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Übergeordnetes Lernziel:
Die Schüler*innen kennen die sozialen und ökologischen Probleme bei der Textilproduktion sowie ausgewählte Profitvorteile der Ökonomie. Sie erkennen die soziale Ungerechtigkeit gegenüber der Gesellschaft und Umwelt, die mit der Produktion von Kleidung in Entwicklungsländern einhergeht und werden für den Begriff der Nachhaltigkeit sensibilisiert.
Zum Einstieg soll die Lerngruppe zunächst motiviert werden, indem sich ausgewählte Schüler*innen zu Fragen auf einer Meinungslinie positionieren. Damit soll das Vorwissen aktiviert und Interesse erzeugt werden. Um die Orientierungskompetenz zu schulen verorten die Schüler*innen mit Hilfe einer Karte und des Atlas die Herkunftsländer unserer Kleidung. Daran anschließend werden in Partnerarbeit oder in einem Gruppenpuzzle die Aspekte Soziales, Ökologie und Ökonomie unter dem Gesichtspunkt des Nachhaltigkeitsdreiecks am Beispiel der Textilindustrie untersucht. Jedes der drei Arbeitsblätter wird durch eine Sternaufgabe für stärkere Schüler*innen nach oben differenziert. Ist das Hintergrundwissen in einer Sicherungsphase im beiliegenden Tafelbild besprochen, soll das Wissen in einem Rollenspiel vernetzt und kritisch hinterfragt werden. Am Ende ist es dann die Aufgabe der Schüler*innen die Thematik auf ihre eigene Lebenswelt zu übertragen und ihr eigenes Konsumverhalten unter die Lupe zu nehmen. Im Sinne der Handlungsorientierung ist es angedacht die Schüler*innen Alternativen zu entwickeln.
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