sehr Schönes, deswegen kann ich nur empfehlen, beliebte Geschichten öfters vorzulesen. Meiner Erfahrung nach wurde es mit jedem Vorlesen noch schöner, da die Kinder voller Erwartung auf die Stelle warteten, wenn sie etwas sagen oder rufen müssen. Dabei müssen sie aufmerksam zuhören und auf den richtigen Einsatz warten. Ich wünsche allen Beteiligten, sowohl jung als auch alt, viel Spaß bei den Bewegungsgeschichten.Ihre Anna-Maria M. vom aktiv-kreativ-Team
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