





Wenn römische Autoren über Germanen schreiben, fallen ihre Berichte nie objektiv aus: Caesar wollte seine Feldzüge rechtfertigen, Seneca brauchte die Germanen als Gegenmodell zu seinen verweichlichten Landsleuten, Tacitus war selbst nie in Germanien gewesen, Velleius Paterculus glorifiziert einen Arminius als Kritik am degenerierten Kaisertum...
... und der christliche Salvian von Massilia braucht die Germanen, um den Römern sittliche Reinheit gegenüberzustellen und um den Niedergang des Imperiums als gerechte Strafe Gottes darzustellen.
Dieser Stundenentwurf ist für eine Doppelstunde Geschichte in der Oberstufe ausgelegt. Die Schüler lernen an dieser Quelle, wie schwierig es sein kann, die Intention eines Autors präzise herauszuarbeiten. Die Intention ist schließlich der Schlüssel zur Urteilsbildung über den Aussagewert der Quelle.
Dieser sofort einsetzbare Stundenentwurf beinhaltet:
- vorbereitende Hausaufgabe
- Verlaufsplan
- Einstieg
- Arbeitsmaterial
- Lösungen
- Tafelbilder
- Datein im pdf.- und Word-Format
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