Vorschau - Fördermaterial/Inklusion - Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Deckblatt
Vorschau - Fördermaterial/Inklusion - Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Seite 1
Vorschau - Fördermaterial/Inklusion - Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Seite 2
Vorschau - Fördermaterial/Inklusion - Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Seite 3
Fördermaterial/Inklusion - Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Fünf Striche - Deckblatt
arrow-rightarrow-right

Beschreibung

Schulfeier mit Autismus: Erklärgeschichte in 3 Stufen, Wahlkarten, Planstreifen und Elternbrief für Grundschule und Förderschule. Mit Anleitung für Lehrkräfte, Schulbegleitung und Eltern.

Lärm und Klatschen, viele Menschen, ein dunkler Saal mit heller Bühne und langes Sitzen: Für manche Kinder ist eine Feier in der Aula viel auf einmal. Die Erklärgeschichte beschreibt sie in sechs Bildern (Gehen, Platz, Warten, Zuschauen, Klatschen, Zurück), damit das Kind vorher weiß, was passiert. Das Kind darf mit Karten zeigen, was es braucht: den Platz wählen (zum Beispiel am Rand oder am Gang, nur wenn es wirklich wählen darf), zuschauen oder mitmachen, Kopfhörer gegen Lärm nehmen, eine Pause machen (mit einer erwachsenen Person kurz hinaus) oder Bescheid sagen. Die Geschichte schreibt nichts vor, und keine Karte ist die richtige. Mitklatschen, Mitsingen und Auftreten sind hier weder Ziel noch Pflicht. Das Heft nennt keine bestimmte Feier (zum Beispiel Weihnachtsfeier, Einschulung, Sommerfest, Theater oder Konzert); Ihre Schule trägt ihre Feier in die Zeile „Bei uns“ ein. Es ersetzt nicht die Aufsicht bei der Feier.

Was ist drin? (12 Seiten)

  • Die Geschichte in drei Stufen: Stufe I mit sechs Bildern und je einem Wort (S. 5), Stufe II mit kurzen Sätzen (S. 6), Stufe III als Text in zwei Spalten, links neutral, rechts in der Ich-Form (S. 7); das Kind darf die Stufe wechseln. In Stufe II und III trägt eine Zeile „Bei uns“ Feier, Zeit, Platz und die begleitende Person ein.

  • Was ich tun kann (S. 8): vier Wahlkarten (die Kopfhörer-Karte mit Zeile „Wann“), die Karte „Ich sage Bescheid“ mit Namenslinie und eine Leerkarte für einen eigenen Wunsch; dazu ein Planstreifen (Zeile A: Vorher, Karte „Feier“, Danach mit Jetzt-Pfeil; Zeile B: die sechs Schritte)

  • Lehrkraftseiten (S. 3 und 4): „In fünf Strichen“, wörtlicher Anfang zum Vorlesen, Lernziele zum Beobachten, wann und wie Sie vorlesen, was Sie vorher im Team klären (Absprache, Ablauf, Lärm, Menschen, Licht und Sitzen, Feier, Platz, Zuschauen oder Mitmachen, Kopfhörer, Pause, Bescheid sagen, Aufsicht), Selbstbestimmung

  • Vorlage zum Anpassen (S. 9), Elternbrief zum Ausfüllen und Kopieren (S. 10), Warum so?, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge (S. 11), Letzte Seite mit Hinweisen auf weitere Materialien (S. 12); S. 2 zeigt nur, wie die Geschichte aussieht

So setzen Sie es ein

Vorlesen etwa 5 Minuten; Vorbereitung 20 bis 30 Minuten (drucken, ausschneiden, eintragen; geschätzt), dazu die Absprache im Team. Eine vertraute Person liest in den Tagen vor der Feier und kurz davor vor, insgesamt zwei- bis dreimal, öfter nur auf Wunsch des Kindes (Praxiswissen, nicht belegt). Das Kind muss nichts sagen: Zeigen genügt. Den Elternbrief füllen Sie zuerst aus und schneiden ihn dann am Rahmen aus.

