Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
1217 Materialien
2228 Follower
87 Following






75 Seiten in fünf Paketen. Je Paket zwei Lautblätter, fünf Übungsblätter und 2 Lösungsblätter zum Auslegen, dazu Laufzettel, Diagnosebogen und eine Handreichung mit Quellen. Zusammen 35 Arbeitsblätter, 10 Lösungsblätter und rund 835 Unterrichtsminuten — etwa 19 Schulstunden.
Die fünf Pakete sind keine Liste, sondern ein Aufbau. Paket 1 beginnt im Mund, bei den Nasalvokalen, die deutschsprachige Lernende am frühesten und am hörbarsten verfehlen. Paket 3 bringt die Endkonsonanten zum Schweigen — und Paket 5 holt genau diese Konsonanten in der Liaison zurück. Wer alle fünf nimmt, sieht den Zusammenhang; wer nur eines braucht, kann es einzeln einsetzen.
Die Lautschrift läuft durch alle fünf Pakete. Jedes Wort steht mit seiner IPA-Umschrift da, so wie im Wörterbuch — 363 Wörter, jede Umschrift maschinell gegen die anderen geprüft.
Das Material braucht keine Tonanlage und kein Tablet. Es braucht eine Stimme im Raum: Die Lehrkraft spricht vor, die Klasse arbeitet zu zweit. Auf jedem Lösungsblatt steht die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift — auch wer selbst unsicher ist, kann vorsprechen.
Und es ist ein abgeschlossenes Material. Es gibt keinen Teil 2, keine Ankündigung, keine Preisstaffel.
Paket 1: Les voyelles nasales— Die Nasalvokale: an, en, in, on, un — Fünfzehn Schreibungen, vier Laute.
Paket 2: Tu ou tout ?— Die gerundeten Vokale: u, ou, eu, ui — [y] ist für deutschsprachige Lernende der leichteste Laut des Französischen: Sie haben ihn als ü längst im Mund.
Paket 3: Le mot se tait— Stumme Endungen: CaReFuL und die Ausnahmen — Das Paket dreht die übliche Reihenfolge um.
Paket 4: Le son du fond— Der R-Laut und die Konsonanten: r, ch, gn, ill, s — Das französische R bekommt vier Schritte statt einer Erklärung.
Paket 5: Tout coule— Liaison, Rhythmus und Melodie — Das letzte Paket der Reihe, weil es die vier davor braucht: Es holt die stummen Endkonsonanten aus Paket 3 zurück und rechnet mit den Nasalvokalen aus Paket 1.
Alle fünf Pakete haben denselben Aufbau, damit man sich nur einmal einarbeiten muss:
Zwei Lautblätter— Das erste zeigt, was im Mund passiert — mit Sagittalschnitten durch denselben Mundraum. Das zweite zeigt, woran man den Laut in der Schrift erkennt.
Fünf Übungsblätter— Hören, Zuordnen, Umschreiben, die schwierige Ausnahme, Vorlesen. Jedes endet damit, dass etwas gesprochen wird.
Zwei Lösungsblätter— Zum Auslegen an einem eigenen Tisch. Bei jeder Aufgabe steht nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Fehler, der dort gemacht wird — und die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift.
Laufzettel und Diagnosebogen— Der Laufzettel hat eine Spalte für das, was beim Sprechen noch nicht klappt. Der Diagnosebogen ist nach Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben geordnet.
Handreichung— Ablauf, Zeitbedarf, die fachliche Grundlage und die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender — mit Gegenmittel, nicht nur mit Namen.
Eigens für diese Reihe entwickelt. Aussprache ist das einzige Sprachthema, bei dem Papier eigentlich das falsche Medium ist. Also tut das Blatt nicht so, als könnte es klingen — es sieht aus wie ein französisches Schulheft, in das man hineinschreibt, was man gehört hat. Sieben Entscheidungen tragen die Gestaltung:
Séyès-Lineatur als Grund— Das französische Schulheft hat ein eigenes Liniensystem: waagerechte Linien im 8-Millimeter-Abstand, dazwischen feine Hilfslinien, und senkrechte Linien alle 8 Millimeter. Kein deutsches Karo, kein weißes Blatt — dieses Raster liegt in Frankreich in jedem Ranzen.
