Vorschau - Stundenentwürfe - Schwierige Zeitfenster – Classroom Management, Heft 22 - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Schwierige Zeitfenster – Classroom Management, Heft 22 - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Die sechste Stunde, der Nachmittag, der Tag vor den Ferien: drei Lagen, ein Gefühl und erstaunlich wenig Forschung. Zur Wirkung der Stundenlage gibt es in Deutschland keine Untersuchung — weder auf die Leistung noch auf das Störungsverhalten.

Was es gibt, ist ein dänisches Naturexperiment mit über zwei Millionen Testergebnissen. Es zeigt zweierlei: Der Verlust je Stunde später am Tag ist real und klein, und die Pause davor holt mehr zurück, als die Uhrzeit kostet. Das dreht die Frage um — nicht die Stundenlage ist die Stellschraube, sondern das, was du vor der Stunde entscheidest.

Dieses Heft nennt drei Dinge, die du in einer Randstunde tatsächlich ändern kannst: die Luft, die Pause und den Aufgabentyp. Zwei davon sind gemessen.

Was enthalten ist

Zwei Seiten Einordnung: was ein schwieriges Zeitfenster ausmacht, woran es scheitert — an der Ansage, an der Aufgabe, am Raum —, vier Suchen mit vier Fehlanzeigen und der populärste Irrtum zum Thema in seiner ganzen Länge. Seite 3 ist die Befundseite: sechs Werte aus einer Studie auf einer Achse in Anteilen einer Standardabweichung, die Luft- und Temperaturbefunde in einer Tabelle, die sieben Raumfaktoren mit ihrem Signifikanzstatus und ein Absatz über den Befund, der wirklich etwas ändert.

Seite 4 zeigt die Randstunde in vier Abschnitten, führt fünf Schritte aus und schließt mit einer Belegstufentabelle, in der neben jeder Aussage steht: gemessen, nicht belegt oder gesetzt. Seite 5 ist das Merkplakat „Fünf Handgriffe“ in A3, rechts an jeder Zeile die Belegstufe, darunter drei Kästen für die sechste Stunde, den Nachmittag und den Tag vor den Ferien.

Seite 6 ist ein Protokollbogen für zwei Randstunden mit ausgefüllter Beispielspalte — Temperatur beim Klingeln, gelüftet, Pause davor, Aufgabentyp, was auffiel —, dazu der Plan für den letzten Tag vor den Ferien und sechs Fragen vorab. Seite 7 bringt zwölf Karten: acht Handgriffe, zwei zur Steuerung, zwei Sackgassen, jede mit Belegstufe. Seite 8 sind Quellen mit Abrufdatum und die Ampel belegt, uneinheitlich, nicht belegt.

Die Pause ist der größere Hebel als die Uhrzeit

Der tragende Befund stammt aus einem dänischen Naturexperiment: 570 376 Schülerinnen und Schüler, 2 034 964 Testbeobachtungen, 2 105 Schulen, Schuljahre 2009/10 bis 2012/13, Alter 8 bis 15 (Sievertsen, Gino & Piovesan 2016). Je Stunde später am Tag sinken die standardisierten Testergebnisse um 0,9 Prozent einer Standardabweichung, Konfidenzintervall 0,7 bis 1,0. Das ist ein echter Befund — und ein kleiner; die Autoren selbst nennen ihn „klein, aber nicht vernachlässigbar“, und beides gehört dazu. Die zweite Zahl derselben Studie ist die wichtigere: Eine Pause von 20 bis 30 Minuten hebt die Ergebnisse um 1,7 Prozent einer Standardabweichung [1,2 bis 2,2] — fast das Doppelte dessen, was eine Stunde später kostet. Und sie wirkt ungleich: im schwächsten Zehntel +2,7 Prozent, im stärksten wird kein Effekt berichtet; umgekehrt kostet eine Stunde später dort 1,3 gegen 0,4 Prozent. Die Randstunde trifft die Schwächsten dreimal so hart.

Dazu der billigste belegte Handgriff der ganzen Reihe. In 140 Klassen der Jahrgangsstufe 5 an 70 Schulen mit 3 109 Kindern stiegen die Mathematikergebnisse um rund 11 Punkte je Liter pro Sekunde und Person Lüftung und um 12 bis 13 Punkte je Grad Celsius weniger zwischen 20 und 25 Grad (Haverinen-Shaughnessy & Shaughnessy 2015, Mehrebenenmodell). Die Grenzen nennen die Autoren selbst und das Heft mit ihnen: eine Jahrgangsstufe, ein Schulbezirk, Kausalität nicht belegt. Fenster auf kostet trotzdem nichts.

Der Negativbefund ist der Satz, den jede Kollegin kennt: „Nach der fünften Stunde lernt niemand mehr etwas.“ Er klingt nach Erfahrung und ist keine Zahl. In beiden Fachdossiers wurde nach vier Dingen gesucht — der Wirkung der Stundenlage in der Sekundarstufe, der Wirkung von Nachmittagsunterricht, einer deutschen Metaanalyse zum späteren Schulbeginn und einer Untersuchung zum letzten Tag vor den Ferien. Viermal Fehlanzeige. Und der populärste Irrtum dazu wird ausdrücklich behandelt: Der spätere Schulbeginn gilt in der deutschsprachigen Berichterstattung als erwiesen wirksam; der Cochrane-Review über 11 Studien mit 297 994 Jugendlichen sagt etwas anderes. Zur Schulleistung vier Studien mit gemischten Ergebnissen, ein Nutzen konnte nicht bestätigt werden; das Gesamturteil lautet „very low quality“, wörtlich: „we cannot be confident about the effects of later school start times“ (Marx u. a. 2017). Und eine Zahl, die in diesem Heft ausdrücklich nicht steht: Barrett u. a. 2015 ist kein Lärmbeleg — Schall, Naturbezug und Erschließung waren dort nicht signifikant.

Für wen und wann

Für Lehrkräfte aller Schulformen, Schwerpunkt Sekundarstufe I, und für alle, die regelmäßig Randstunden im Plan haben. Zwei der fünf Handgriffe fallen vor der Stunde: der Aufgabentyp und das Fenster.

Für die Stundenplanung eignet sich vor allem eine Karte: Dass ein Leistungsnachweis am späten Nachmittag die leistungsschwächsten Kinder am stärksten benachteiligt, ist eine Frage des Plans und nicht der einzelnen Lehrkraft. Dieses Heft enthält keine Rechtsaussage.

Einordnung in die Reihe

Heft 22 steht im fünften Block, „Besondere Lagen“ (Hefte 21 bis 25). Es setzt fort, was Heft 1 über den Stundenanfang und Heft 6 über Wechselphasen sagt — beide kommen hier wieder vor, weil der Wechsel in der Videostudie das störungsdichteste Setting nach der Abwesenheit der Lehrperson ist. Der Zuschnitt der Aufgabe verbindet dieses Heft mit Heft 9, das Ende der Stunde mit Heft 10.

Jedes Heft ist für sich einsetzbar. Zusammen ergeben die dreißig einen Weg vom ersten Schultag bis zur Prüfung des eigenen Vorgehens. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.