Lernziele: Das Kind kennt die sechs Schritte bei einer Feier in der Aula und weiß, dass es mit den Karten zeigen kann, was es braucht. Zum Beobachten, nicht als Test.

Für Förderschule und Autismus

Ohne Lautsprache zeigt das Kind auf Bild oder Karte oder legt sie hin. Das Heft zeigt keine Gesichter, keinen Körperkontakt, keine religiösen Zeichen und keine bestimmte Feier. Lärm und Klatschen, viele Menschen, Licht und langes Sitzen können schwer sein; Sie kennen das Kind besser als dieses Heft. Bieten Sie nur Karten an, die an dem Tag gelten, und nur Zusagen, die Sie halten können: Darf das Kind den Platz nicht wählen oder kann niemand es kurz hinausbegleiten, überkleben Sie die Karte auf dem Blatt; die Dauer der Feier nennen Sie nur, wenn Sie sie wissen. Kopfhörer: Legen Sie vorab fest, wann sie getragen werden (zum Beispiel beim Klatschen und Singen); die Karte trägt dafür eine Zeile „Wann“. Klatschen, Singen und Auftreten verlangt das Heft nicht. Gehört die Feier zu einem religiösen Fest, klären Schule und Eltern, ob und wie das Kind teilnimmt. Aufsicht und Teilnahme an Schulfeiern hängen vom Bundesland und von der Schule ab; das Heft gibt keine Rechtsauskunft. Gesundheitliches klärt die Schule vorab mit den Eltern; der Elternbrief fragt keine Gesundheitsdaten ab.

Warum so?

Die Forschung zu Erklärgeschichten ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010); eine große Schulstudie fand keine nachweisbare Veränderung bei Angst und sozialer Reaktionsfähigkeit und nur schwache Hinweise auf häufiger erreichte Ziele (Einschätzung der Lehrkräfte, nicht verblindet; Wright u. a., 2024). Deshalb hat diese Geschichte ein konkretes Ziel, kein Wirkversprechen. Das Wählen orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000; Patall u. a., 2008). Zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern kennen wir nur wenige Studien; für dieses Material gibt es keine Untersuchung.

Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass das Kind weniger Angst hat, ruhig bleibt oder sich „richtig“ verhält. Es ist kein Test des Kindes und kein Mittel, damit ein Kind mitklatscht, mitsingt oder auftritt; die Karten gelten nur, wenn die Erwachsenen sie einhalten. Es ersetzt kein Gespräch mit dem Kind und keine Absprache mit Schule, Eltern und Schulbegleitung, ersetzt nicht die Aufsicht bei der Feier und gibt keine Rechtsauskunft.

Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Idee, Gestaltung und Bau mit KI (Claude, Anthropic). Für die eigene Gruppe oder Klasse; Ausdrucke für die Kinder Ihrer Gruppe und Kopien des Elternbriefs für deren Eltern sind erlaubt. Weitergabe darüber hinaus nur über den Link zum Material.

Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).

Passt dazu: Tagesplan mit Bildkarten | 60 Piktogramme für Grundschule & Förderschule („Dann handeln.“ Nr. 02, 4,99 €): mit der Karte „Feier“ für den Plan · Ich darf wählen | Wahlkarten & Wahl-Rahmen, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 06, 2,99 €): mehr Karten zum Wählen · Pausenkarte „Ich brauche eine Pause“ („Erst verstehen.“ Nr. 02, kostenlos).

eduki Qualität

Feier in der Aula | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus

2,39 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    1. Klasse, 4. Klasse
  • Umfang:
    12 Seiten
  • Materialtyp:
    Fördermaterial/Inklusion, Bildkarten
  • Format:
    PDF

Bewertungen und Kommentare

Dieses Material wurde noch nicht bewertet.
Bitte melde dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.
Bitte beachte auch unsere Datenschutzbestimmungen.
figure 1figure 2
Autismus, Grundschule, Förderschule: Arbeitsblätter in 3 Stufen, Pläne, Bildkarten · Psychologe (M.Sc.)
128 Materialien
432 Follower
3 Following