Schallwelle statt gerader Kante— Der Farbstreifen am Kopf endet unten in einer Wellenlinie. Sie ist aus drei Sinusanteilen mit unrunden Wellenlängen gerechnet, wiederholt sich deshalb auf der Seitenbreite nicht — ist aber auf jeder Seite dieselbe.
Lautmarke oben links— Der Laut des Blattes steht in Schrägstrichen: /ɑ̃/, /y/, /ʁ/. Ein Phonem in Schrägstrichen ist die Notation des Fachs — und ein besseres Blattzeichen als jede Flagge.
Sprechblase als Aufgabenmarke— Jede Aufgabennummer sitzt in einer Sprechblase. Hier wird gesprochen, nicht nur angekreuzt.
Lautschrift in eigener Schrift— Alles in eckigen Klammern steht in Charis SIL — der einzigen Schrift im Heft, die das vollständige IPA-Zeichenrepertoire hat. Sie sieht anders aus, weil sie etwas anderes ist.
Randspalte „Les mots du son“— Auf jedem Lautblatt laufen rechts die Wörter mit, an denen man den Laut wiedererkennt. Man kann sie zuhalten und sich selbst abfragen.
Hörzeile unter dem Titel— Art des Blattes, Zeit, Sozialform, wo die Lösung liegt — und ob die Lehrkraft vorsprechen muss. Das Feld „Vorsprechen“ steht nur da, wo tatsächlich gesprochen werden muss.
Aussprachematerial behauptet gern, wie etwas „richtig“ klingt. Hier wird die Lautschrift nicht geglaubt, sondern nachgerechnet: über 3000 Einzelprüfungen. Unter anderem:
jedes Minimalpaar wird in Einzellaute zerlegt und muss sich in genau einer Position unterscheiden — ein Paar mit zwei Unterschieden ist als Höraufgabe wertlos
jedes Wort trägt im ganzen Material dieselbe Umschrift
jedes Beispiel enthält den Laut, für den es dasteht — und jede Ausnahme enthält ihn nicht
jede stumme Endung fehlt wirklich in der Umschrift, jede CaReFuL-Endung steht wirklich darin
jedes Zeichen jeder Umschrift ist in den mitgelieferten Schriften vorhanden — sonst druckt es als leeres Kästchen
jede Silbenzahl stimmt mit der Umschrift überein
jede Aufgabe hat eine Lösung, jeder Verweis ein Ziel, keine Seite läuft über
Drei Stellen, an denen andere Materialien mehr versprechen, als die Sprache hergibt:
[œ̃]— Im Buch stehen vier Nasalvokale, im Mund vieler Sprecher sind es drei.brunundbrinfallen in Paris und weiten Teilen Nordfrankreichs zusammen, im Süden nicht. Beides ist richtig — und beides steht so im Material.
loi de position— Die Regel füreuträgt die große Mehrheit der Wörter, aber vor [z] gilt sie nicht, undjeunegegenjeûneist das einzige echte Minimalpaar. Sie steht als Faustregel da, nicht als Gesetz.
CaReFuL— Eine Eselsbrücke mit vierzehn Löchern. Die vierzehn stehen vollständig im Material, statt verschwiegen zu werden.
Liaison facultative— Wirklich frei. Wer beic'est importantnicht bindet, macht keinen Fehler, sondern wählt ein Register. Das steht in der Handreichung.
Französisch als zweite oder dritte Fremdsprache, Lernjahr 1 und 2 — am Gymnasium etwa Klasse 6 bis 8. Geeignet für den Klassenunterricht, für Wochenplan und Freiarbeit und für die Förderstunde. Einzelne Pakete lassen sich auch später noch als Wiederholung einsetzen.
Voraussetzung ist nichts außer einem Stift. Die Lautschrift wird auf dem ersten Lautblatt jedes Pakets eingeführt; Vorkenntnisse in IPA sind nicht nötig.
Alle Dateien im Format A4, zusammen 75 Seiten in zwei Fassungen. Die Graustufenfassung ist nicht die farbige Datei in Schwarzweiß gedruckt, sondern eine eigene: Die fünf Paketfarben sind so gewählt, dass sie im Schwarzweißdruck gleichmäßig über die Grauskala liegen — gerechnet 61, 87, 113, 139, 165, in der fertigen Graustufendatei nachgemessen 60, 87, 112, 139, 165. Die Abstände liegen bei 25 bis 27 Graustufen; auch auf dem Schulkopierer bleiben die Pakete unterscheidbar.