Schwierige Zeitfenster – Classroom Management, Heft 22

3,99 €
Produktdetails
  • Umfang:
    17 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Poster, Merkblätter, Text, Quiz, Prüfungsvorbereitung
  • Format:
    PNG, PDF

In folgenden Paketen enthalten

5 Materialien

Rahmen und Selbst – Classroom Management, Heft 26–30

Irgendwann hört die Frage auf, was man in der Stunde tut, und fängt eine andere an: Wer darf das eigentlich verhängen? Was gehört in die Akte und was nicht? Wie führt man das Gespräch mit den Eltern so, dass am Ende etwas dasteht? Wie viel hält man selbst aus — und woran merkt man, ob sich überhaupt etwas geändert hat? Das sind die fünf Fragen dieses Blocks, und sie kommen im Berufsalltag später als die anderen, aber sie kommen sicher.Heft 26 ist das Systemheft: die sieben Ordnungsmaßnahmen, das Verfahren dahinter und die Rechte der Gegenseite. Heft 27 nimmt das Elterngespräch bei Verhaltensproblemen. Heft 28 klärt, was festgehalten werden darf, wo es hingehört und wie lange. Heft 29 sammelt, was zur Belastung von Lehrkräften belegt ist. Heft 30 schließt die Reihe mit einem Diagnosebogen, einem Kollegengespräch und einem Halbjahresplan.Vier der fünf Hefte sind Rechts- oder Verfahrenshefte, und alle vier sagen dieselbe Sache vorweg: Sie sind Information und keine Rechtsberatung. Wer wenig Zeit hat, nimmt Heft 26 und Heft 28 — das eine beantwortet, wer was darf, das andere, was mit dem Notizheft passiert, das seit drei Jahren mitläuft.Was enthalten istHeft 26, Der Rechtsrahmen. Die zwei Kategorien und warum sie zwei Rechtswelten sind, wer in Hessen was entscheidet und wer nur beantragt, die drei Schwellen und die Verfahrensrechte von der Anhörung bis zum Widerspruch. Dazu ein Ländervergleich über sechs Fragen zwischen Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen, ein Aushang fürs Lehrerzimmer, ein Verfahrensbogen und zwölf Karten — die sieben Ordnungsmaßnahmen im Wortlaut und fünf Rechte der Gegenseite.Heft 27, Elterngespräche. Warum das Elterngespräch eine pädagogische Maßnahme ist und keine Vorstufe zu etwas anderem, fünf Fehlanzeigen offen benannt statt umgangen, sechs Rechte und Pflichten mit Fundstelle und Fassung. Dazu ein Ablauf in fünf Schritten, ein Plakat mit fünf Formulierungen zum Ersetzen, ein Protokollbogen mit zwölf Feldern und eine Vereinbarung mit Prüfdatum.Heft 28, Dokumentation. Drei Fragen statt einer: Darf ich das festhalten, wo gehört es hin, wie lange bleibt es? Dazu eine Fristentabelle mit fünf Zeilen und fünf Paragrafen, die neun Felder eines Protokolls mit der Angabe, welche davon ausdrücklich verlangt sind, ein Vorfallbogen, ein Löschplan und zwölf Karten, vier davon Gewohnheiten aus dem Alltag, die rechtlich nicht tragen.Heft 29, Die eigene Belastung. Was belastbar erhoben ist und was nur kursiert, drei Metaanalysen zu dem, was hilft, mit Studienzahl — und die eine Dimension, die sich in keiner Studie bewegt. Dazu ein Wochenbogen zum Zählen, ein Drei-Monats-Raster, der Meldeweg mit Paragraf, wenn dir etwas passiert, und zwölf Karten.Heft 30, Das eigene Klassenmanagement prüfen. Das Schlussheft: vier Zugänge zur eigenen Praxis, geordnet nach ihrer Belastbarkeit, ein Diagnosebogen mit acht Zählfragen und ausgefüllter Beispielspalte, sechs Aussagen für die Klasse, ein Halbjahresplan zum Aushängen und zwölf Karten für das Kollegengespräch. Und der Wegweiser, der jede auffällige Zeile des Bogens einem der neunundzwanzig anderen Hefte zuordnet.Der Aufbau ist in allen fünf Heften derselbe: acht Seiten DIN A4, darin ein Merkplakat auf Seite 5 in A3 kopierbar, eine Arbeitsseite auf Seite 6 mit ausgefüllter Beispielspalte, ein Kartenblatt auf Seite 7 mit zwölf Karten zum Ausschneiden und eine Quellenseite auf Seite 8 mit Abrufdatum und der Ampel belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Zusammen sind das 40 Seiten, fünf Merkplakate, fünf Arbeitsseiten und 60 Karten — farbig und in einer echten Graustufenfassung.Die schlechteste Quelle bist du — und die Zahlen dazuDer Befund, der diesen ganzen Block trägt, richtet sich gegen die Selbstprüfung. In einer Schweizer Videostudie wurden 18 Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 gefilmt und 61,1 von 82 Stunden nach festem Schema kodiert (Cohens Kappa = 0,85); dieselben Stunden wurden zusätzlich von der Lehrperson und von der Klasse beurteilt. Das Urteil der Klassenlehrperson stimmte mit der Beobachtung zu r = 0,10 überein — praktisch gar nicht. Die Urteile der Klasse lagen bei 0,53 bis 0,59, die der Fachlehrpersonen bei 0,40; am besten stimmten die Urteile über das Setting überein, mit 0,72 bis 0,89 (Scherzinger, Wettstein & Wyler 2018). Daraus folgt die Bauart von Heft 30: zählen statt einschätzen, und die Klasse fragen. Der Vorbehalt gehört dazu und steht dort zweimal: 18 Klassen, ein Kanton, gemessen wurden Störungen und nicht Unterrichtsqualität.Der zweite belegte Strang betrifft die Belastung. Drei Metaanalysen kommen zu kleinen, aber signifikanten Effekten: d = 0,18 über 23 kontrollierte Studien zu Interventionen gegen Lehrer-Burnout (Iancu u. a. 2018), g = −0,37 auf die emotionale Erschöpfung [−0,70; −0,03] und +0,45 auf die persönliche Erfüllung [0,12; 0,79] aus 13 Studien zu sozial-emotionalen Programmen (Oliveira u. a. 2021) und g = 0,35 aus 44 Studien mit 176 Effekten zum Wohlbefinden von Lehrkräften (Li u. a. 2024). Dazu eine Dosisangabe, die Heft 29 zu seiner wichtigsten Empfehlung macht: Programme unter einem Monat haben die kleinsten Effekte. Ein Fortbildungstag ist keine Intervention.Und dann der konsistenteste Nullbefund der Reihe. Die Depersonalisation — der distanzierte, abgestumpfte Blick auf die Klasse — bewegt sich in beiden Metaanalysen nicht signifikant: d = 0,03 bei Iancu u. a. und g = −0,51 bei Oliveira u. a., dessen Konfidenzintervall von −1,13 bis +0,11 reicht und die Null einschließt. Zwei unabhängige Arbeiten, derselbe Nullbefund. Heft 29 nennt ihn ausdrücklich das stärkste Argument gegen den einmaligen Achtsamkeitstag — und für Veränderungen am Arbeitsplatz.Die Negativbefunde dieses Blocks sind ungewöhnlich, weil sie sich gegen das eigene Material richten. Erstens: „Mit diesem Bogen erkennst du deine Stärken und Schwächen.