Im Lehrstand des Mittelalters wurden Priester, Mönche und Kirchenbeamte zusammengefasst. Sie hatten, meist im Schulhaus eines Klosters, lesen, schreiben und Latein gelernt. Sie beschäftigten sich mit Bibeltexten, stellten Bücher her, verwalteten den Kirchenbesitz. Der Glauben der meisten Menschen war eine Mischung aus christlichen Vorgaben und überlieferten Mythen - Glaube und Aberglaube waren nicht zu trennen. Viele Märchen erzählen davon, und Albrecht Dürer hat die Vorstellungen seiner Zeit vom Kampf zwischen Gut und Böse in Holz geschnitten.
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