Ohne Erinnerung erwacht Manuel allein in einem weißen Raum. Sein einziger Draht zur Außenwelt sind die computergenerierte Stimme Alice und das Internet. Wer ist er und wie kam er hierher? – verzweifelt sucht der 15-jährige online Hinweise über sein früheres Leben. Er erfährt, dass er bei einem Entführungsversuch lebensgefährlich verletzt und künstlich am Leben gehalten wurde. Doch ist diese Geschichte überhaupt wahr? Und wenn nicht, wer ist Manuel wirklich?
Geschickt lässt Autor Karl Olsberg, der über künstliche Intelligenz promovierte, in seinem Thriller „Boy in a White Room“ jede Sicherheit über Sein und Schein verschwinden. Er entwirft ein überraschend realistisches Szenario, das auf die Gefahren künstlicher Intelligenz hinweist und gleichzeitig zur Diskussion über philosophische Fragen zu Realität und Identität anregt.
Die Unterrichtsanregungen und Arbeitsblätter ermöglichen eine intensive Beschäftigung mit dem Buch und seinen Inhalten ab der 10. Klasse. Interessante Fragestellungen, spannende Aufgaben sowie Denkanstöße führen dabei an die komplexen Themen künstliche Intelligenz und virtuelle Welten heran.
Die Handreichung wurde speziell von Lehrern für Lehrer erstellt und im Unterricht erprobt
Weitere Informationen zum Buch und zu unseren Angeboten für Lehrer finden Sie unter www.loewe-schule.de
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