“ Ein validierter Selbsteinschätzungsbogen zur Klassenführung wurde in keinem der drei Dossiers gefunden, und ein validiertes Instrument für die laufende Stunde ebenso wenig — alle geprüften deutschsprachigen Verfahren sind Fragebögen. Der Bogen in Heft 30 ist deshalb eine Zählhilfe ohne Punktwert, ohne Auswertung und ohne Skala, und das steht auf ihm selbst.Zweitens: „So viel Prozent der Lehrkräfte sind ausgebrannt.“ Eine belastbare Burnout-Quote gibt es nicht. Die einschlägige Metaanalyse über 45 Artikel, 49 Stichproben und 14 410 Lehrkräfte kommt zu einem hohen Risiko, nennt im zugänglichen Text aber keine Prävalenzwerte — und ihre Autorinnen und Autoren halten fest, dass verschiedene Messinstrumente zu signifikant unterschiedlichen Ergebnissen führen (García-Carmona u. a. 2019). Auch die Einzelprozente der Potsdamer Lehrerstudie stehen nicht im Heft: Zwei abgerufene Darstellungen derselben Studie nennen verschiedene Verteilungen, und zwei der vier Beanspruchungsmuster sind über die Zeit signifikant instabil (p = 0,006 beziehungsweise 0,025). Belastbar ist nur die Größenordnung. Was stattdessen dasteht, ist erhoben: 35 Prozent der Lehrkräfte nennen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als größte Herausforderung, an Berufsschulen 46 Prozent, an Grundschulen 25; 36 Prozent fühlen sich mehrmals in der Woche erschöpft, 12 Prozent täglich (Deutsches Schulbarometer 2024, N = 1 608, Feldarbeit forsa, plus/minus 3 Prozentpunkte, Selbstauskunft).Drittens: „Wer sauber dokumentiert, ist auf der sicheren Seite“ und „ein gutes Elterngespräch löst das Problem.“ Beides ist plausibel und beides ist nicht untersucht. Zur Wirkung von Dokumentation wurde kein Vergleich dokumentierter gegen nicht dokumentierte Fälle gefunden, zum Elterngespräch bei Verhaltensproblemen weder eine Metaanalyse noch ein Vergleich mit einem Verlauf ohne Gespräch. Was es stattdessen gibt, sind Normen: eine Erlaubnis, ein Ort, fünf Fristen und ein Einsichtsrecht — und die acht Protokollfelder, die ein amtlicher Handlungsleitfaden ausdrücklich verlangt. Heft 27 und Heft 28 kennzeichnen bei jedem Feld, ob es verlangt ist oder Auslegung.Und viertens ein Negativbefund über die eigene Quellenlage, der ungewöhnlich weit vorn steht. Der Fassungsstand des hessischen Schulgesetzes ist amtlich ermittelt; sein Wortlaut ist es nicht, weil das amtliche Rechtsportal automatisierte Abrufe sperrt. Die Absätze sind über ein nichtamtliches Portal erhoben, und Heft 26 führt auf Seite 2 drei Stellen in einer eigenen Tabelle auf, an denen zwei Abrufe derselben Quelle sich widersprachen oder die gar nicht zu klären waren: die Zuordnung der Androhungsregel, die Absatznummer der Zuständigkeitsregelung und die Frage, ob der hessische Katalog abschließend ist. Kein anderes Material dieses Themas schreibt so etwas auf.Für wen und wannFür Klassenleitungen, Schulleitungen und alle, die einen Antrag an die Klassenkonferenz schreiben, eine Anhörung vorbereiten oder ein Elterngespräch führen müssen — Schwerpunkt Sekundarstufe I, alle Schulformen. Für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und im Quereinstieg sind Heft 26 und Heft 28 der schnellste Weg zu der Frage, wer eigentlich was verhängen darf und was mit den eigenen Notizen geschieht.Heft 30 ist zusätzlich für den Anfang oder das Ende eines Halbjahres gedacht: Der Diagnosebogen kostet zwanzig Minuten einer gewöhnlichen Stunde, die sechs Aussagen für die Klasse fünf weitere — und der Wegweiser sagt danach, welches der anderen neunundzwanzig Hefte dran ist. Für kollegiale Gruppen sind die zwölf Gesprächskarten gebaut, mit einer einzigen Regel: Wer hospitiert hat, sagt genau einen Satz, und der fängt mit „Ich habe … gezählt“ an.Vier der fünf Hefte enthalten umfangreiche Rechtsaussagen, jede mit Land, Gesetz, Paragraf, Fassung und Abrufdatum. Zitiert werden das Hessische Schulgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31.03.2023, zuletzt geändert durch Gesetz vom 22.06.2026, in Kraft seit 01.08.2026 — vor allem § 82, § 72 und § 83 —, die Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses (VOGSV, Ausfertigung 19.08.2011, benutzte Fassung Stand 15.01.2024) mit den §§ 64 bis 74, die Aufsichtsverordnung in der Fassung vom 25.03.2021, die Hessische Schul-Datenschutzverordnung vom 01.12.2023 und § 23 der Dienstordnung. Zum Vergleich stehen Art. 86 und 88 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes sowie § 53 des Schulgesetzes Nordrhein-Westfalen daneben. Wo eine Fassung nur nichtamtlich vorlag, steht das in der Zeile — auch für § 83 HSchG, der von der Änderung 2026 betroffen ist und dessen neuer Wortlaut nicht geprüft werden konnte. Information, keine Rechtsberatung; in einem anderen Bundesland gelten andere Normen, und vor der Anwendung gehört der Wortlaut an der amtlichen Fassung geprüft.Ein Hinweis zu Heft 29: Es ist Information und ersetzt weder eine Beratung noch eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bleibt die Erschöpfung über Wochen, trägt der Schlaf nicht mehr oder wird der Weg zur Schule morgens zur Hürde, benennt das Heft ausdrücklich den nächsten Schritt — und der ist kein Arbeitsblatt.Einordnung in die ReiheDieses Paket ist Block 6 von sechs und der Abschluss der Reihe. Die anderen fünf gibt es ebenso: Der Anfang (Hefte 1 bis 5), Der Ablauf (6 bis 10), Störungen (11 bis 15), Beziehung (16 bis 20) und Besondere Lagen (21 bis 25). Wer alle sechs will, bekommt sie auch als Gesamtpaket aus dreißig Heften.Jedes Heft ist für sich einsetzbar; die Reihenleiste auf Seite 8 zeigt jedes Mal, wo es steht. Zusammen ergeben die dreißig einen Weg vom ersten Schultag bis zur Prüfung des eigenen Vorgehens. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.

