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Die Instrumente des Sinfonieorchesters sind in jeder Klassenstufe mal Thema. In diesem Materialpaket gibt es für alle etwas.
Jedes Instrument wird natürlich in Aufbau und Klangerzeugung vorgestellt.
Aber das ist nicht alles! In Hör-, Analyse- und praktischen Aufgaben erfahren und erleben die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise, wie das jeweilige Instrument im Orchester eingesetzt wird und welche Rolle es im Zusammenklang spielt. An ausgewählten Instrumentalstücken werden auch typische Solostellen oder Solokonzerte thematisiert. Über den Tellerrand hinaus gibt es am Ende auch Musik aus dem Jazz oder anderen modernen Musikrichtungen, in denen das Instrument eingesetzt wird.
Methodisch werden Aufgaben im Klassenverband, Gruppen- und EInzelarbeiten angeboten. Dabei bieten die Aufgaben immer wieder auch eine Leistungsdifferenzierung an, die ja im Musikunterricht essenziell ist.
Es gibt dabei vertiefende Aufgaben zu den elementaren Kenntnissen im Notenlesen, Partiturlesen, Transponieren, Lesen von Schlüsseln, Beschreiben des melodisch-rhythmischen Verlaufs mit Hilfe von Intervallen und Notenwerten, Arbeiten mit harmonischen Zusammenhängen, Akkorden, Tonarten. Natürlich gibt es zu allen Aufgaben ausführliche Lösungen oder Lösungsvorschläge.
Außerdem werden zur Vorstellung jedes Instruments auch Gestaltungsaufgaben angeboten für das Klassenmusizieren und für das selbstständige Erfinden von Musik sowie das Improvisieren. Die Musiziersätze und Gestaltungsaufgaben sind mit einfachen Instrumenten durchführbar: Flaschenorchester, Gartenschlauch-Trompeten, Stabspiele, Percussions reichen durchaus aus. MP3 Audios helfen beim Einstudieren.
Schließlich ist noch ein Symphonieorchester-Kartenspiel enthalten mit zwei Spielvorschlägen, wie mit Hilfe der Karten die Klasse zum Symphonieorchester wird und einzelne Schülerinnen und Schüler dieses Orchester auch dirigieren können. Dazu gibt es zwei Musikbeispiele mit Lösungsvorschlägen.
Die Materialien sind variabel einsetzbar und können je nach Klassenstufe ausgewählt und zusammengesetzt werden. Es können eigene Module daraus entwickelt werden. QR-Codes verweisen auf YouTube-Videos, die den sofortigen Einsatz des Materials ermöglichen.
Bei Staatsempfängen, Schützenfesten, Flaggenhissen, überall spielt die Trompete mit und alle sind dem Instrument schon einmal irgendwo begegnet. Jeder kennt Fanfarenzüge in Dorf- und Stadtfesten, in Bierzelten, aber auch hochoffiziell. Von dort aus steigen wir in das Thema ein. Die Trompete hatte immer schon politische Symbolkraft. Während wir uns das Instrument in seinen vielfältigen Bauarten ansehen, soll gleichzeitig die politische Wirkung von Trompetensignalen und -melodien thematisiert werden. Als Kriegsbeute soll sie nach Europa gekommen sein. Eingesetzt wird sie im Mittelalter als Instrument der Herrschenden. Diese Tradition spielt eine wesentliche Rolle, wenn ihre Signale in Opern einen Wendepunkt ankündigen. Die Momente aus drei Opern, in denen die Trompete eine für die Handlung existenzielle Rolle spielt, werden Unterrichtsgegenstand. Doch zunächst sollen die Schülerinnen und Schüler selbst einen Ton aus diesem Instrument herausbringen. Der Triumphmarsch aus Verdis Oper kann mit einem Gartenschlauch-Orchester ein- oder mehrstimmig geprobt werden. Notenmaterial und MP3 Audios im Anhang sollen bei der Probe unterstützen. Erst dann folgen die Opernszenen: Das berühmte Trompetensignal im Fidelio kann auch mit dem Bloch-Zitat im historischen Kontext der französischen Revolution historisch, philosophisch oder musikästhetisch betrachtet werden. Je nach Klassenstufe sind unterschiedliche Vertiefungen möglich. Der Triumphmarsch aus Verdis Oper und die Problematik von militärischen Siegesparaden wäre ein fächerübergreifendes politisches Thema, das sich aus der Betrachtung der Szene aus der Oper „Aida“ ergeben kann. Der Augenblick der Hoffnung auf erfüllte Liebe in Richard Wagners „Tristan und Isolde“ wäre die dritte Möglichkeit, die musikalische Wirkung der Trompete zu untersuchen. Ohne die Jazztrompete kann die Betrachtung dieses Blechblasinstruments nicht enden. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Dämpfer und einige der neuen Spielweisen des Instruments kennen. Befreit von aller Symbolik existiert das Instrument im Jazz wieder ganz um der Kunst willen.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Kurioses lässt sich über das gigantische Instrument erzählen, dessen tiefe Töne fast nicht mehr zu hören sind. In Amerika gibt es riesige Treffen von Tubisten, Massenszenen in Bass (bei youtube zu finden) und überall versucht man noch größere und beeindruckendere Riesentuben zu bauen und zu spielen. Auch im Orchester fällt das große Blechblasinstrument in die Augen und natürlich auch Ohren, denn mit seinen sanften Bass-Tönen kann es dunkle romantische Stimmungen malen oder ein Finale von unten zum Schmettern bringen. Zwar hat der Tubist in den Sinfonien viele Pausen, aber umso beeindruckender ist dann sein Auftritt. Neben den instrumentenkundlichen Kenntnissen, die mit diesem Material vermittelt werden können, folgt die Untersuchung von Tonbeispielen beschreibend und aktiv spielend. Während sich die Schüler bei Brahms‘ Sinfonie im Partiturlesen üben können, sollen sie Mussorgskys Ochenskarren selbst zum Klingen bringen. Ein Klassenmusiziersatz mit MP3-Datei und Einzelstimmen im Anhang ermöglicht das Spielen mit den unterschiedlichsten Instrumenten, wobei auch das Singen der Melodiestimme möglich ist. Am Ende darf ein kleiner Exkurs in den Jazz nicht fehlen, der legendäre Jazz-Tubisten hervorgebracht hat, die gerne solistisch oder mit mehreren Tubas in einer Band ihre Zuschauer zum Staunen bringen.
Klassenstufen: 8-9. Klasse
Diese Unterrichtseinheit will nur einen kurzen Einblick in die Welt der Harfe geben, die zunehmend beliebter wird. Wie man sie spielt und wie sie klingt, können die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe dieses Materials erleben. Die Harfenspielerin stellen sich viele Menschen wie eine Elfe im Wald vor, die dem Instrument geheimnisvolle Klänge hervorlockt, während die Nebelschleier Naturgeister durch die Morgendämmerung fliegen lassen. Der männliche Harfenspieler ist seit Asterix ein Druide, mit der Natur verbunden und mit magischen Kräften ausgerüstet. - Wenn die Harfe im Orchester erklingt, wird man sie vielleicht damit oder mit anderen romantischen, märchenhaften Vorstellungen verbinden. Neben der modernen Konzertharfe gibt es immer noch volkstümliche kleinere Harfen. Sie lassen sich leichter spielen und eignen sich für den Anfänger. Allerdings kann man sie nicht in allen Tonarten spielen, da sie sich nur eingeschränkt umstimmen lassen. Die keltische Harfe wird in der Celtic Folk Music noch immer und durchaus auch auf anspruchsvolle Weise gespielt. Beide Instrumente werden in diesem Material vorgestellt. Die Videos können über die QR-Codes problemlos erreicht werden.
Klassenstufen: 8-9. Klasse
Auch wenn das Fagott bei vielen jungen Leuten mehr und mehr aus der Mode kommt, ist es doch im Symphonieorchester nicht wegzudenken. Seine reichhaltige und vielfältige Klangfarbe in den unterschiedlichen Registern gilt es daher kennenzulernen und beschreiben zu lernen. Man erfährt hier nicht nur etwas über den Aufbau des Instruments. sondern kann auch einen Blick in eine Instrumentenwerkstatt einer Fagott-Bauerin werfen. Aus den Lach- und Sachgeschichten von der Maus gibt es dann noch ein lustiges Erklärvideo, wie man ein Mundstück für das Fagott herstellt. In der Gestaltungsaufgabe begleiten wir diesmal einen Tango-Fagottisten mit Latin Percussions und versuchen selbst, den Tango zu tanzen. Schließlich geht es noch einmal in die Vergangenheit, wenn das „Italian Consort“ die Schlachtenmusik des Komponisten Heinrich Isaak mit Dulzianen und einer großen Trommel einspielt. Das Ensemble de la Torre erklärt dann den Unterschied zwischen Fagott und seinem Vorgänger, dem Dulzian.Alle Aufgaben in diesem Material sind mit Lösungen oder Lösungsvorschlägen. - Über QR-Codes kommt man auf alle Musikstücke und Erklärvideos.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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