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Extremwetter in Deutschland
Eine Hitzewelle rollt im Sommer 2022 über Süddeutschland. Die Thermometer klettern auf über 40 Grad. Gleichzeitig herrschen Wassernotstand in Italien und wüten Waldbrände im Mittelmeer-Raum. Ein Jahr zuvor wühlten Bilder aus den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Menschen auf. Selbst ein Jahr nach der Flutkatastrophe sieht es für viele Menschen in dem Hochwassergebiet düster aus. Sind derartige Extremwetterphänomene Vorboten der Auswirkungen des Klimawandels? Haben wir uns an Extremwetterereignisse dieser Art zu gewöhnen? Ist das die neue Normalität?
In Gesellschaft und Politik sind die Reaktionen darauf jedoch höchst unterschiedlich. Klimaleugner streiten jeden Zusammenhang zum Klimawandel ab. Menschen, die Angst um ihren Job haben, sehen in einem einmaligen Starkregenereignis noch lange keinen Grund, sofort die ganze Wirtschaft umzukrempeln und für Klima-Aktivisten ist es bereits fünf nach zwölf.
Doch wie ist eigentlich der Stand der Forschung? Welche Erklärung bietet die Wissenschaft? Wo stehen wir und worauf müssen wir uns einstellen? BizziNet.de hat zwei Arbeitsblätter zum Zusammenhang zwischen Extremwetter und Klimawandel erstellt.
2 Arbeitsblätter: Extremwetter: Zufall oder Folge der Erderwärmung?
Ziel der Materialien ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Entstehung von Extremwetterereignissen verstehen und erklären können. Sie beschäftigen sich mit weiteren Beispielen für Extremwetterereignisse sowie deren Folgen für Mensch und Natur und recherchieren konkrete Wetterkatastrophen der letzten Jahre weltweit. Sie informieren sich über den aktuellen Stand der Forschung und erläutern, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es über den Zusammenhang zwischen Extremwetter und Erderwärmung gibt. Abschließend informieren sie sich anhand des Klima-Risiko-Index über die weltweit am stärksten betroffenen Regionen der Erde.
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