Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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„legit“ heißt „er liest“ oder „er las“. Im Übungstext, der keine Längenzeichen setzt, ist das an der Form nicht zu entscheiden — nur der Zusammenhang entscheidet. Dasselbe gilt für „venit“ und „fugit“ und im Plural für „legimus“. Und zwischen „erat“ und „erit“ liegt ein einziger Vokal, bei der häufigsten Verbform der Sprache.
Diese Einheit bringt die beiden Vergangenheitstempora und macht die Mehrdeutigkeit zum Gegenstand statt zum Betriebsunfall. Das Imperfekt steckt im Wort: Präsensstamm, Tempuszeichen, Personalendung, in allen fünf Konjugationen nach demselben Bauplan. Das Perfekt steckt im Stamm: eine neue Stammform, die man dem Präsens nicht ansieht, und danach für alle Verben dieselben Endungen. Deshalb Stammformen.
Dazu kommt das Erschließen eines Satzes in vier Schritten — erst das Prädikat, dann das Subjekt, dann die Ergänzungen, dann der deutsche Satz. Sechzehn Seiten, vierzehn Aufgaben, zu jeder eine kommentierte Lösung, 20 neue Wörter.
Seite 2 und 3 sind für die Lehrkraft: Einordnung und die drei Stufen, dann die Stolperstellen in einer Tabelle — gleiche Schreibung bei zwei Tempora („legit“ gegen „lēgit“), „erat“ gegen „erit“, die beiden gleichwertigen Endungen der dritten Person Plural Perfekt, „dīcunt“ gegen „dīxērunt“ und der Umstand, dass der Perfektstamm aus dem Präsens nicht vorhersagbar ist: drei Verben der e-Konjugation, drei Bildungstypen.
Seite 4 ist das Merkplakat in A3: Zwei Zeiten, zwei Zeichen. Es stellt das Imperfekt, das man am Tempuszeichen erkennt, dem Perfekt gegenüber, das man am Stamm erkennt, und hält fest, dass dort, wo das Schriftbild beides zulässt, der Zusammenhang entscheidet. Seite 5 ist die Formentafel: fünf Konjugationen, „esse“ und darunter die Verben, die eigene Wege gehen, jeweils in Präsens, Imperfekt und Perfekt.
Seite 6 bis 10 sind die fünf Arbeitsseiten in drei Stufen, alle am selben Gegenstand. Seite 11 ist die Übersetzungsseite, und sie ist hier anders gebaut als in den früheren Heften: Ein Satz wird mit den vier Schritten aufgeschlossen, zweimal gleich gebaut, einmal mit Stützen und einmal ohne.
Seite 12 bringt zwölf Karten zum Ausschneiden — Tempuszeichen, Stammformen und die vier Schritte —, dazu drei Einsatzideen: sortieren, Paare finden, blind ziehen. Seite 13 und 14 sind die Lösungen mit Form, Bestimmung, Erkennungsmerkmal und Verwechslungsgefahr.
Seite 15 sind die zwanzig neuen Wörter, jedes mit seinem Frequenzrang aus dem DCC Latin Core Vocabulary, dazu eine Tabelle der fünf Pronomina in Nominativ und Akkusativ und fünf Stammformen, die hier nachgetragen werden — mehr braucht kein Satz dieser Einheit, und das steht so dabei. Seite 16 ist die Quellenseite mit Ampel, Abrufdatum und der Reihenleiste, die zeigt, wo die Reihe endet.
A, B und C arbeiten am selben Gegenstand. Stufe A gibt die Formen vor, Stufe B lässt die Hilfen weg, Stufe C fragt weiter — Grade der Unterstützung, keine Grade der Schwierigkeit.
Aufgabe 1 auf Stufe A nennt vier Formen: „laudabat“, „laudavit“, „dicebat“, „dixit“ — zwei im Imperfekt, zwei im Perfekt. Die Tabelle hat drei Spalten: die Form, die Zerlegung in Stamm und Endung, und das Tempus als Eintrag. Die Zahl der Lösungen ist genannt, am Rand stehen zwei Wörter zum Ankreuzen und vier bereits bekannte. Unter der Faltkante liegt ein Hilfekasten mit zwei Stufen: Suche das Tempuszeichen, es enthält immer ein b; ist keines da, hat sich der Stamm geändert, dann ist es Perfekt.
