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Das Komplettpaket zu anthropologischen Grundannahmen und pädagogischem Handeln verbindet eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe mit passenden materialgebundenen Klausuren und einem kompakten Merkblatt.
Enthalten sind 7 Unterrichtsstunden, 5 Klausuren und das Merkblatt „Menschenbilder und pädagogisches Handeln“.
Das Paket deckt den Themenbereich systematisch ab: vom Begriff des Menschenbildes und der Unterscheidung zwischen deskriptiven und normativen Aussagen über unterschiedliche anthropologische Grundannahmen bis zur Analyse und Beurteilung konkreter pädagogischer Konzepte.
Das Merkblatt bündelt die zentralen Fachbegriffe und vier Grundannahmen: Mängelwesen, lernendes Wesen, selbstbestimmtes Wesen und soziales Wesen. Zudem werden Brückenannahme und naturalistischer Fehlschluss sowie die jeweiligen pädagogischen Folgen kompakt zusammengefasst.
Die Unterrichtsreihe baut die fachlichen Begriffe, Analyseverfahren und Urteilskompetenzen schrittweise auf. Die fünf Klausuren greifen diese Kompetenzen anschließend materialgebunden auf und prüfen sie in den Anforderungsbereichen I–III.
Damit eignet sich das Paket für ein vollständiges Unterrichtsvorhaben von der Einführung über Vertiefung und Klausurtraining bis zur Leistungsüberprüfung.
Die Stunde rekonstruiert die Annahme einer auf Entfaltung gerichteten Eigenbewegung der Person und die drei Bedingungen, unter denen sie in dieser Perspektive wirksam werden kann. Mit ihr verändert sich die Rolle der erziehenden Person: An die Stelle des Bewirkens tritt das Ermöglichen – eine Umstellung, die Voraussetzungen hat und deren Fehlen sichtbar wird, sobald Wahlfreiheit ohne diese Bedingungen gewährt wird.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Abschlussstunde klärt, warum anthropologische Grundannahmen nicht als wahr oder falsch, sondern nach ihrer Begründungsstruktur beurteilt werden, und stellt dafür ein Kriterienraster bereit. Entscheidend ist die Angabe einer widerlegenden Beobachtung: Erst sie unterscheidet eine Position von einem Bekenntnis.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Stunde rekonstruiert die Grundannahme, dass Identität nicht in der einzelnen Person angelegt ist, sondern in Beziehungen entsteht. Drei Wege werden unterschieden: Anerkennung, Perspektivenübernahme und Rollenerwartung. Aus dieser Annahme folgt eine andere Sicht auf Zugehörigkeit – sie erscheint als Bedingung des Lernens und nicht als Belohnung für Wohlverhalten.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zur Grundfrage der Reihe: Woran lässt sich erkennen, welches Menschenbild einen pädagogischen Text trägt? Geprüft wird nicht die Zustimmung zu einer Auffassung, sondern die Fähigkeit, Grundannahmen aus einem Leitbild herauszulösen, deskriptive und normative Aussagen zu trennen und ein Urteil an offengelegten Maßstäben zu führen. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zum Begriff des Menschenbildes (M1) und ein Fallmaterial mit drei Leitbildsätzen und den aus ihnen abgeleiteten Verfahren (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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