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Von der 5. bis zur 13. Klassenstufe: Wortschatzarbeit ist im Englischunterricht IMMER relevant.
Diese Artikelsammlung mit Ideen zur Wortschatzarbeit von Klasse 5 bis 13 ist für alle Englischlehrkräfte geeignet, bietet Inspiration und didaktische Grundlagen.
Eine Frage beschäftigt mich seit einer Weile: Wie erweitern eigentlich Lehrerinnen und Lehrer ihren Wortschatz? Die meisten von uns sind selbst nicht Muttersprachler der Sprachen, die wir unterrichten und es gibt immer noch etwas zu lernen. Aber wie tun wir das? Und wieso? Ich habe mich im Kollegium umgehört. Meine Kolleginnen und Kollegen identifizieren drei Hauptmotive für den Wunsch, den Wortschatz zu erweitern: ● Sie stellen fest, dass ihnen für ein neues Unterrichtsthema der nötige Wortschatz fehlt. ● Sie möchten sich allgemein sicherer fühlen und ihre generelle Expertise in der Fremdsprachenrezeption und -produktion ausbauen. ● Sie möchten international mit Lehrkräften an globaler Bildung und Bildungspolitik arbeiten und benötigen dazu einen Metawortschatz, um über Pädagogik, Didaktik und Methodik in der Zielsprache zu sprechen, zu lesen und zu schreiben.Inhalte:Warum Wortschatz erweitern?Genaue Ziele steckenRichtung definierenNeue Einheit vorbereitenInteressen verfolgenKommunikation mit MuttersprachlernLesen von Online-MedienLiteratur, Filme, Serien(Digitale) Konferenzen und Kollaborationen mit anderen Lehrer:innenSprachenappsEnglischkurse für Fortgeschrittene Zu neuen Themen schreibenMit einem Coach arbeiten(In eigener Sache: Coachingangebote)
Wenn wir mit Schüler*innen über den Klimawandel sprechen, spielt die Wortwahl eine wichtige Rolle. Es gibt es eine Reihe von Vokabeln, die dazu dienen können, Impulsvorträge, Beschreibungen, Analysen und Kommentare zu verfassen oder Diskussionen zu stützen. Um sich dem komplexen Thema anzunähern, ist es zunächst sinnvoll, ein paar Grundbegriffe zu definieren. Was ist eigentlich weather, was ist climate und wie unterscheiden sich die beiden? Was sind carbon dioxide und methane und was haben sie mit dem Klimawandel zu tun? Je nach Altersgruppe können da auch die Webseiten von NASA Climate Kids und National Geographic Kids gute Ansatzpunkte bieten. Für 12- bis 15-jährige gibt es hier unter anderem eine Videosammlung zum Thema. Viele der vorgeschlagenen Videos bieten auch Untertitel oder können durch regelmäßiges Stoppen und Besprechen leichter verständlich gemacht werden.Inhalte:Climate change oder climate crisis? Fragen zum Klimawandel sammeln14 Schlüsselbegriffe recherchieren lassenFraming: Die Wortwahl verrät den Standpunkt Sprache prägt unsere WahrnehmungWann ist ein Begriff neutral?6 leitende Fragen
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Wie wir uns vorbereiten, per Video englische Experteninterviews zu führen Im Bundesland Hessen wird eine Oberstufenklausur im Leistungskurs Englisch durch eine Kommunikationsprüfung ersetzt. In den schulinternen Curricula legt das Kollegium fest, welches Schulhalbjahr und Thema dafür vorgesehen ist. Viele Schulen entscheiden sich für die Q4, das letzte Schulhalbjahr des Abiturjahrgangs, und für das Thema Globalisierung. Für mich ist bei der Reihenplanung die wichtigste Frage: Was soll mein Kurs am Ende können? Für meine Leistungskursler wünsche ich mir nach der Unterrichtsreihe „Globalisierung – Discussing our World“ dies: • Sie sollen sich durch die Beschäftigung mit dem Thema Globalisierung und seiner Unterthemen in der Welt, in der sie leben, besser zurechtfinden.• Sie sollen zunehmend selbstständiger und freier recherchieren und dabei wissen, wie sie verlässliche von weniger verlässlichen Quellen unterscheiden können. • Sie sollen befähigt sein, sich zu Themen zu äußern, und im besten Fall mit Kommunikationspartnern in anderen Ländern über diese Themen sprechen können. Dazu sollen sie ihre Kommunikationsfähigkeit und insbesondere ihren Wortschatz erweitern und üben, fließend zu kommunizieren. Inhalte: Drei UN-Nachhaltigkeitsziele im FokusSelbstlernreihe anbietenKarten leiten die inhaltliche und sprachliche Arbeit Höhepunkt: Experteninterviews
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Aus Zitaten entstehen Szenen Die Lektüre „Mother to Mother” kommt derzeit in einigen Bundesländern als Abiturlektüre zum Thema „South Africa” zum Einsatz. Die Autorin ist Sindiwe Magona, eine südafrikanische Menschenrechtlerin und Schriftstellerin. In „Mother to Mother” erzählt sie – basierend auf einem wahren Tötungsdelikt – die Geschichte des Mordes an Amy Biehl. Die weiße, amerikanische Studentin und Anti-Apartheid-Aktivistin wurde 1993 von einer wütenden Gruppe schwarzer Südafrikaner ermordet. Erzählerin des Romans ist die Mutter eines der Mörder. Mit der Erzählung wendet sie sich an Amy Biehls Mutter und beschreibt die gewaltgeprägte Gesellschaft, in der zunächst sie selbst und später ihr Sohn aufwuchsen. Als roter Faden und Zielprodukt einer Unterrichtseinheit, die sowohl den Roman als auch die Hintergründe der Apartheid in Südafrika umspannt, bietet sich beispielsweise das gemeinsame Erstellen einer kreativen Präsentation an. Darin werden Schlüsselbegriffe der südafrikanischen Apartheidsgeschichte sowie sorgfältig ausgewählte Zitate aus „Mother to Mother” zu einer Textkollage verwoben. Ich habe mich mit meiner Klasse für eine Präsentationsform als 60-minütiges Theaterstück entschieden, in dem sich Zitate und Kurzpräsentationen abwechseln. Natürlich sind auch kürzere szenische Interprätationen vorstellbar, die den Lernenden das Texterschließen und den Zugang zur Abiturlektüre erleichtern.Inhalte:Aus Zitaten entstehen SzenenEine Sammlung markanter ZitateVom Zitat zur SprechmotetteMinipräsentationen zu wichtigen Hintergrundbegriffen zum Thema „Apartheid“20 SchlüsselbegriffeEine Szene entstehtDigitale MaterialsammlungInterview mit der AutorinWarum Zitatarbeit so sinnvoll ist ...
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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