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Das Rollenspiel als Bootcrew veranschaulich am Beispiel eines Fischbestands die Problematik der Ausbeutung gemeinschaftlich genutzter Ressourcen ("Tragik der Allmende"). Die Schüler:innen setzen sich anhand des Spiels mit der Frage auseinander, wie natürliche Ressourcen nachhaltig genutzt werden können. Das Spiel gewinnt, wer die meisten Fische gefangen hat. Doch schnell wird sich herausstellen, dass der schnelle Gewinn zu leeren Meeren führt. Gemeinsam entwickeln die Schüler:innen Ideen und später Regeln nach denen gefischt werden soll. Doch da die Fischfangquote der einzelnen Boote weiterhin verdeckt im Fischamt abgegeben werden, muss sich nicht an die Regeln gehalten werden. In einer letzten Runde kann die Realität noch verstärkt werden, indem die Schüler:innen sich für eine Regel entscheiden, die nun verbindlich ist. Doch nur ein Boot pro Runde wird kontrolliert? Wer fischt die meisten Fische und gewinnt das Spiel?
Klassenstufen: 6. Klasse, 8. Klasse
Mit diesem Material lässt sich die Reflexion des Fischerspiels anleiten. Die Nordsee ist fast leer. Die letzten Jahre wurde so viel Kabeljau gefischt, dass es kaum mehr welchen gibt. Die SuS erarbeiten die Folgen in einem Fließschema und entwickeln im Anschluss Maßnahmen gegen das Problem. Viele schlaue Leute machen sich Gedanken über Maßnahmen, vielleicht sind es sogar die selben?? Die SuS Kategorisieren die Maßnahmen und entscheiden sich für die sinnvollste Maßnahme. Im Abschluss kann eine kleine Rede vorbereitet werden.
Klassenstufen: 6. Klasse, 8. Klasse
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