Das Material darf im eigenen Unterricht beliebig oft kopiert werden. Weitergabe an andere Lehrkräfte, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.
Die fachliche Grundlage steht in jedem Paket auf einer eigenen Seite, mit Angabe, wofür jede Quelle gebraucht wurde:
Fougeron, C. / Smith, C. L. (1993): French. Journal of the International Phonetic Association 23(2), S. 73–76
Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge University Press, 1999
Tranel, B. (1987): The Sounds of French. An Introduction. Cambridge University Press
Léon, P. (2011): Phonétisme et prononciations du français. 6. Auflage, Armand Colin, Paris
Detey, S. / Durand, J. / Laks, B. / Lyche, C. (Hrsg., 2016): Varieties of Spoken French. Oxford University Press
Hansen, A. B. (1998): Les voyelles nasales du français parisien moderne. Museum Tusculanum Press, Kopenhagen
Le Petit Robert de la langue française / Trésor de la langue française informatisé (atilf.fr)
15 Seiten zur französischen Aussprache für das erste und zweite Lernjahr. Zwei Lautblätter, fünf Übungsblätter, 2 Lösungsblätter zum Auslegen, dazu Laufzettel, Diagnosebogen und eine Handreichung mit Quellen. Zusammen rund 170 Unterrichtsminuten.Das französische R bekommt vier Schritte statt einer Erklärung. „Ganz hinten im Rachen“ hilft niemandem; gurgeln hilft, dann daschausBach, dann die Stimme dazu, dann ins Wort — zuerst hinter einem Konsonanten, wo es am leichtesten ist.Dazu die Buchstabenkunde: fünfzehn Schreibungen in einer Tabelle, mit den Ausnahmen in derselben Zeile. Und zwei deutsche Gewohnheiten, die man in zehn Minuten sichtbar machen kann: der Hauch nach p, t, k (ein Blatt Papier vor dem Mund) und die Auslautverhärtung (eine Hand am Hals).Die Lautschrift läuft durch das ganze Paket: Jedes Wort steht mit seiner IPA-Umschrift da, so wie im Wörterbuch. Wer sie lesen kann, spricht jedes neue Wort aus, ohne zu fragen.Das Paket braucht keine Tonanlage und kein Tablet. Es braucht eine Stimme im Raum: Die Lehrkraft spricht vor, die Klasse arbeitet zu zweit. Auf jedem Lösungsblatt steht die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift — auch wer selbst unsicher ist, kann vorsprechen.Und es ist ein abgeschlossenes Material. Es gibt keinen Teil 2, keine Ankündigung, keine Preisstaffel.DAS IST DRINSon A— Das R kommt von hinten — Zäpfchen im Schnitt, vier Schritte zum Laut, drei Stellungen im WortSon B— Buchstabe und Laut — fünfzehn Schreibungen mit Ausnahmen, zwei Minimalpaare zu s und ssÜbung 1— Das R in drei Stellungen sprechen, zehn Wörter hören und einordnenÜbung 2— Schreibung und Laut — zwölf Wörter, die drei Wörter mitillals [il]Übung 3— c, g und s — hart oder weich? Dazu vier Minimalpaare zu s und ssÜbung 4— Das h und zwei Gewohnheiten — h muet gegen h aspiré, Papiertest, Hand am HalsÜbung 5— Vorlesen:Le garçon et son chien— fünf Sätze mit allen SchreibungenLaufzettel— alle sieben Blätter zum Abhaken, mit Spalte für das, was beim Sprechen noch nicht klapptHandreichung— Ablauf und Zeitbedarf, die fachliche Grundlage, die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender mit GegenmittelDiagnosebogen— nach Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben geordnet, jede Zeile mit Verweis auf das passende Blatt2 Lösungsblätter— bei jeder Aufgabe steht nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Fehler, der dort am häufigsten gemacht wirdQuellenseite— sieben Titel mit Angabe, wofür sie gebraucht wurdenzwei Fassungen— farbig und in echten Graustufen, beide 15 SeitenDAS DESIGN IST EIN CARNET DE PRONONCIATIONAussprache ist das einzige Sprachthema, bei dem Papier eigentlich das falsche Medium ist. Also tut das Blatt nicht so, als