Auf Stufe B steht derselbe Gegenstand ohne Vorentlastung — ohne Tabelle, ohne Hilfekasten, ohne Anzahl.
Aufgabe 9 auf Stufe C verlangt die Begründung: „venit“ kann zwei Dinge sein — schreibe zu jeder Lesart einen eigenen Satz, in dem der Zusammenhang die Entscheidung erzwingt, so wie „nunc“ und „tum“ es tun, und kreise danach in der Leiste die Formen ein, die ebenfalls zwei Lesarten haben. Aufgabe 11 fragt, warum man die Stammformen lernen muss, an drei Verben derselben Konjugation mit drei verschiedenen Perfektbildungen.
Alle Formen dieses Hefts kommen aus der Formenmaschine der Reihe: Stamm plus Endung, keine ist getippt. Bei einem Gegenstand, dessen ganze Schwierigkeit an einem Längenzeichen hängt — „legit“ gegen „lēgit“ —, ist das die Voraussetzung dafür, dass die Tafel überhaupt etwas taugt. Die Paradigmen sind doppelt geprüft; für die vollständigen makronisierten Verbtabellen stand nur eine Quelle zur Verfügung, und genau das steht auf der Quellenseite, mit der Empfehlung, vor der Drucklegung an einer gedruckten Schulgrammatik gegenzulesen.
Die zweite Prüfung betrifft die Lösbarkeit: Jede der vierzehn Aufgaben ist gegen den Wortschatz und den Grammatikstand der Einheit gehalten worden. Die Formen, die eine Aufgabe verlangt, stehen auf Seite 4, 5 oder 15; die Sätze verwenden nur Wörter dieser und der früheren Einheiten. Zu jeder Aufgabe steht die Lösung im Heft.
Das Heft ist auch dort genau, wo es unbequem wird. Die Nebenform auf -ēre ist der Form auf -ērunt gleichwertig und nicht falsch — sie muss zugelassen werden, und das steht in der Tabelle der Stolperstellen. Wo eine Aufgabe mehr als eine richtige Lösung hat, steht in den Lösungen ein Beispiel und nicht „die“ Lösung.
Und dann das Verfahren auf Seite 11. Die vier Schritte sind Handwerk und werden als solches ausgewiesen: Ein Wirksamkeitsvergleich der Übersetzungsmethoden existiert nicht — auch nicht für dieses Verfahren. Die einzige Prozessstudie, die es gibt, hat sechs Schülerpaare der Klasse 10 beim lauten Denken über einem mittellateinischen Text beobachtet und hält fest, es gebe „gar keine universell einsetzbare Übersetzungsmethode“ (Florian 2015).
Ebenso bei der Differenzierung: Zur Wirksamkeit im Lateinunterricht gibt es keine Studie. Belegt sind Wortschatzangaben — in 42 Studien mit 359 Effektstärken ist die im Latein übliche Randglosse die schwächste Form, weshalb die Angaben hier zum Ankreuzen stehen — und kommentiertes Feedback mit d = 0,48, gemessen an modernen Sprachen und am Lesen, nicht am Übersetzen. Alle Übungssätze sind selbst gebildet; kein Lehrwerkstext, kein Ausschnitt aus einer geschützten Edition.
Für Latein im ersten Lernjahr am Gymnasium: Klasse 6, wenn Latein die zweite Fremdsprache ist, Klasse 5, wenn es die erste ist. In Hessen setzt die zweite Fremdsprache in der Regel ab Jahrgangsstufe 6 ein (Paragraf 31 VOBGM).
Lehrwerksunabhängig. Vorausgesetzt sind die Formenlehre und der Wortschatz der Einheiten 1 bis 4, also die a-, o- und dritte Deklination, das Adjektiv und das Präsens aller fünf Konjugationen. Die Formen, die diese Einheit neu braucht, stehen auf Seite 4, 5 und 15 — einschließlich der fünf Stammformen, die aus früheren Einheiten nachgetragen werden.