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30 Materialien

Classroom Management – Gesamtpaket, 30 Hefte

30 Hefte · 240 Seiten · farbig und in echter Graustufenfassung · Stand August 2026 Kurzbeschreibung Über Klassenführung wird viel gesagt und wenig belegt. In Fortbildungen laufen seit Jahren dieselben Zahlen um: viermal loben statt einmal tadeln, 93 Prozent der Kommunikation seien nonverbal, Störungen kosteten zehn bis fünfzehn Minuten pro Stunde. Für keine dieser drei Angaben ließ sich eine Primärquelle finden. Und die Zahlen, die wirklich vorliegen, sind kleiner, spezieller und interessanter als die, die weitergereicht werden. Diese Reihe nimmt das Thema deshalb von der Belegseite her. Dreißig Hefte, jedes acht Seiten, jedes mit demselben Aufbau: eine Einordnung, eine Befundseite, ein Vorgehen in Schritten, ein Merkplakat, eine Arbeitsseite, ein Kartenblatt und eine Quellenseite. Auf jeder Seite steht, woher eine Angabe kommt — und wo nichts kommt, steht das auch. Zusammen sind das 240 Seiten und ein Weg: vom ersten Schultag bis zu der Frage, ob das eigene Vorgehen eigentlich trägt. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile. Sechs Blöcke, ein Weg Die dreißig Hefte stehen in sechs Blöcken zu je fünf. Sie sind so geordnet, wie ein Schuljahr läuft — und wie eine Lehrkraft in das Thema hineinwächst. Block 1, Hefte 1 bis 5: Der Anfang. Die ersten zehn Minuten einer Stunde, die ersten zwei Wochen eines Schuljahres, der Unterschied zwischen Regeln, Routinen und Prozeduren, die Sitzordnung, Präsenz und Allgegenwärtigkeit. Block 2, Hefte 6 bis 10: Der Ablauf. Übergänge, Materialwege, die Lautstärke, Gruppenarbeit organisieren, das Ende der Stunde. Block 3, Hefte 11 bis 15: Störungen. Was eine Störung überhaupt ist, die leise Ebene, die Eskalationsleiter, der Einzelfall, Konsequenzen. Block 4, Hefte 16 bis 20: Beziehung. Die Beziehung, Loben, Motivation, das Klassenklima, Mitbestimmung. Block 5, Hefte 21 bis 25: Besondere Lagen. Vertretungsstunden, schwierige Zeitfenster, Inklusion und ADHS, digitale Geräte, Mobbing erkennen. Block 6, Hefte 26 bis 30: Rahmen und Selbst. Der Rechtsrahmen, Elterngespräche, Dokumentation, die eigene Belastung, das eigene Klassenmanagement prüfen. Heft 1 fängt bei der Stunde an, die morgen früh beginnt.Heft 30 endet mit einem Diagnosebogen, einem Kollegengespräch und einem Halbjahresplan — und mit einem Wegweiser, der jede auffällige Zeile des Bogens einem der neunundzwanzig anderen Hefte zuordnet. Dazwischen liegt der Weg. Warum dieses Paket anders ist als ein Ratgeber Ein Ratgeber sagt, was zu tun ist. Diese Reihe sagt dazu, woher sie das weiß — und wie sicher. Jede Zahl steht mit Jahr, Design und Bezugsgröße. Nicht „Beziehung wirkt 0,52“, sondern: β = 0,29 auf die Mitarbeit und 0,07 direkt auf die Leistung, aus 189 Studien mit 249 198 Personen, korrelativ, in der Sekundarstufe stärker als in der Grundschule (Roorda u. a. 2017). Effektstärken aus Einzelfalldesigns stehen nie neben solchen aus Gruppendesigns — dieselben Maßnahmen ergeben dort 2,20 und hier 0,18, und wer beides in eine Tabelle stellt, macht den Fehler, den man Hattie vorwirft. Nicht signifikante Befunde sind als solche markiert und werden nicht weggelassen. Das betrifft an mehreren Stellen genau die Werte, die eine Empfehlung tragen würden: Der Effekt verbalen Lobes auf die intrinsische Motivation liegt für Kinder bei d = 0,11 mit einem Intervall von −0,11 bis 0,34. Die soziale Eingebundenheit als Trainingsziel — das, was in Fortbildungen „Beziehung“ heißt — erreicht g = 0,44 aus acht Studien, nicht signifikant. Hyperaktivität und Impulsivität ließen sich in 22 randomisierten Studien nicht signifikant senken (d = −0,09 bei p = 0,22); die Autoren nennen das selbst eine „major gap“. Jedes Heft endet mit derselben Ampel: was belegt ist, was uneinheitlich ist, was nicht belegt ist. Drei Spalten auf Seite 8, direkt über dem Quellenverzeichnis. Dreißigmal dieselbe Frage, dreißigmal eine Antwort, die auch Nein sein darf. Und verbreitete Behauptungen werden geprüft statt weitergereicht. Fünf Beispiele, die jede Kollegin wiedererkennt. Erstens: „Loben Sie viermal so oft, wie Sie tadeln.“ Für die Schwellen 3:1, 4:1 oder 5:1 wurde keine Primärstudie gefunden, und die beste verfügbare Untersuchung widerlegt sie ausdrücklich — 19 Grundschulen, 151 Lehrkräfte, 2 536 Kinder, der quadratische Term nicht signifikant, wörtlich „no PRR threshold … was found“ (Caldarella u. a. 2020). Zweitens: „93 Prozent der Kommunikation sind nonverbal.“ Das beruht auf zwei Laborexperimenten von 1967 mit 30 beziehungsweise 37 Studentinnen, die einzelne Wörter beurteilten — Mehrabian selbst hat die Verallgemeinerung zurückgewiesen. Drittens: „Wenn du an ein Kind glaubst, wird es besser.“ Eine Synthese von 18 Experimenten hält fest, dass die Wirkung einer induzierten Erwartung „virtually zero“ ist, sobald die Lehrkraft ihre Klasse länger als zwei Wochen kennt (Raudenbush 1984); der Stand nach 35 Jahren heißt „modest rather than powerful“. Viertens: „Unterrichtsstörungen kosten zehn bis fünfzehn Minuten pro Stunde.“ Für diese Angabe wurde keine Quelle gefunden; gemessen sind in 428 beobachteten Stunden im Mittel 39 von 45 Minuten echte Lernzeit — rund vier Minuten gehen an Organisation, rund zwei an Verspätung und vorzeitiges Ende. Fünftens: „Studien zeigen, dass der Klassenrat wirkt.