könnte es klingen — es sieht aus wie ein französisches Schulheft, in das man hineinschreibt, was man gehört hat. Sieben Entscheidungen tragen die Gestaltung:Séyès-Lineatur als Grund— Das französische Schulheft hat ein eigenes Liniensystem: waagerechte Linien im 8-Millimeter-Abstand, dazwischen feine Hilfslinien, und senkrechte Linien alle 8 Millimeter. Kein deutsches Karo, kein weißes Blatt — dieses Raster liegt in Frankreich in jedem Ranzen.Schallwelle statt gerader Kante— Der Farbstreifen am Kopf endet unten in einer Wellenlinie. Sie ist aus drei Sinusanteilen mit unrunden Wellenlängen gerechnet, wiederholt sich deshalb auf der Seitenbreite nicht — ist aber auf jeder Seite dieselbe.Lautmarke oben links— Der Laut des Blattes steht in Schrägstrichen: /ɑ̃/, /y/, /ʁ/. Ein Phonem in Schrägstrichen ist die Notation des Fachs — und ein besseres Blattzeichen als jede Flagge.Sprechblase als Aufgabenmarke— Jede Aufgabennummer sitzt in einer Sprechblase. Hier wird gesprochen, nicht nur angekreuzt.Lautschrift in eigener Schrift— Alles in eckigen Klammern steht in Charis SIL — der einzigen Schrift im Heft, die das vollständige IPA-Zeichenrepertoire hat. Sie sieht anders aus, weil sie etwas anderes ist.Randspalte „Les mots du son“— Auf jedem Lautblatt laufen rechts die Wörter mit, an denen man den Laut wiedererkennt. Man kann sie zuhalten und sich selbst abfragen.Hörzeile unter dem Titel— Art des Blattes, Zeit, Sozialform, wo die Lösung liegt — und ob die Lehrkraft vorsprechen muss. Das Feld „Vorsprechen“ steht nur da, wo tatsächlich gesprochen werden muss.WAS MASCHINELL GEPRÜFT WURDEEin Prüfprogramm liest dieselbe Wortliste, aus der die Blätter gebaut sind, und rechnet nach — über 3000 Einzelprüfungen für die ganze Reihe. Unter anderem:jedes Beispiel enthält den Laut, für den seine Schreibung steht — und jede Ausnahme enthält ihn nichtjedes Wort der R-Liste hat [ʁ] in seiner Umschriftjedes Minimalpaar zu s und ss unterscheidet sich in genau einem Lautkeine Umschrift enthält ein Zeichen, das in den Schriften des Materials fehltjede Aufgabe hat eine Lösung, jeder Verweis ein Ziel, keine Seite läuft überdie Zeitangabe der Handreichung ist die Summe des Laufzettels — nicht getrennt gepflegtDIE FÜNF PAKETE DER REIHEJedes Paket steht für sich und kann einzeln eingesetzt werden. Wer alle fünf nimmt, bekommt einen Aufbau: Paket 5 holt zurück, was Paket 3 zum Schweigen gebracht hat.Paket 1: Les voyelles nasales— Die Nasalvokale: an, en, in, on, unPaket 2: Tu ou tout ?— Die gerundeten Vokale: u, ou, eu, uiPaket 3: Le mot se tait— Stumme Endungen: CaReFuL und die AusnahmenPaket 4: Le son du fond— Der R-Laut und die Konsonanten: r, ch, gn, ill, sPaket 5: Tout coule— Liaison, Rhythmus und MelodieFÜR WENFranzösisch als zweite oder dritte Fremdsprache, Lernjahr 1 und 2 — am Gymnasium etwa Klasse 6 bis 8. Geeignet für den Klassenunterricht, für Wochenplan und Freiarbeit und für die Förderstunde.Voraussetzung ist nichts außer einem Stift. Die Lautschrift wird auf dem ersten Lautblatt eingeführt; Vorkenntnisse in IPA sind nicht nötig.DRUCK UND LIZENZBeide Fassungen sind 15 Seiten im Format A4. Die Graustufenfassung ist nicht die farbige Datei in Schwarzweiß gedruckt, sondern eine eigene: Die fünf Paketfarben sind so gewählt, dass sie im Schwarzweißdruck gleichmäßig über die Grauskala liegen — gerechnet 61, 87, 113, 139, 165, in der fertigen Graustufendatei nachgemessen 60, 87, 112, 139, 165. Die Abstände liegen bei 25 bis 27 Graustufen; auch auf dem Schulkopierer bleiben die Pakete unterscheidbar.Das Material darf im eigenen Unterricht beliebig oft kopiert werden. Weitergabe an andere Lehrkräfte, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.QUELLENDie fachliche Grundlage steht vollständig im Material — auf einer eigenen Seite, mit Angabe, wofür jede Quelle gebraucht wurde:Fougeron, C. / Smith, C. L. (1993): French. Journal of the International Phonetic Association 23(2), S. 73–76Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge University Press, 1999Tranel, B. (1987): The Sounds of French. An Introduction. Cambridge University PressLéon, P. (2011): Phonétisme et prononciations du français. 