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Das Theaterstück „Wie
die Milchstraße an den Himmel gekommen ist“ ist eine kindgemäße Version einer
Ursprungsmythe nordamerikanischer Indianer, welche die Erschaffung eines bestimmten
Teils der Welt darstellt.
In ihr wird erzählt, wie die Milchstraße entstanden ist. Danach besteht sie in
Wirklichkeit aus Schneeflocken, die ein Bär aus seinem Pelz geschüttelt hat,
als er am Rand der Welt auf den Himmel gesprungen ist. Dieser Bär
war, weil er versucht hatte, einem anderen Bären mit Gewalt etwas wegzunehmen,
nach dem Gesetz des Indianerlandes aus dem Indianerland verbannt worden war.
Auf der Suche nach einer neuen Heimat gerät er an den Rand der Welt, wo er auf
den Himmel springt, um dort weiter zu suchen. Der Anblick der Milchstraße erinnert
die Indianer also daran, dass Diebstahl, insbesondere mit Anwendung von Gewalt,
gegen das Gesetz des Indianerlandes verstößt.
Umfang: Rollentext 3 Seiten , insgesamt 21 Seiten
Alter: ab 6 Jahre
Autor: Prof. Wolfgang Haupt, Universität Essen
Bereiche: Außereuropäisches kulturelles Erbe, Märchen, Mythen, Legenden, Achtung der Umwelt
Weitere Infos zu den Theaterstücken:
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