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Beschreibung

Wer die Bewegung der Planeten und des Mondes an der Himmelskugel studieren will, muss die Koordinaten durch Winkelmessungen bestimmen. In einer Sternwarte geschieht dies bei gegebener Sternzeit durch die Ermittlung von Stundenwinkel und Deklination an den Teilkreisen des parallaktisch montierten Teleskops.
Steht kein Teleskop zur Verfügung, so muss man sich anderer Methoden bedienen. Klassische Verfahren der Winkelmessung beruhen auf Messinstrumenten wie Oktant, Sextant, Astrolabium oder Jakobsstab. Die Handhabung dieser Instrumente muss jedoch erst einstudiert werden, ehe man zu guten Ergebnissen kommt.
In dieser Arbeit wird ein selbstgebauter Winkelmesser vorgestellt, der durch die Projektion einer Leuchtskala auf den dunklen Himmelshintergrund eine schnelle und optisch „einleuchtende“ Winkelmessung wie im Planetarium ermöglicht. Damit lassen sich viele Entdeckungen der klassischen Astronomie wie Planetengeschwindigkeiten und -schleifen, Mondknotenlage und Mondbahn selber auch am Stadthimmel ohne großen Instrumentenaufwand selber machen. Die Genauigkeit dieses visuellen Freihand-Verfahrens liegt bei ca. 0,5 Grad.

Visuelle Positionsastronomie mit einem beleuchteten Jakobsstab

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Produktdetails
  • Klassenstufe:
    9-10. Klasse
  • Umfang:
    11 Seiten
  • Materialtyp:
    Merkblätter
  • Format:
    PDF

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