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Dieses Material gibt den Schüler*innen historische Rollen der Vertreter zentraler Nationen auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam, die in Stammgruppen die Verhandlungen simulieren. Zusätzlich zu Churchill/Attlee, Roosevelt/Truman und Stalin wird mit Charles de Gaulle die (historisch nicht anwesende) französische Perspektive mit eingebunden.
Ein Rollenspiel bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, aus den Perspektiven der historischen Akteure zu denken und zu handeln. Sie müssen sich in ihre Rollen hineinversetzen, ihre Positionen verstehen und entsprechend verhandeln. Dies fördert nicht nur ein tieferes Verständnis der Ereignisse, sondern stärkt auch die Empathie und kritisches Denken.
Das Spiel sollte den Schüler*innen helfen, die tiefer liegenden ideologischen Differenzen und Misstrauen zwischen den Westmächten und der Sowjetunion zu erkennen, die letztlich zum Kalten Krieg führten. Sie sollten verstehen, dass trotz der Kooperation zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges erhebliche Spannungen bestanden, die zu diesem "Kalten" Konflikt führten.
Aufgeteilt in Expertengruppen (der einzelnen Nationen) erarbeiten die Schüler*innen mithilfe von Rollenkarten und vorgeschlagenem Kartenmaterial die Ziele ihrer Rolle und worauf sie bei den Forderungen der Nationen achten müssen.
Bei der Durchführung der Verhandlungen müssen sie dabei - ggfs. mit differenzierenden Leitfragen - die zentralen Beschlüsse der Konferenzen erarbeiten.
Abschließend vergleichen sie ihre Lösungen mit den Beschlüssen der Konferenzen (nicht im Material) und ein Tafelbild (im Material enthalten) kann zur Sicherung dienen. Darüber hinaus werden den Schüler*innen Videolinks angeboten, auf denen sie sich weiter informieren können.
Bewertungen und Kommentare
Leider inhaltlich überhaupt nicht klar - starke Mehrarbeit nötig
Ich dachte durch die verschiedenen Rollen könnten die SuS die Interessen der Allierten erarbeiten und sich "streiten". Allerdings sind die Aspekte, die sie in der Tabelle ausfüllen soll teilweise überhaupt nicht in den Rollenkarten enthalten. Auch sind Aufgaben und Konferenzmaterial nicht kompatibel. Als man am Ende die eigenen Beschlüssen mit den tatsächlichen vergleichen solle (guter und wichtiger Schritt) muss man auch hier die Arbeit selbst machen, denn dazu gibt es kein Material. Was zugegben, auch in der Beschreibung steht, jedoch ist hier keine Entlastung. Wer keine Lust hat, was vorzubereiten, kann den SuS nur sagen "google" halt - unbefriedigend. Auch das Kartenmaterial ist teilweise unübersichtlich. Kurzgesagt: Idee gut, Umsetzung leider mau und intransparent. Hat mich eine Menge Nacharbeit gekostet und war sein Geld nicht wert.