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Diese komplette Unterrichtsreihe umfasst 7 ausgearbeitete Unterrichtsstunden zum Thema „Erziehungsleitbilder im Wandel“ und eignet sich für den Einsatz in der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft der Oberstufe.
Die Reihe führt chronologisch und problemorientiert durch zentrale Veränderungen von Erziehungsvorstellungen und verbindet historische Perspektiven mit aktuellen Fragen von Erziehung, Beteiligung und gesellschaftlichem Wandel.
Enthaltene Unterrichtsstunden:
Wandel der Erziehungsvorstellungen erschließen
Gehorsamserziehung um 1900 analysieren
reformpädagogische Gegenentwürfe prüfen
antiautoritäre Erziehung analysieren
Wandel zum Verhandlungshaushalt deuten
Erziehung in BRD und DDR gegenüberstellen
heutige Erziehungsleitbilder beurteilen
Die Reihe ermöglicht einen systematischen Kompetenzaufbau vom Erschließen und Analysieren bis zum Vergleichen und Beurteilen.
Die Stunde klärt, wogegen sich antiautoritäre Erziehung richtete und wofür sie eintrat, und grenzt sie begrifflich von Laissez-faire und von nicht-autoritärer bzw. demokratischer Erziehung ab. Die Unterscheidung von positionaler und funktionaler Autorität macht sichtbar, dass der Abbau von Zwang nicht dasselbe ist wie der Verzicht auf Verantwortung.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Die Stunde bestimmt Befehlshaushalt und Verhandlungshaushalt als Idealtypen und erarbeitet mindestens vier Bedingungen, die den Wandel getragen haben, darunter rechtliche Veränderungen. Die Begriffe Begründungspflicht, Verhandlungsressourcen und verdeckte Steuerung machen sichtbar, dass Aushandlung Voraussetzungen hat, die ungleich verteilt sein können.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Stunde stellt die Erziehungsleitbilder beider deutscher Staaten an denselben Gesichtspunkten gegenüber: Elternrecht und staatliche Aufsicht, Trägervielfalt und Subsidiarität auf der einen, sozialistische Persönlichkeit, einheitliches Bildungssystem, polytechnischer Unterricht und Kollektiverziehung auf der anderen Seite.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Stunde führt den Begriff des Erziehungsleitbildes ein und zeigt, dass Erziehung kein zeitloser Sachverhalt ist: Was als gute Erziehung gilt, welche Ziele verfolgt und welche Mittel für zulässig gehalten werden, hat eine Geschichte. Ein sechsgliedriges Analyseraster aus Menschenbild, Ziel, Mittel, Begründungsfigur, Generationenverhältnis und Historizität macht diese Vorstellungen vergleichbar.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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