Der richtige Zeitpunkt ist die Einführung von Imperfekt und Perfekt und das Ende des ersten Lernjahres, wenn zusammengeführt wird, was einzeln gelernt wurde. Für Freiarbeit, Wochenplan, Vertretungsstunde und Nachhilfe geeignet, weil die Lösungen im Heft liegen. Das Heft nennt keine Wochenstundenzahl und behauptet nicht, die Bildungsstandards zu erfüllen — sie gelten für das Ende der Sekundarstufe I und sind auf Originaltexte bezogen.
Einheit 5 von fünf und der Abschluss der Reihe. Sie löst zwei Versprechen ein, die früher gegeben wurden: Die dritte Stammform, die in Einheit 2 und 3 ausdrücklich offengelassen wurde, kommt hier — und die Verben, die seit Einheit 1 zweigliedrig im Wortschatz standen, werden auf Seite 15 nachgetragen.
Sie setzt die Einheiten 1 bis 4 voraus und führt sie zusammen: Das Verfahren auf Seite 11 braucht den Satzkern aus Einheit 1, die Fälle aus Einheit 2, die dritte Deklination aus Einheit 3 und das Adjektiv aus Einheit 4.
Jede Einheit ist für sich einsetzbar. Zusammen ergeben die fünf das erste Lernjahr, zusammen 80 Seiten. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.
Im Deutschen entscheidet der Platz im Satz, im Lateinischen die Endung. Wer das nicht verinnerlicht hat, übersetzt „Nautam puella laudat.“ der Reihe nach und merkt den Fehler nicht — der Satz ergibt ja einen Sinn. Und kaum ist diese Hürde genommen, wird die Endung mehrdeutig: -ae hat ab der zweiten Einheit vier Werte, -is vier, -ō drei. Die Endung nennt von da an eine Auswahl. Welcher Fall es ist, entscheidet der Satz.Diese fünf Hefte üben genau dieses Verfahren, von der ersten Stunde bis zum Ende des ersten Lernjahres. Einheit 1 klärt den Satzkern aus Nominativ, Akkusativ und Prädikat. Einheit 2 nimmt Genitiv, Dativ und Ablativ dazu und die vier Präpositionen, die einen Fall verlangen. Einheit 3 geht in die dritte Deklination, wo der Nominativ den Stamm nicht mehr verrät. Einheit 4 bindet das Adjektiv an sein Bezugswort. Einheit 5 bringt Imperfekt und Perfekt und ein Verfahren, mit dem man einen Satz Schritt für Schritt aufschließt.Zusammen sind das 80 Seiten, 71 Aufgaben mit je einer kommentierten Lösung, 60 Karten zum Ausschneiden und 150 Wörter mit Nennform. Jede Einheit ist für sich einsetzbar. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.Was enthalten istAlle fünf Hefte sind gleich gebaut, damit man sich beim zweiten nicht mehr zurechtfinden muss. Sechzehn Seiten DIN A4, und jede Seite hat ihren festen Platz.Seite 2 und 3 sind für die Lehrkraft: die Einordnung, die drei Stufen, die Stolperstellen dieser Einheit in einer Tabelle der Endungen, die zusammenfallen — und daneben, was dazu belegt ist und was nicht.Seite 4 ist das Merkplakat, in A3 kopierbar, für die Wand. Seite 5 ist die Formentafel mit den vollständigen Paradigmen: Kräftig steht, was diese Einheit braucht, blass der Rest. Die Längenzeichen stehen auf der Tafel, im Übungstext nicht — wie in einem Originaltext.Seite 6 bis 10 sind fünf Arbeitsseiten in drei Stufen, Seite 11 ist die Übersetzungsseite mit einem selbst gebildeten Text und gestuften Hilfen. Seite 12 bringt zwölf Karten zum Ausschneiden mit drei Einsatzideen; über die fünf Hefte wächst daraus ein Stapel von 60 Karten.Seite 13 und 14 sind die Lösungen. Zu jeder Aufgabe stehen vier Felder da: die Form, ihre Bestimmung, das Erkennungsmerkmal und die Verwechslung, die als Nächstes droht. Seite 15 ist der Wortschatz der Einheit mit Nennform und Selbstkontrollbogen, Seite 16 die Quellenseite mit der Ampel belegt, uneinheitlich, nicht