Die Auseinandersetzung mit Religion, deren Werten und Ideologien, fördert bei Schüler*innen eine Reihe wesentlicher Kompetenzen. Es schärft ihren Sinn für interkulturelle Verständnis und Mitgefühl, ermöglicht aufschlussreiche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Kulturen und trägt zu einer reflektierten Sicht auf die Welt bei. Auf kreative Weise erweitert das Fach „Religion“ das Denken unserer Schüler*innen, indem es sie anregt, über die moralischen, ethischen und spirituellen Themen nachzudenken und diese zu diskutieren. In einer Unterrichtsstunde zu Judentum, könnte zum Beispiel die Bedeutung des Sabbats oder die Geschichte der Diaspora behandelt werden, die wertvolle Einblicke in eine alte und reiche Kultur bietet. Mit dem Studium des Islams, könnten Schüler*innen gleichzeitig die künstlerischen Ausdrucksformen, wie etwa die Kalligraphie, und die Geschichte einer der weltweit bedeutendsten Religionen kennenlernen. In einer Unterrichtsstunde über Christentum könnten Schüler*innen die tiefe Symbolik und kulturelle Wirkung der Bibel schätzen lernen. Die Beschäftigung mit weiteren Religionen & Gruppen, Buddhismus, Hinduismus fördert den Respekt vor Vielfalt, und in der allgemeinen / vergleichenden Religionsreflexion werden Parallelen und Unterschiede zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen erkundet.