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Ein Klassenrat in der 1. Klasse muss langsam eingeführt werden. Mit diesen Karten gelingt das spielend.
Die Kinder sitzen am Ende der Woche im Kreis. Dabei liegen die Karten mehrfach ausgedruckt (in etwa die Größe von Sammelkarten für den Druck nutzen) in der Mitte. Jedes Kind darf eine der Karten nehmen und einem anderen Kind geben. Dabei muss es etwas zu der Karte sagen.
Beim Einführen dieser Art des Klassenrats ist unbedingt auf den Einsatz der "Stopp-Karte" hinzuweißen. Hierfür gibt es besondere Regeln. Eine solche Karte darf nur gegeben werden, wenn das Verhalten des anderen Kindes mehrfach aufgetreten ist und wenn schon andere Maßnahmen versucht wurden, um das Kind auf das störende Verhalten hinzuweißen. Die Lehrkraft (und später der Moderator) muss also hier steuernde Fragen stellen: Wie oft ist das passiert? Was hast du bisher versucht, um dem Kind zu zeigen, dass dich das stört? Wenn die "Stopp-Karte" von der Klasse als angemessen akzeptiert wird, legt das Kind, das die Karte erhalten hat, diese bis in der Folgewoche zurück. In der Folgewoche darf die Karte dann, bei verändertem Verhalten, in eine "Gut-gemacht" Karte getauscht werden.
Alle anderen Karten werden am Ende des Klassenrats wieder auf den Stapel gelegt.
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