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Folgend findest du meine absolute Lieblingsreflexionsmethode als Vorlage und eine Anleitung hierfür.
Das Denkheft kann ganz kreativ und in unterschiedlichster Form im Unterricht eingesetzt werden. Hier ein paar Anregungen aus meiner Praxis primär aus dem Ethikunterricht (ist so natürlich auch auf alle anderen Fächer übertragbar).
Das Denkheft als Begleiter durch das Schuljahr
Im Ethikunterricht kommt es immer wieder zu Fragestellungen, über die es sich lohnt, allein nachzudenken und diese Gedanken aufzuschreiben. Denkanstöße hierfür durch die Lehrkraft können sein: Zitat zeigen/Frage stellen/Satz vervollständigen lassen/Bilder heranziehen, etc. Die SuS schreiben dann diesen Impuls und ihre Gedanken dazu allein auf. Hier ist es auch immer sehr interessant, am Anfang und am Ende einer Unterrichtseinheit die gleiche Frage zu stellen. Die SuS können dann ihre eigene Meinung abgleichen und sehen, inwieweit sich diese verändert hat --> meist ein toller AHA-Effekt 😊.
Wichtig: Ich benutze das Denkheft als etwas sehr Persönliches, worin die Gedanken der einzelnen SuS stehen, d.h. kein anderer hat das Denkheft eines Lernenden ungefragt durchzulesen (auch ich als Lehrerin nicht!) Wenn SuS freiwillig daraus teilen, super! Wenn nicht, ist dies zu akzeptieren. Es geht um die Schulung des eigenen Reflexionsvermögens und des Nachdenkens/Evaluierens eines Sachverhaltes, nicht um „richtige“ oder „falsche“ Antworten.
Meine SuS sind auch in der Gestaltung des Heftes völlig frei. Einige zeichnen ebenfalls etwas oder kleben passende Zeitungsausschnitte mit ein, schreiben weitere Fragen auf, etc.
Ich nutze das Denkheft ebenfalls für meine kooperativen Unterrichtsphasen. Mittels des Denkheftes erfolgt häufig die „Think“-Phase. Nachdem sich jede/r SoS Gedanken gemacht hat, können sie in einer „Pair“-Phase mit Partnern darüber sprechen und schließlich im Plenum („Share“-Phase) ihre Gedanken teilen (à u.a. mehr Sicherheit auch für schüchterne SoS, uvm.).
Viel Spaß beim Reflektieren!
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