belegt.Der Wortschatz wächst von Heft zu Heft: 30 Wörter in Einheit 1, dann 35, 40, 25 und 20 — zusammen 150 Nennformen. Eine Übung verwendet nur Wörter der eigenen und der früheren Einheiten, keine Ausnahme, auch keinen Eigennamen.Wie differenziert wirdA, B und C sind in dieser Reihe Grade der Unterstützung, keine Grade der Schwierigkeit. Alle drei arbeiten am selben Gegenstand. Deshalb heißen sie A, B und C und nicht leicht, mittel und schwer, und deshalb wird kein Kind einer Stufe zugeteilt: Die drei Seiten werden ausgelegt, an der Tafel steht der Gegenstand und nicht die Stufe.Stufe A gibt Vorentlastung: eine Tabelle mit Spaltenüberschriften, die erste Zeile ausgefüllt, den Wortschatz am Rand zum Ankreuzen, die Zahl der erwarteten Lösungen und einen Hilfekasten zum Wegklappen mit zwei oder drei Stufen. Stufe B stellt dieselben Sätze noch einmal — ohne Tabelle, ohne Hilfekasten, ohne Anzahl. Stufe C nimmt dieselben Wörter und dieselben Formen und verlangt die Begründung.Ein Beispiel aus Einheit 1. Auf Stufe A steht „Puella nautam laudat.“ neben „Nautam puella laudat.“, mit der Anweisung, in beiden Sätzen die Endungen einzukreisen, und mit dem Hinweis, dass beide dasselbe bedeuten. Auf Stufe B stehen dieselben zwei Sätze ohne diesen Hinweis. Auf Stufe C lautet die Aufgabe, aus „puella“, „nauta“ und „laudare“ zwei Sätze zu bilden, die etwas Verschiedenes bedeuten, beide zu übersetzen und dann aufzuschreiben, was geändert werden musste und was nicht.So ist es in allen fünf Heften. In Einheit 3 heißt derselbe Gegenstand auf Stufe A: Streiche im Genitiv die Endung -is, übrig bleibt der Stamm, Zeile 1 ist gefüllt. Auf Stufe C heißt er: Begründe, warum der Nominativ den Stamm nicht verrät, und schreibe zu „rex“, „corpus“, „urbs“ und „nox“ auf, was er verschweigt.Was dieses Material von anderem unterscheidetKeine lateinische Form in diesen Heften ist getippt. Alle Formen sind aus der Nennform erzeugt — Stamm plus Endung, aus geprüften Paradigmentabellen — damit kein Längenzeichen verrutscht und keine Form an einer Stelle anders aussieht als an der anderen. Die Paradigmen stehen auf je zwei unabhängigen Quellen; die dritte Deklination und die beiden neuen Konjugationen in Einheit 3 sind drei- bis fünffach abgeglichen. Für die vollständigen makronisierten Verbtabellen der Einheit 5 stand nur eine Quelle zur Verfügung, und genau das steht im Heft, mit der Empfehlung, vor der Drucklegung an einer gedruckten Schulgrammatik gegenzulesen.Dazu kommt eine zweite Prüfung, die man dem Heft nicht ansieht: Jede Übung ist gegen den Wortschatz und den Grammatikstand ihrer Einheit gehalten worden. Keine Aufgabe verlangt eine Form, die nicht auf Seite 4, 5 oder 15 desselben Hefts steht, und kein Übungssatz verwendet ein Wort, das die Klasse noch nicht hat. Das ist der Unterschied zwischen einem Arbeitsblatt, das die Klasse allein lösen kann, und einem, bei dem am Ende doch wieder vorn erklärt werden muss.Alle Übungssätze sind selbst gebildet: kein Lehrwerkstext, kein Ausschnitt aus einer geschützten Edition. Didaktisierte Texte sind Sprachwerke, und Paragraf 60a Absatz 3 UrhG nimmt Unterrichtsmaterial für Schulen ausdrücklich von der Unterrichtsschranke aus. Diese Angaben sind Information und keine Rechtsberatung.Und dann die unbequeme Seite. Zur Wirksamkeit von Binnendifferenzierung im Lateinunterricht gibt es keine Studie. Das ist kein Suchversagen, sondern der Befund: Die einschlägige Übersicht zur Sekundarstufe schloss zwölf Studien ein und kam auf d = 0,51 — kein