





Der Workshop„Reflektierter Umgang mit KI in der Oberstufe“unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, Künstliche Intelligenz bewusst, kritisch und lernförderlich einzusetzen. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage,obKI genutzt werden darf, sondernwiesie so eingesetzt werden kann, dass eigenständiges Denken, Lernen und Verantwortung erhalten bleiben.
Ausgehend von eigenen Einschätzungen zur KI-Nutzung setzen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den Möglichkeiten und Grenzen generativer KI auseinander. Dabei wird deutlich, dass sprachlich überzeugende Antworten nicht automatisch fachlich richtig sind und dass die Verantwortung für Prüfung, Bewertung und Nutzung der Ergebnisse beim Menschen bleibt.
In einem anschließenden Stationenlernen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler vier zentrale Aspekte eines reflektierten KI-Einsatzes: Sie prüfen KI-Antworten auf Plausibilität und Quellenlage, entwickeln aus problematischen Prompts lernförderliche „Tutor-Prompts“, beurteilen verschiedene Nutzungssituationen zwischen sinnvoller Unterstützung, Grauzone und Täuschung und beschäftigen sich mit Datenschutz, Vorurteilen und Verantwortung.
In der Transferphase entwickeln die Schülerinnen und Schüler einen eigenen sinnvollen KI-gestützten Lernprozess für typische Aufgaben der Oberstufe. Abschließend formulieren sie mithilfe eines persönlichen KI-Kompasses Regeln für ihren zukünftigen Umgang mit KI.
Der Workshop verbindet kurze Impulse mit Diskussion, praktischer Erprobung, Stationenarbeit, Peerfeedback und Reflexion. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit KI-Werkzeugen zu schulen, sondern ihreUrteilsfähigkeit, Medienkompetenz und Eigenverantwortungzu stärken.
Leitfrage des Workshops:
Wie kann KI mein Lernen unterstützen, ohne mein Denken zu ersetzen?
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