“ Im deutschsprachigen Raum wurde keine kontrollierte Wirksamkeitsstudie gefunden; die kursierenden Prozentwerte stammen aus einer Zufriedenheitsbefragung von 348 Personen, die ein Materialset bestellt hatten. Dazu kommen die Fälle, in denen zwei Lager mit Zahlen streiten. Ob materielle Belohnungen der intrinsischen Motivation schaden, ist seit 1994 offen: −0,34 aus 128 Studien bei der einen Gruppe, −0,08 und nicht signifikant bei der anderen, die dieselbe Literatur neu rechnet. Beide Seiten stehen im Heft, mit ihren Zahlen. Und wo eine Metaanalyse ihre eigene Auskunft geändert hat, stehen beide Stände nebeneinander: motivational 0,08 und nicht signifikant aus 54 Studien im Jahr 2016, rund 0,22 aus 76 Studien im Update von 2025 — dasselbe Team, dieselbe Frage, neun Jahre Abstand. In sieben Heften steht auf der Befundseite ausdrücklich kein Diagramm, und daneben steht, warum: Es gibt für dieses Thema keinen Balken, der es misst. Ein Diagramm, dessen Balken nicht das Thema der Seite messen, ist kein Beleg, sondern Dekoration. Was rechtlich drinsteht Sechzehn der dreißig Hefte enthalten einen Rechtsteil, und zwar keinen allgemeinen: Land, Gesetz, Paragraf, Fassung und Abrufdatum stehen jedes Mal dabei. Es sind die Hefte 10 bis 15, 20, 21, 23 bis 30. Zitiert werden das Hessische Schulgesetz, die Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses, die Aufsichtsverordnung, die Schul-Datenschutzverordnung und die Dienstordnung — und zum Vergleich das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz sowie das Schulgesetz Nordrhein-Westfalen. Die Länderunterschiede werden benannt und nicht eingeebnet: sieben Ordnungsmaßnahmen in Hessen, zehn in Bayern, sieben in Nordrhein-Westfalen; nur Bayern gibt der einzelnen Lehrkraft mit dem schriftlichen Verweis eine echte Ordnungsmaßnahme in die Hand, nur Nordrhein-Westfalen erlaubt ihr ausdrücklich den Ausschluss aus der laufenden Stunde, und in Hessen fehlt genau diese Zwischenstufe. Abgedeckt sind die Fragen, die im Alltag wirklich kommen: die Aufsichtspflicht in der Pause und in einer fremden Klasse, die Wegnahme eines Handys und der Zeitpunkt seiner Rückgabe, der Weg einer Ordnungsmaßnahme von der Anhörung bis zum Widerspruch, der Meldeweg bei Verdacht auf eine Straftat, die Frage, wer die Strafanzeige erstattet, und die Fristen, nach denen eigene Notizen zu löschen sind. Und wo die Quellenlage dünn ist, steht das im Heft und nicht im Kleingedruckten. Der Fassungsstand des hessischen Schulgesetzes ist amtlich belegt; sein Wortlaut ist es nicht, weil das amtliche Rechtsportal automatisierte Abrufe sperrt — die Absätze sind über ein nichtamtliches Portal erhoben, und Heft 26 führt drei Stellen auf, an denen zwei Abrufe derselben Quelle sich widersprachen. Jede Rechtsangabe trägt den Satz, dass sie Information ist und keine Rechtsberatung; in einem anderen Bundesland gelten andere Normen, und vor der Anwendung gehört der Wortlaut an der amtlichen Fassung geprüft. Was man in der Hand hat Dreißig PDF-Dateien, zusammen 240 Seiten DIN A4. Jedes Heft ist gleich gebaut, damit man sich beim zweiten nicht mehr zurechtfinden muss. Dreißig Merkplakate, jedes auf Seite 5, in A3 kopierbar — für den Klassenraum, das Lehrerzimmer, den Vertretungsordner oder den eigenen Schreibtisch. Dreißig Arbeitsseiten zum Kopieren, jede auf Seite 6 und jede mit einer ausgefüllten Beispielspalte, damit sichtbar ist, was gemeint ist: Zählbögen, Planungsraster, Protokolle, Beschluss- und Vorfallbögen. Dreißig Kartenblätter auf Seite 7 mit je zwölf Karten zum Ausschneiden — zusammen 360 Karten, und auf jeder steht unten, worauf sie beruht: gemessen, abgeleitet oder gesetzt. Dreißig Quellenverzeichnisse auf Seite 8, mit Abrufdatum, Fassungsangabe und der Ampel darüber. Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf 160-Gramm-Papier oder laminiert. Jedes Heft liegt farbig und in einer echten Graustufenfassung bei, konvertiert und nicht gerastert, damit es an jedem Schulkopierer sauber druckt. Alle Grafiken — Effektdiagramme, Zeitleisten, Sitzpläne, Stufengrafiken, Symbole und Rahmen — sind selbst erzeugt; die Textschriften stehen unter der SIL Open Font License. Die Lizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen. Für wen und wann Für Lehrkräfte aller Schulformen, Schwerpunkt Sekundarstufe I. Kein Fach, keine Jahrgangsstufe, keine Technik: Die Bögen brauchen einen Stift, die Karten eine Schere, die Plakate einen Kopierer. Wer neu anfängt, liest der Reihe nach — Block 1 vor dem ersten Schultag, Block 2 in den ersten Wochen. Wer seit Jahren unterrichtet, fängt am besten hinten an: Der Diagnosebogen aus Heft 30 kostet zwanzig Minuten einer gewöhnlichen Stunde und zeigt, welches der anderen Hefte dran ist. Für Fachkonferenzen und kollegiale Gruppen sind die Kartenblätter gebaut: Sie lassen sich nach Belegstufe sortieren, und der Stapel „abgeleitet“ ist fast immer der größte — das ist das ehrlichste Bild, das eine Fortbildung zu diesem Thema bekommen kann. Für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und im Quereinstieg sind die Rechtshefte 26 und 28 der schnellste Weg zu der Frage, wer eigentlich was verhängen darf — und Heft 21 der schnellste Weg durch eine Vertretungsstunde in einer fremden Klasse. Ein Vorbehalt gilt für die ganze Reihe und steht in jedem Heft: Nahezu alle Metaanalysen dieses Feldes stammen aus dem englischsprachigen Raum; eine mit substanziellem deutschem Studienanteil gibt es nicht. Die deutschsprachigen Befunde, auf die sich die Reihe stützt — die Videostudie zu Unterrichtsstörungen, die Zeitmessung in 428 Stunden, das Schulbarometer —, sind einzeln benannt, samt ihrer Stichprobe und ihrer Grenzen. Stand, Umfang und Abschluss Stand August 2026. Alle Fundstellen sind auf der Quellenseite jedes Hefts mit Abrufdatum angegeben, alle Rechtsangaben zusätzlich mit Fassung und Datum. Die Reihe ist abgeschlossen. Es kommen keine weiteren Teile — und jedes Heft ist auch einzeln einsetzbar; die Reihenleiste auf Seite 8 zeigt jedes Mal, wo es steht. Wenn dir ein Fehler auffällt, bei einer Zahl, einer Fassung oder einem Datum: Schreib es. Korrekturen fließen in die nächste Fassung ein, und die bekommst du automatisch.