Fremdsprachenfach war darunter, Latein gar nicht (Smale-Jacobse u. a. 2019). Unbequem auch dies: Individualisierung schneidet dort am schlechtesten ab, mit Werten zwischen −0,092 und +0,266. Die Übertragung auf Latein ist eine begründete Annahme und keine gemessene Tatsache. Genau so steht sie in jedem der fünf Hefte.Dasselbe gilt für die Wortschatzangaben am Rand. In einer Metaanalyse aus 42 Studien mit 359 Effektstärken und N = 3.802 ist die Auswahlglosse, also die Angabe zum Ankreuzen, die wirksamste der untersuchten Glossenformen — und die im Lateinunterricht übliche Randglosse die schwächste (Yanagisawa u. a. 2020). Deshalb steht der Wortschatz in diesen Heften zum Ankreuzen. Gemessen wurde allerdings an modernen Fremdsprachen und am Lesen, nicht am Übersetzen; auch das steht dabei. Ebenso, dass es einen Wirksamkeitsvergleich der Übersetzungsmethoden nicht gibt: Die Verfahren auf Seite 11 sind als Handwerk ausgewiesen, nicht als Beleg.Jedes Heft schließt deshalb mit derselben Ampel: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Zahl trägt Fach, Stichprobe und Design. Wo eine Angabe nicht zu halten ist, steht das da, wo man es liest, und nicht im Kleingedruckten — bis hin zu Sätzen wie dem, dass die Merkformel zum Genitiv Plural in Einheit 3 nur drei Viertel der Fälle trägt.Für wen und wannFür Latein im ersten Lernjahr am Gymnasium: Klasse 6, wenn Latein die zweite Fremdsprache ist, Klasse 5, wenn es die erste ist. In Hessen setzt die zweite Fremdsprache in der Regel ab Jahrgangsstufe 6 ein (Paragraf 31 VOBGM); die Hefte tragen deshalb die Angabe Klasse 6/7 und nennen keine Wochenstundenzahl.Lehrwerksunabhängig. Die Reihenfolge der Grammatikthemen folgt der Progression der verbreiteten Lehrwerke, aber es wird kein Lehrwerk vorausgesetzt und keines zitiert: Alle Formen, die eine Aufgabe verlangt, stehen im selben Heft auf Seite 4, 5 oder 15. Was ein Heft an früherem Stoff voraussetzt und deshalb nicht abdruckt, steht auf seiner Quellenseite — Einheit 2 setzt die a-Deklination und die a-Konjugation voraus, Einheit 3 zusätzlich die o-Deklination, Einheit 4 den Präsens und den Wortschatz der Einheiten 1 bis 3.Im Unterricht: als Übungsblock nach der Einführung eines neuen Grammatikkapitels, als Wiederholung vor der Klassenarbeit, für Freiarbeit und Wochenplan, für eine Vertretungsstunde, weil die Lösungen im Heft liegen, und für die Nachhilfe zu Hause aus demselben Grund. Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf festem Papier oder laminiert.Was diese Hefte nicht leisten: Sie bereiten die Standards der Sprachkompetenz vor, sie erfüllen sie nicht. Die Bildungsstandards gelten für das Ende der Sekundarstufe I und sind auf Originaltexte bezogen; im ersten Lernjahr wird an selbst gebildeten Sätzen gearbeitet.Einordnung in die ReiheFünf Einheiten in fester Folge: 1 Wer tut was?, 2 Die übrigen Fälle, 3 Die dritte Deklination, 4 Das Adjektiv, 5 Die Vergangenheit. Der Weg geht vom Satzkern über die Fälle und die dritte Deklination bis zum Adjektiv und zur Vergangenheit.Der Wortschatz baut aufeinander auf: Eine Übung verwendet nur Wörter der eigenen und der früheren Einheiten. Auch die Kasusfarben sind reihenweit fest — ein Kasus hat in allen fünf Heften dieselbe Farbe, unabhängig von der Leitfarbe der Einheit.Jede Einheit ist trotzdem für sich einsetzbar, und die Reihenleiste auf Seite 16 zeigt jedes Mal, wo sie steht. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.
Klassenstufen: 5-7. Klasse
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