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Film: https://www.medienlb.de/index.cfm/unterrichtsfilme/biologie/sp/die-grossen-pflanzenfresser/
Lange Zeit glaubte man, dass Mitteleuropa vor Jahrtausenden von nahezu geschlossenem Urwald bedeckt war – so jedenfalls die gängige Vorstellung. Mitteleuropa war nie ein reines Waldland, behaupten wiederum einige Ökologen. Es sah vielmehr sehr abwechslungsreich aus: Neben geschlossenen Waldflächen existierten große waldfreie Gebiete. Darauf verteilten sich möglicherweise kleinere Waldinseln. Und nicht Menschen hätten diese weitgehend baumfreien Flächen geschaffen, sondern große pflanzenfressende Huftiere. Dieser neue Ansatz wird „Megaherbivorentheorie“ genannt. Als Megaherbivoren bezeichnet man alle großen Pflanzenfresser und sie sollen lange Zeit die Hauptrolle in der Gestaltung der Naturlandschaft gespielt haben.
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