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40 Seiten






Wie nehmen Tiere ihre Umwelt wahr? Warum sieht eine Eule bei wenig Licht so gut, wie orientieren sich Fledermäuse in völliger Dunkelheit und weshalb können Hunde selbst schwache Geruchsspuren verfolgen? Mit diesem umfangreichen Materialpaket erarbeiten Schülerinnen und Schüler die Sinne der Tiere schrittweise, anschaulich und kompetenzorientiert. Das Material eignet sich besonders für Biologie / Natur und Technik am Gymnasium in Klasse 5 und 6. Im Mittelpunkt steht nicht das bloße Auswendiglernen einzelner Sinnesorgane. Die Lernenden untersuchen vielmehr den Zusammenhang: Reiz → Sinnesorgan → Verarbeitung → Reaktion → Vorteil im Lebensraum Dadurch verstehen sie, warum Sinnesleistungen bei verschiedenen Tierarten unterschiedlich stark ausgeprägt sind und wie sie an Lebensweise und Lebensraum angepasst sein können. Enthalten sind 20 Schülerseiten zu folgenden Themen: Tiere nehmen ihre Umwelt wahr Reiz, Sinnesorgan und Reaktion Sehen bei Tieren Augenstellung und Blickfeld seitliche und nach vorn gerichtete Augen räumliches Sehen Sehen bei Nacht Anpassungen nachtaktiver Tiere Hören als Informationsquelle Richtungshören unterschiedliche Ohrformen Zusammenhang zwischen Ohrform und Funktion Echoortung bei Fledermäusen Ultraschall und Echo Geruchssinn bei Tieren Nahrung, Artgenossen und Gefahren über Gerüche erkennen Geruchsspuren verfolgen Einfluss von Wind, Regen und Zeit auf Geruchsspuren Tastsinn bei Tieren Schnurrhaare, Fühler und empfindliche Haut Orientierung im Wasser Seitenlinienorgan der Fische besondere Sinnesleistungen Wärmesinn bei Schlangen Sinne verschiedener Tierarten vergleichen Sinnesanpassungen an unterschiedliche Lebensräume Kommunikation über Sehen, Riechen und Hören Forscherauftrag zu Sinnesleistungen Daten zu Sinnesleistungen auswerten unbekannte Tierbeispiele biologisch analysieren abschließender Lerncheck Kompetenzorientierte Aufgaben Die Schülerinnen und Schüler arbeiten unter anderem mit: Fallbeispielen Vergleichsaufgaben Tabellen Prozessketten Diagrammen und Abbildungen Richtig-/Falsch-Aufgaben Struktur-Funktions-Aufgaben Begründungsaufgaben Datenanalysen Transferfragen Forscheraufträgen Profi-Aufgaben Lerncheck und Selbsteinschätzung Dabei stehen Anwenden, Vergleichen, Begründen und Übertragen im Vordergrund. Reiz und Reaktion verstehen Die Lernenden erarbeiten das grundlegende biologische Schema: Reiz → Sinnesorgan → Verarbeitung → Reaktion Anhand unterschiedlicher Tierbeispiele wenden sie dieses Prinzip selbstständig an und erkennen, dass Tiere nicht zufällig reagieren, sondern Informationen aus ihrer Umwelt aufnehmen und verarbeiten. Sehen und Hören als Anpassung An Beispielen wie Eule, Katze, Kaninchen oder Fennek untersuchen die Schülerinnen und Schüler: Blickfeld und Augenstellung räumliches Sehen Sehen bei wenig Licht Ohrgröße und Beweglichkeit Richtungshören verschiedene Funktionen eines Körpermerkmals So wird konsequent das biologische Prinzip Struktur → Funktion → Vorteil trainiert. Echoortung verstehen Am Beispiel der Fledermaus wird die Echoortung altersgerecht erklärt: Ultraschall aussenden → Schall trifft auf Gegenstand → Echo kommt zurück → Information wird verarbeitet Die Lernenden erkennen, warum Echoortung auch ohne Licht funktioniert und welchen Vorteil sie bei Orientierung und Jagd bietet. Riechen und Tasten Auch Geruchs- und Tastsinn werden als wichtige Informationsquellen behandelt. Die Lernenden untersuchen zum Beispiel: Geruchsspuren von Hunden Einfluss von Wind und Regen Reviermarkierung Nahrungssuche Schnurrhaare Fühler empfindliche Haut Orientierung in Dunkelheit oder Wasser Besondere Sinne Das Material geht über die bekannten menschlichen Sinne hinaus. Behandelt werden unter anderem: Seitenlinienorgan bei Fischen Wärmesinn bei bestimmten Schlangen Echoortung besondere Hör- und Geruchsleistungen Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Tiere Informationen wahrnehmen können, die Menschen nur eingeschränkt oder gar nicht direkt erfassen. Sinne und Lebensraum Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Frage: Warum ist ein bestimmter Sinn für ein Tier in seinem Lebensraum besonders wichtig? Die Lernenden vergleichen beispielsweise Tiere aus: der Nacht dem Wasser der Wüste dem Boden offenem Gelände und erkennen: Es gibt nicht den allgemein „besten“ Sinn. Eine Sinnesleistung ist dann besonders wertvoll, wenn sie zur Lebensweise des Tieres passt. Daten auswerten und biologisch argumentieren Auf späteren Seiten vergleichen die Schülerinnen und Schüler vereinfachte Daten zu Sinnesleistungen verschiedener Tiere. Sie üben dabei: Informationen aus Tabellen entnehmen Unterschiede vergleichen Muster erkennen biologische Schlussfolgerungen formulieren Ergebnisse mit Lebensweise und Lebensraum begründen
Geeignet für: Gymnasium Klasse 5/6 · Biologie · Natur und Technik · Sinne · Sinnesorgane · Reiz und Reaktion · Sehen · Hören · Riechen · Tasten · Echoortung · Ultraschall · Fledermaus · Geruchssinn · Hund · Seitenlinienorgan · Fisch · Wärmesinn · Anpassung · Lebensraum · Tierverhalten
Das Material ist klar strukturiert, visuell einheitlich und mit geringem Vorbereitungsaufwand direkt im Unterricht einsetzbar. Ein vollständiges Unterrichtsmodul rund um die zentrale Frage: Wie nehmen Tiere ihre Umwelt wahr – und warum sind ihre Sinne so unterschiedlich an ihre Lebensweise angepasst?
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