Fachübergreifendes
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15 Materialien

Classroom Management Heft 16–30 – Halbpaket

Der Ablauf steht, und es reicht trotzdem nicht. Die Stunde läuft, die Übergänge sitzen, und dann ist da diese eine Klasse, in der jede Ansage teuer ist. Es kommen die Lagen, für die das übliche Vorgehen nicht gebaut war: eine fremde Klasse ohne Vorbereitung, die sechste Stunde bei 24 Grad, zwei Aufträge gleichzeitig, ein Gerät auf dem Tisch, ein Kind, um das es seit Wochen still geworden ist. Und dahinter die Fragen, die niemand im Studium beantwortet hat: Wer darf das eigentlich verhängen? Was gehört in die Akte? Wie viel hält man selbst aus?Diese fünfzehn Hefte arbeiten an dem, worauf ein laufender Unterricht steht. Block 4 nimmt die Beziehung und ihre Werkzeuge — Lob, Motivation, Klima, Mitbestimmung — von der Zahlenseite her. Block 5 nimmt die Lagen, die aus dem Rahmen fallen, und ist zugleich der Teil mit den größten Fehlstellen in der Forschung; das steht in jedem betroffenen Heft auf Seite 2 in einer eigenen Tabelle. Block 6 nimmt den Rahmen und die eigene Person: Recht, Elterngespräch, Dokumentation, Belastung — und am Ende die Prüfung des eigenen Vorgehens.Es ist die Hälfte für die, bei denen der Ablauf schon steht. Wer wenig Zeit hat, liest Heft 16, Heft 26 und Heft 30 — das erste liefert die Zahlenbasis für den meistgesagten Satz des Feldes, das zweite beantwortet, wer was verhängen darf, und das dritte sagt nach zwanzig Minuten einer gewöhnlichen Stunde, welches der anderen Hefte dran ist.Drei Blöcke, fünfzehn HefteDie fünfzehn Hefte stehen in drei Blöcken zu je fünf. Jedes Heft ist für sich einsetzbar; zusammen führen sie von der Beziehung über die schwierigen Lagen bis zum Rahmen und zur eigenen Belastung.Block 4, Hefte 16 bis 20: Beziehung.Heft 16, Die Beziehung. Acht Zusammenhangsmaße auf einer Achse, jedes mit Maß, Studienzahl und Design — und daneben die fünf Werte, die regelmäßig dazwischengestellt werden und aus anderen Skalen stammen. Dazu sechs Schritte, von denen genau einer randomisiert geprüft ist, und zwölf Karten: zehn Wege und zwei Sackgassen.Heft 17, Loben. Warum das meiste Lob nicht wirkt und welche Zahl dazu nicht stimmt: Die 4:1-Regel wird an der besten verfügbaren Untersuchung geprüft und fällt durch. Dazu ein Zählbogen für zwanzig Minuten und die Unterscheidung zwischen aufgabenbezogenem und personenbezogenem Lob.Heft 18, Motivation. Selbstbestimmung im Klassenzimmer ohne Belohnungssystem — mit dem Fachstreit um materielle Belohnungen in beiden Lagern und dem Fall, in dem dieselbe Metaanalyse ihre eigene Auskunft neun Jahre später geändert hat.Heft 19, Das Klassenklima. Wie es gemessen wird, womit es zusammenhängt und wie groß dieser Zusammenhang wirklich ist. Dazu sechs Aussagen für die Klasse und ein Bogen, der ohne Punktwert und ohne Skala auskommt.Heft 20, Mitbestimmung. Klassenrat und Beteiligung mit einem ehrlichen Blick auf die Belege — und mit dem, was rechtlich tatsächlich vorgeschrieben ist: das Anhörungs- und das Beistandsrecht vor einer Ordnungsmaßnahme.Block 5, Hefte 21 bis 25: Besondere Lagen.Heft 21, Vertretungsstunden. Wie oft vertreten wird, mit amtlicher Methode, und warum eine fremde Klasse anders reagiert. Dazu ein Ablauf für die ersten fünf Minuten und für 45, ein Übergabezettel, ein leerer Sitzplan und acht Aufgaben, die ohne Kopien, ohne Fachkenntnis und ohne Vorbereitung laufen.Heft 22, Schwierige Zeitfenster. Die sechste Stunde, der Nachmittag, der Tag vor den Ferien. Was am Tagesverlauf gemessen ist, wie klein der Effekt ausfällt und warum die Pause der größere Hebel ist als die Uhrzeit — dazu Luft und Temperatur als billigster belegter Handgriff der Reihe.Heft 23, Inklusion und ADHS. Acht Effektstärken aus Gruppendesigns auf einer Achse, drei davon nicht signifikant, und daneben getrennt die Werte aus Einzelfalldesigns. Welcher Interventionstyp trägt und welcher der schwächste ist — mit einem Ergebnis, das der verbreiteten Fortbildungsbotschaft widerspricht.Heft 24, Digitale Geräte. Die hessische Regelung seit dem Schuljahr 2025/2026 im Wortlaut, was bei Wegnahme und Rückgabe gedeckt ist und was nicht, der Ländervergleich und vier Fehlanzeigen im Recht. Dazu die Befundlage zum Verbot aus sechs Ländern und ein Vorfallzettel.Heft 25, Mobbing erkennen. Die Definition, mit der gezählt wird, und was ohne sie passiert; wie gut Lehrkräfte erkennen, in sechs Werten aus einer Studie; was Antimobbing-Programme leisten, mit Odds Ratio. Dazu der Meldeweg und die Frage der Strafanzeige, mit Paragraf.Block 6, Hefte 26 bis 30: Rahmen und Selbst.Heft 26, Der Rechtsrahmen. Die zwei Kategorien und warum sie zwei Rechtswelten sind, wer in Hessen was entscheidet und wer nur beantragt, die drei Schwellen und die Verfahrensrechte von der Anhörung bis zum Widerspruch. Dazu ein Ländervergleich über sechs Fragen und die sieben Ordnungsmaßnahmen im Wortlaut.Heft 27, Elterngespräche. Warum das Elterngespräch eine pädagogische Maßnahme ist und keine Vorstufe zu etwas anderem, fünf Fehlanzeigen offen benannt statt umgangen, sechs Rechte und Pflichten mit Fundstelle. Dazu ein Ablauf in fünf Schritten, ein Protokollbogen mit zwölf Feldern und eine Vereinbarung mit Prüfdatum.Heft 28, Dokumentation. Drei Fragen statt einer: Darf ich das festhalten, wo gehört es hin, wie lange bleibt es? Dazu eine Fristentabelle mit fünf Zeilen und fünf Paragrafen, ein Vorfallbogen, ein Löschplan und vier Gewohnheiten aus dem Alltag, die rechtlich nicht tragen.Heft 29, Die eigene Belastung. Was belastbar erhoben ist und was nur kursiert, drei Metaanalysen zu dem, was hilft, mit Studienzahl — und die eine Dimension, die sich in keiner Studie bewegt. Dazu ein Wochenbogen zum Zählen, ein Drei-Monats-Raster und der Meldeweg mit Paragraf, wenn einem selbst etwas passiert.Heft 30, Das eigene Klassenmanagement prüfen. Das Schlussheft: vier Zugänge zur eigenen Praxis, geordnet nach ihrer Belastbarkeit, ein Diagnosebogen mit acht Zählfragen, sechs Aussagen für die Klasse und ein Halbjahresplan. Und der Wegweiser, der jede auffällige Zeile des Bogens einem der neunundzwanzig anderen Hefte zuordnet.Was enthalten istDer Aufbau ist in allen fünfzehn Heften derselbe: acht Seiten DIN A4, darin eine Einordnung auf Seite 1 und 2, eine Befundseite auf Seite 3, ein Vorgehen in Schritten auf Seite 4, ein Merkplakat auf Seite 5 in A3 kopierbar, eine Arbeitsseite auf Seite 6 mit ausgefüllter Beispielspalte, ein Kartenblatt auf Seite 7 mit zwölf Karten zum Ausschneiden und eine Quellenseite auf Seite 8 mit Abrufdatum und der Ampel belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Fünfzehn Hefte zu acht Seiten sind 120 Seiten; fünfzehn Kartenblätter zu zwölf Karten sind 180 Karten. Dazu fünfzehn Merkplakate und fünfzehn Arbeitsseiten.Jedes Heft liegt zweimal bei: farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert, damit es an jedem Schulkopierer sauber druckt. Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf 160-Gramm-Papier oder laminiert. Auf jeder Karte steht unten, worauf sie beruht: gemessen, abgeleitet oder gesetzt. Alle Grafiken sind selbst erzeugt; die Textschriften stehen unter der SIL Open Font License. Die Lizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen.Konkret sind das in dieser Hälfte: Zählbögen für Lob und Klassenklima, ein Übergabezettel und ein leerer Sitzplan für die Vertretungsstunde, ein Protokollbogen für sechs Randstunden, ein dreispaltiger Beobachtungsbogen für weit auseinanderliegende Bedarfe, eine Regelungstabelle und ein Vorfallzettel für digitale Geräte, ein Vorfallbogen mit sieben Feldern für Mobbing, ein Verfahrensbogen für Ordnungsmaßnahmen, ein Gesprächsprotokoll mit zwölf Feldern, eine Fristentabelle mit Löschplan, ein Wochenbogen zur eigenen Belastung und zum Schluss der Diagnosebogen aus Heft 30. Bei den 180 Karten sind unter anderem die sieben Ordnungsmaßnahmen im Wortlaut, fünf Rechte der Gegenseite, acht Aufgaben für eine unvorbereitete Vertretungsstunde und zwölf Karten für das Kollegengespräch.Was dieses Paket von anderem Material unterscheidetDer Unterschied liegt nicht im Thema, sondern in der Auskunftspflicht. Diese Hälfte behandelt die weichen Gegenstände des Feldes — Beziehung, Klima, Motivation, Belastung — und behandelt sie von der Zahlenseite her: mit Design, Stichprobe und Jahr, und mit der Unterscheidung zwischen einem Zusammenhang und einer Wirkung.Der stärkste belegte Befund ist zugleich der größte der ganzen Reihe. Ein natürliches Experiment in Dänemark wertet 2 034 964 Testbeobachtungen von 570 376 Schülerinnen und Schülern an 2 105 Schulen aus, Alter 8 bis 15, Schuljahre 2009/10 bis 2012/13: Je Stunde später am Tag sinken die standardisierten Testergebnisse um 0,9 Prozent einer Standardabweichung (Konfidenzintervall 0,7 bis 1,0). Der Testzeitpunkt hing an der Verfügbarkeit der Computerräume und ist gegenüber dem einzelnen Kind quasi-zufällig (Sievertsen, Gino & Piovesan 2016). Die zweite Zahl derselben Studie ist die wichtigere, weil sie gestaltbar ist: Eine Pause von 20 bis 30 Minuten hebt die Ergebnisse um 1,7 Prozent einer Standardabweichung, fast doppelt so viel, wie eine Stunde später am Tag kostet — im schwächsten Leistungszehntel um 2,7 Prozent, im stärksten wird kein Effekt berichtet. Heft 22 nennt den Befund echt und klein, und es rechnet ihn nicht auf einen ganzen Schultag hoch.Die breiteste Zahlenbasis steht in Heft 16, und sie gehört zu dem Satz, der in jeder Fortbildung fällt. Die Lehrer-Schüler-Beziehung hängt mit β = 0,29 mit der Mitarbeit zusammen und mit der Leistung direkt nur mit β = 0,07 — aus 189 Studien mit 249 198 Personen, korrelativ, in der Sekundarstufe stärker als in der Grundschule (Roorda u. a. 2017). Was in Fortbildungen gezeigt wird, ist meistens eine andere Zahl: 0,87 aus vier Studien. Vier Studien gegen 189 — die Richtung ist gut gestützt, die Größe nicht, und der Unterschied zwischen einem Zusammenhang und einer Wirkung steht in Heft 16 in einem eigenen Kasten.Und dann die Sätze, die diese fünfzehn Hefte nicht schreiben. Erstens: „Loben Sie viermal so oft, wie Sie tadeln.“ Für die Schwellen 3:1, 4:1 oder 5:1 wurde keine Primärstudie gefunden, und die beste verfügbare Untersuchung widerlegt sie ausdrücklich: In einer dreijährigen Wirksamkeitsstudie an 19 Grundschulen mit 151 Lehrkräften und 2 536 Kindern war der quadratische Term nicht signifikant; es wurde kein Schwellenwert gefunden, an dem sich das Verhalten sprunghaft verbessert (Caldarella u. a. 2020). Der Zusammenhang ist linear — jede Verschiebung zugunsten des Lobes zahlt sich aus, auch die von 1:3 auf 1:2. Der Mittelwert der 151 Klassen lag bei 0,52, also etwa gleich viel Lob wie Tadel.Zweitens: „Handys raus aus der Schule, dann steigen die Leistungen.“ Die beste Studie dazu — 91 englische Sekundarschulen, 130 482 Beobachtungen über zehn Jahre, Differenz-von-Differenzen — findet im Mittel 0,0641 Standardabweichungen, im untersten Fünftel der Vorleistung 0,1423, im vierten 0,0229 und im obersten −0,0254; die beiden letzten sind nicht signifikant (Beland & Murphy 2016). Der Satz, der über alle sechs Länderbefunde trägt, steht in Heft 24 auf dem Plakat: Nicht das Verbot wirkt, seine Durchsetzung wirkt — in Schulen mit geringer Regeltreue fand sich kein signifikanter Effekt. Und die verbreitete Wiedergabe „6,4 Prozent mehr Leistung“ ist eine Verwechslung: 0,0641 sind Standardabweichungen, keine Prozent.Drittens: „So viel Prozent der Lehrkräfte sind ausgebrannt.“ Eine belastbare Burnout-Quote gibt es nicht. Die einschlägige Metaanalyse über 45 Artikel, 49 Stichproben und 14 410 Lehrkräfte kommt zu einem hohen Risiko, nennt im zugänglichen Text aber keine Prävalenzwerte — und hält fest, dass verschiedene Messinstrumente zu signifikant unterschiedlichen Ergebnissen führen (García-Carmona u. a. 2019). Was stattdessen in Heft 29 steht, ist erhoben: 35 Prozent der Lehrkräfte nennen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als größte Herausforderung, an Berufsschulen 46 Prozent, an Grundschulen 25; 36 Prozent fühlen sich mehrmals in der Woche erschöpft, 12 Prozent täglich (Deutsches Schulbarometer 2024, N = 1 608, Selbstauskunft, plus/minus 3 Prozentpunkte).Viertens, und dieser richtet sich gegen die eigene Zunft: „Mit den richtigen Strategien wird ADHS im Unterricht beherrschbar.