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Arbeitsblätter - Social-Media-Algorithmen: Wie Feeds lernen - PUSH - Deckblatt
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Beschreibung

Social-Media-Algorithmen, Klasse 7–8: In einer Online-Simulation ohne Anmeldung erlebt die Klasse, wie ein Feed aus Likes und Verweilzeit lernt. Auf drei Arbeitsblättern mit Lösungen rechnet sie das Modell nach, stellt eigene Regeln ein und beurteilt, ob die Pflicht zu einer Option ohne Profiling im Gesetz über digitale Dienste reicht. Mit analoger Variante ohne Geräte, Hilfekarten und Lehrkraft-Teil, für 1–2 Stunden. Passt zum Medienkompetenzrahmen NRW (6.2, 6.3, 6.4) und zur Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ (5.5); auch in BY und BW.

Worum geht es?

Welche Posts im Feed oben stehen, entscheidet ein Empfehlungssystem. Es lernt nicht nur aus Likes, sondern auch aus Signalen, die man nebenbei gibt, etwa wie lange man bei einem Post bleibt (Verweilzeit). Im Feed-Labor, einer Online-Simulation mit 20 erfundenen Posts, erleben die Schüler:innen das selbst, ohne den eigenen Feed zeigen zu müssen. Danach rechnen sie das offengelegte Modell nach, stellen Regeln für einen fairen Feed ein und beurteilen die Vorgaben aus dem Gesetz über digitale Dienste (DSA).

Bild in der Beschreibung des Unterrichtsmaterials Social-Media-Algorithmen: Wie Feeds lernen von PUSH #1

Das steckt drin

  • Arbeitsblatt 1 · Erleben: zwei Runden im Feed-Labor, frei und mit gewürfelter Spielkarte; Strichliste und „Röntgenblick“ zeigen, dass das Modell auch zählt, was niemand antippt

  • M2 · Sachtext „So rechnet unser Modell“: Signale, Interesse-Wert und Kreislauf, dazu was YouTube, TikTok und Instagram selbst über ihre Empfehlungen schreiben, und eine eigene Grafik nach der JIM-Studie 2025

  • Arbeitsblatt 2 · Erklären: Kreislauf ergänzen, einen Beispiel-Feed nachrechnen, die zwei eigenen Runden vergleichen

  • M3 · Originalquellen: Gesetz über digitale Dienste (Art. 27 und 38) im Wortlaut und drei Stimmen: EU-Kommission, Meta, Verbraucherzentrale Bundesverband

  • Arbeitsblatt 3 · Urteilen: in der Online-Werkbank Regler für Likes und Teilen, Verweilzeit, Aufreger-Bonus und Vielfalt einstellen und Messwerte eintragen; im „Feed-Rat“ mit Rollen und Perspektivkarten einen Kompromiss aushandeln; eigenes Urteil: Reicht eine Option ohne Profiling?

Bild in der Beschreibung des Unterrichtsmaterials Social-Media-Algorithmen: Wie Feeds lernen von PUSH #2

  • Extra-Blatt: Erklärkarte für Fünftklässler:innen mit drei Wegen, einen Feed zu steuern, und Checkliste

  • Analoge Variante ohne Geräte: zu dritt mit Würfel, Punktetabelle und 30 erfundenen Posts zum Ausschneiden; eine Person spielt den Algorithmus, die Punkte sind dieselben wie online

  • 6 Hilfekarten, 3 Perspektivkarten, Extra-Aufgaben, Selbstcheck mit Exit-Ticket

  • Lehrkraft-Teil mit Ablaufplan, Rechtslage, Modellannahmen, typischen Fehlvorstellungen, Lösungen und Erwartungshorizont

Bild in der Beschreibung des Unterrichtsmaterials Social-Media-Algorithmen: Wie Feeds lernen von PUSH #3

Lernziele

  • Signale beschreiben, die ein Feed aus dem Verhalten sammelt, auch unbewusste wie die Verweilzeit

  • erklären, wie aus Signalen eine Reihenfolge wird und warum sich ein Feed verengt

  • Regeln für einen fairen Feed beurteilen und zu den EU-Vorgaben Stellung nehmen

Online-Simulation und analoge Variante

  • Feed-Labor unter push-material.de/l1 (QR-Codes im Material): läuft im Browser, ohne Anmeldung und ohne Cookies; nichts wird gespeichert oder gesendet

  • ein Gerät für zwei Schüler:innen; mit derselben Rundennummer ergibt gleiches Verhalten denselben Feed, so lassen sich Ergebnisse vergleichen

  • ohne Geräte: Die analoge Variante mit Würfel und Karten ersetzt die Simulation auf Arbeitsblatt 1; für Arbeitsblatt 3 lässt sich die Werkbank am Beamer zeigen

Ablauf und Differenzierung

  • für 1–2 Unterrichtsstunden: Ablaufplan für 90 Minuten und eine Fassung für 45 Minuten

  • Partner-, Gruppen- und Einzelarbeit; Rollen werden zugelost

  • Hilfekarten nach unten, Extra-Aufgaben und Extra-Blatt nach oben

  • keine Selbstauskunft: Niemand zeigt den eigenen Feed, alle Posts sind erfunden

Lehrplanbezug

  • Medienbildung: Medienkompetenzrahmen NRW (6.2, 6.3, 6.4) und Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ (5.5)

  • weitere geprüfte Bezüge in Bayern (Kompetenzrahmen zur Medienbildung, 1.3) und Baden-Württemberg (Leitperspektive „Leben und Lernen in einer digitalisierten Welt“)

  • kontrovers dargestellt nach dem Beutelsbacher Konsens

Gut zu wissen

  • Stand 27.10.2026, Version 1.0, 14 Seiten; Rechtsstand: Gesetz über digitale Dienste, Art. 27 und 38. Alle Zahlen im Feed-Labor sind Modellwerte.

  • Kostenlos zum Thema: „Warum Feeds anders aussehen: Erklärtexte schreiben“ (PUSH, Klasse 7–8): https://eduki.com/de/material/2321321/warum-feeds-anders-aussehen-erklaertexte-schreiben-arbeitsblaetter-kl-7-8

  • Quellen und KI: vollständiges Quellen- und Lizenzverzeichnis im Material. Dieses Material wurde vollständig mit KI erstellt: Texte, Aufgaben und Gestaltung mit Claude (Anthropic), Illustrationen mit einem Bildmodell (Bildnachweis im Material). Alle Zahlen, Daten und Zitate wurden an den genannten Quellen geprüft.

eduki Qualität

Social-Media-Algorithmen: Wie Feeds lernen

3,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    7-8. Klasse
  • Umfang:
    14 Seiten
  • Materialtyp:
    Arbeitsblätter, Interaktives Material
  • Format:
    PDF

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