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Diese Klausur habe ich aus den "Schlussworten" eines Buches von Offizier Kurd Schwabe zum Herero-Nama-Aufstand selbst zusammengestellt. Kurd Schwabe legt in diesem Ausschnitt seine Sicht auf den Krieg dar und macht Vorschläge zur Ausgestaltung der weiteren Kolonialpolitik. Dabei macht er allerlei rassistische Aussagen, greift Großmachtstreben und Vaterlandspathos auf und gibt wirtschaftliche Ausbeutung in Form von Zwangsarbeit und das Zerschlagen kultureller Strukturen ganz unverblümt zu. Damit fasst der Auszug damalige koloniale Vorstellungen treffend zusammen und bietet somit viel Potential, analysiert, eingeordnet und kritisch bewertet zu werden. Die Klausur ist besonders dann geeignet, wenn vorher der europäische Imperialismus im Allgemeinen (in Grundzügen) als auch der deutsche Kolonialismus (mit Schwerpunkt Deutsch-Südwestafrika (heutiges Namibia)) behandelt wurde.
Der beigefügte Erwartungshorizont listet detailliert auf, was man aus dem Quellenauszug "herausholen" kann und verweist in allen Teilaufgaben konkret auf Zeilenangaben, um z.B. quellenorientierte Kontextualisierungen leichter abzuprüfen.
Die Klausur ist primär nach den Vorgaben NRWs ausgerichtet, kann aber sicherlich mit kleinen Änderungen an die Vorgaben anderer Bundesländer angepasst werden. Sowohl Klausur als auch Erwartungshorizont liegen im editierbaren Word-Format vor, sodass Änderungen (Kürzungen, Aufgabenformulierungen Unterrichtszuschnitt etc.) problemlos möglich sind.
Trotz des traurigen Themas wünsche ich gutes Unterrichten, Überprüfen und Korrigieren :)
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