“ In der saubersten verfügbaren Zusammenfassung — 26 randomisierte kontrollierte Studien, davon 22 in den Analysen, 1 962 Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren — wirken schulische Programme auf Leistung, Unaufmerksamkeit, externalisierende Probleme und soziale Fertigkeiten. Hyperaktivität und Impulsivität ließen sich dagegen nicht signifikant senken: d = −0,09 bei p = 0,22, von den Autoren selbst eine große Lücke der derzeitigen Maßnahmen genannt. Dazu ein Befund, der der verbreiteten Fortbildungsbotschaft widerspricht: Antezedenzbasierte Maßnahmen — Struktur, Vorabsignale, Aufgabenanpassung — erreichen mit d = 0,31 den niedrigsten Wert, deutlich unter konsequenzbasierten mit 1,82 (Gaastra u. a. 2016). Nicht mehr Struktur, sondern eine dichtere Rückmeldung.Dazu die Fehlanzeigen, die kein Konkurrenzmaterial nennt, weil sie unbequem sind. Zu Vertretungsunterricht wurde weder eine Qualitätsstudie mit standardisierten Maßen noch ein Vergleich mit Regelunterricht auf Lernzuwachs gefunden. Zur Klassenführung in inklusiven Settings gibt es keine Metaanalyse. Im deutschsprachigen Raum wurde keine kontrollierte Wirksamkeitsstudie zum Klassenrat gefunden; die kursierenden Prozentwerte stammen aus einer Zufriedenheitsbefragung von 348 Personen, die ein Materialset bestellt hatten. Und zur Wirkung von Dokumentation existiert kein Vergleich dokumentierter gegen nicht dokumentierte Fälle. Was es dort stattdessen gibt, sind Normen — und die stehen mit Paragraf, Fassung und Abrufdatum da.Und ein Nullbefund, der die Bauart von Heft 29 und Heft 30 bestimmt. Die Depersonalisation, also der abgestumpfte Blick auf die Klasse, bewegt sich in beiden einschlägigen Metaanalysen nicht signifikant: d = 0,03 bei Iancu u. a. 2018 und g = −0,51 bei Oliveira u. a. 2021, dessen Konfidenzintervall die Null einschließt. Was sich bewegt, bewegt sich klein, aber verlässlich: d = 0,18 aus 23 kontrollierten Studien zu Interventionen gegen Lehrer-Burnout, g = 0,35 aus 44 Studien zum Wohlbefinden von Lehrkräften (Li u. a. 2024) — und Programme unter einem Monat haben die kleinsten Effekte. Ein Fortbildungstag ist keine Intervention, und das schreibt Heft 29 auch so.Für wen und wannFür Lehrkräfte aller Schulformen, Schwerpunkt Sekundarstufe I, und für Klassenleitungen besonders: Ein großer Teil dieser Hefte arbeitet an der Schnittstelle zwischen Unterricht und Verfahren. Kein Fach vorausgesetzt; die Bögen brauchen einen Stift, die Karten eine Schere, die Plakate einen Kopierer.Am meisten bringt diese Hälfte dort, wo der Ablauf schon steht und die Fragen dahinter anfangen: eine Klasse, in der das Klima kippt, ohne dass jemand sagen kann, woran es liegt; ein Fall, der seit drei Wochen läuft; die Konferenz zur Handyregelung; das Elterngespräch, das nächste Woche ansteht. Die Zählbögen aus den Heften 17, 19 und 30 kosten zwanzig Minuten einer gewöhnlichen Stunde und brauchen keine zweite Person — der Grund dafür steht in mehreren Heften: Die Selbsteinschätzung trifft die Videobeobachtung nur mit r = 0,10, das Schülerurteil mit 0,53 bis 0,59.Zehn der fünfzehn Hefte enthalten Rechtsaussagen, jede mit Land, Gesetz, Paragraf, Fassung und Abrufdatum. Zitiert werden das Hessische Schulgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31.03.2023, zuletzt geändert durch Gesetz vom 22.06.2026, in Kraft seit 01.08.2026 — vor allem § 82, dazu § 69 Abs. 7 zu den Smartphone-Schutzzonen ab dem Schuljahr 2025/2026 —, die Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses (VOGSV, Ausfertigung 19.08.2011, benutzte Fassung Stand 15.01.2024) mit den §§ 64 bis 74, die hessische Aufsichtsverordnung in der Fassung vom 25.03.2021, die Hessische Schul-Datenschutzverordnung vom 01.12.2023 und § 23 der Dienstordnung. Zum Vergleich stehen Art. 56 Abs. 5, Art. 86 und Art. 88 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes sowie § 53 des Schulgesetzes Nordrhein-Westfalen daneben.Wo die Quellenlage dünn ist, sagen die Hefte das: Der Fassungsstand des hessischen Schulgesetzes ist amtlich belegt, sein Wortlaut nicht, weil das amtliche Rechtsportal automatisierte Abrufe sperrt; Heft 26 führt drei Stellen auf, an denen zwei Abrufe derselben Quelle sich widersprachen. Zur Dauer eines Einbehaltens wurde keine veröffentlichte Entscheidung gefunden. Alles Rechtliche in diesen Heften ist Information, keine Rechtsberatung. In einem anderen Bundesland gelten andere Normen, und vor der Anwendung gehört der Wortlaut an der amtlichen Fassung geprüft.Ein Hinweis zu Heft 29: Es ist ebenfalls Information und ersetzt weder eine Beratung noch eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bleibt die Erschöpfung über Wochen, trägt der Schlaf nicht mehr oder wird der Weg zur Schule morgens zur Hürde, benennt das Heft ausdrücklich den nächsten Schritt — und der ist kein Arbeitsblatt.Einordnung in die ReiheDieses Paket ist Teil 2 von 2. Teil 1 enthält die Hefte 1 bis 15: den Anfang, den Ablauf und die Störung. Jene Hälfte baut den laufenden Unterricht auf, diese arbeitet an dem, worauf er steht. Wer neu anfängt, nimmt zuerst Teil 1; wer seit Jahren unterrichtet, findet hier eher, was noch fehlt.Daneben gibt es die Reihe auch anders zugeschnitten: als Gesamtpaket aus dreißig Heften, als sechs Fünferpakete — Der Anfang (1 bis 5), Der Ablauf (6 bis 10), Störungen (11 bis 15), Beziehung (16 bis 20), Besondere Lagen (21 bis 25), Rahmen und Selbst (26 bis 30) — und als Einzelhefte.Jedes Heft ist für sich einsetzbar; die Reihenleiste auf Seite 8 zeigt jedes Mal, wo es steht. Heft 30 schließt die Reihe mit einem Wegweiser, der jede auffällige Zeile des Diagnosebogens einem der neunundzwanzig anderen Hefte zuordnet. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.

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