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PCR und Gelelektrophorese werden oft nacheinander erklärt und bleiben dann zwei unverbundene Verfahren. Hier hängen sie zusammen, weil der Fall es erzwingt: Ein Team löst das Problem der Menge, das andere das Problem der Sichtbarkeit, und erst gekoppelt liefern beide eine Antwort. Wer nur eine Hälfte kennt, kann den Fall nicht lösen. Genau darauf ist das Lernprodukt gebaut.
Der Fall hat einen didaktischen Twist: Die Spur, die alle für entscheidend halten, stammt vom Opfer selbst, und der Verdächtige, den die Lerngruppe im Einstieg mehrheitlich wählt, wird vom Befund entlastet. Der naturwissenschaftliche Beweis korrigiert die Alltagsvermutung. Erfahrungsgemäß ist das der Moment, an den sich die Klasse noch Wochen später erinnert.
Die digitale Fallakte
Eine einzige HTML-Datei, die Sie per Link oder Datei an die iPads geben. Sie zeigt den Schreibtisch eines Kriminalbeamten: Ermittlungsakte, Verdächtigenkartei mit Lichtbildern, Laborhandbücher, ein Umschlag mit Hilfekarten, das Übergabeprotokoll und ein versiegeltes Beweismittel.
Jedes Team wählt zu Beginn sein Labor. Das Handbuch des anderen Labors bleibt gesperrt.
Das Gelbild ist versiegelt und wird erst freigegeben, wenn beide Teams im Übergabeprotokoll bestätigt haben, dass sie einander ihr Verfahren erklärt haben.
Der Gelbild-Betrachter bietet Zoom und eine verschiebbare Vergleichslinie, mit der sich die Bandenhöhen präzise abgleichen lassen.
Es wird nichts digital ausgefüllt und nichts gespeichert. Die Umgebung ist der Materialschrank, geschrieben wird auf Papier und im Notizprogramm. Das steht an mehreren Stellen ausdrücklich drin.
Läuft offline, ohne Anmeldung, ohne Konto, ohne Datenerhebung. Alle Bilder sind eingebettet.
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