Unterricht, der gelingt, und trotzdem genug Zeit für das, was mir wichtig ist.
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Dieses Heft enthält ein Anfangsritual für den Stundenbeginn im Ethikunterricht in Klasse 1 und 2: zehn Gefühlskarten und ein Poster, mit denen jedes Kind in wenigen Minuten zeigen kann, wie es ihm heute geht. Die Leitfrage: „Wie geht es mir heute?“
Du wählst aus fünf Wegen, wie das Ritual läuft. Alle Kinder zeigen auf „3, 2, 1“ gleichzeitig auf ihre Karte, legen einen Muggelstein auf die Karte, die heute passt, oder erzählen in einem Satz, wie es ihnen geht. Sie stellen sich im Raum zu ihrer Karte oder raten im Standbild das Gefühl eines anderen Kindes. Die Wege lassen sich verbinden: Erst zeigen alle, danach erzählen zwei bis drei Kinder, die mögen.
Niemand muss etwas sagen: Zeigen genügt. Die Wege setzen auf Zeigen, Legen und Hinstellen, erzählen dürfen die Kinder, die mögen. So kann jedes Kind mitmachen, unabhängig von seinen Deutschkenntnissen. Die Kinder auf den Karten unterscheiden sich in Hautfarbe und Haaren, und zu den zehn Gefühlen gehören angenehme, unangenehme und schwer einzuordnende wie überrascht und neidisch.
Vier Tiefenstufen führen vom ersten Zeigen bis zu gemischten Gefühlen, und ein Tipp zur Gefühlskonferenz zeigt, wie die Klasse gemeinsam Strategien sammelt. Das Ritual kannst du zu Beginn jeder Stunde wiederholen; jede Runde steht für sich.
🙂 Das erwartet dich:
10 Gefühlskarten mit Gesicht und Körpersprache: fröhlich, traurig, wütend, ängstlich, stolz, müde, aufgeregt, ruhig, überrascht, neidisch
Poster „Wie geht es mir heute?“ mit allen zehn Gesichtern
fünf Wege für das Ritual, mit Ansagen zum Vorlesen, auch für heikle Momente
vier Tiefenstufen und ein Tipp zur Gefühlskonferenz
5 Satzanfänge als Sprechhilfe
Hinweise zur Differenzierung
alle Karten und das Poster in Farbe und Schwarz-Weiß
fertig vorbereitet – ausdrucken, Karten ausschneiden, losgehen
Diese Kompetenzen stärken deine Schülerinnen und Schüler:
Sie nehmen ein eigenes Gefühl wahr und benennen es.
Sie erkennen Gefühle an Mimik, Haltung und Gestik.
Sie unterscheiden angenehme und unangenehme Gefühle und erleben, dass sich Gefühle mischen können.
Sie sehen, dass andere ähnlich oder anders fühlen.
Sie sagen, wenn sie mögen, in einem Satz, wie es ihnen geht.
Sie erleben ein wiederkehrendes Ritual, das den Stundenbeginn gemeinsam gestaltet.
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