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Warum springen wir mit einer Gegenbewegung häufig höher? Und wie können wir diese Behauptung wissenschaftlich überprüfen?
Mit diesem praxisorientierten Unterrichtsmaterial für die gymnasiale Oberstufe verbinden deine Schüler:innen sportwissenschaftliche Theorie mit eigenen Experimenten und lernen gleichzeitig grundlegende Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens kennen.
Im Mittelpunkt stehen die biomechanischen Prinzipien nach Hochmuth, insbesondere das Prinzip der Anfangskraft und das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges.
Das erwartet deine Schüler:innen:
Vier Sprungformen untersuchen:Squat-Jump, Countermovement-Jump, Sprung mit Anlauf und Drop-Jump
Hypothesen aufstellen:Welche Sprungform ermöglicht die größte Sprunghöhe und warum?
Selbst experimentieren:Sprunghöhen messen und Ergebnisse systematisch dokumentieren
Daten auswerten: Messwerte vergleichen sowie Summen und Mittelwerte berechnen
Biomechanische Prinzipien anwenden: Zusammenhänge zwischen Bewegungsausführung, Kraftentwicklung und Sprungleistung erklären
Wissenschaftlich reflektieren: Messergebnisse anhand der epistemischen Werte Objektivität, Genauigkeit und Allgemeinheit kritisch beurteilen
Forschung hinterfragen: Messfehler erkennen, die Aussagekraft eigener Ergebnisse einschätzen und Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln
Das Material beinhaltet:
Verständliche Einführung in die biomechanischen Prinzipien und ihren Bezug zu Sprungbewegungen
Beschreibung und Gegenüberstellung von vier Sprungvarianten
Praktische Versuchsanleitung mit Messprotokoll
Aufgaben zur Hypothesenbildung und Datenauswertung
Informationstext zu den epistemischen Werten
Reflexionsaufgaben zur wissenschaftlichen Qualität der eigenen Untersuchung
Einsatzmöglichkeiten:
Das Material eignet sich besonders für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II), den Sportprofilunterricht und das Fach Seminar.
Es verbindet Bewegungslehre mit wissenschaftspropädeutischem Arbeiten und fördert das selbstständige Experimentieren, Analysieren und kritische Denken.
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