6. Auflage, Armand Colin, ParisDetey, S. / Durand, J. / Laks, B. / Lyche, C. (Hrsg., 2016): Varieties of Spoken French. Oxford University PressHansen, A. B. (1998): Les voyelles nasales du français parisien moderne. Museum Tusculanum Press, KopenhagenLe Petit Robert de la langue française / Trésor de la langue française informatisé (atilf.fr)
Klassenstufen: 5-6. Klasse
15 Seiten zur französischen Aussprache für das erste und zweite Lernjahr. Zwei Lautblätter, fünf Übungsblätter, 2 Lösungsblätter zum Auslegen, dazu Laufzettel, Diagnosebogen und eine Handreichung mit Quellen. Zusammen rund 165 Unterrichtsminuten.[y] ist für deutschsprachige Lernende der leichteste Laut des Französischen: Sie haben ihn als ü längst im Mund. Schwer ist nur die Schrift, die ihnunennt und für [u] zwei Buchstaben braucht. Deshalb übt dieses Paket nicht den Laut, sondern die Zuordnung — und geht danach zueu, wo zum ersten Mal wirklich etwas Neues zu lernen ist.Die loi de position steht als Faustregel da, nicht als Gesetz: Vor [z] gilt sie nicht, undjeunegegenjeûneist das einzige Paar, bei dem der Unterschied ein anderes Wort ergibt. Das steht so im Material.Die Lautschrift läuft durch das ganze Paket: Jedes Wort steht mit seiner IPA-Umschrift da, so wie im Wörterbuch. Wer sie lesen kann, spricht jedes neue Wort aus, ohne zu fragen.Das Paket braucht keine Tonanlage und kein Tablet. Es braucht eine Stimme im Raum: Die Lehrkraft spricht vor, die Klasse arbeitet zu zweit. Auf jedem Lösungsblatt steht die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift — auch wer selbst unsicher ist, kann vorsprechen.Und es ist ein abgeschlossenes Material. Es gibt keinen Teil 2, keine Ankündigung, keine Preisstaffel.DAS IST DRINSon A— Die Lippen entscheiden — [i], [y] und [u] im Sagittalschnitt und von vorn, vier MinimalpaareSon B—eu— zwei Laute, eine Schreibung: die loi de position mit ihren Ausnahmen, dazu [ɥ] gegen [w]Übung 1— Hören:tuodertout? Zehn Wörter zum Vorsprechen, Paare für die PartnerarbeitÜbung 2—uoderou— zwölf Wörter bestimmen und umschreiben, die Regel selbst formulierenÜbung 3— Die Dreierkette [i] – [y] – [u] sprechen, Lautschrift zurückübersetzenÜbung 4—eu: offen oder geschlossen? Neun Wörter prüfen, vier Ausnahmen erklärenÜbung 5— Vorlesen:Sous la pluie— fünf Zeilen mit [y], [u], [ø], [œ] und zweimal [ɥ]Laufzettel— alle sieben Blätter zum Abhaken, mit Spalte für das, was beim Sprechen noch nicht klapptHandreichung— Ablauf und Zeitbedarf, die fachliche Grundlage, die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender mit GegenmittelDiagnosebogen— nach Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben geordnet, jede Zeile mit Verweis auf das passende Blatt2 Lösungsblätter— bei jeder Aufgabe steht nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Fehler, der dort am häufigsten gemacht wirdQuellenseite— sieben Titel mit Angabe, wofür sie gebraucht wurdenzwei Fassungen— farbig und in echten Graustufen, beide 15 SeitenDAS DESIGN IST EIN CARNET DE PRONONCIATIONAussprache ist das einzige Sprachthema, bei dem Papier eigentlich das falsche Medium ist. Also tut das Blatt nicht so, als könnte es klingen — es sieht aus wie ein französisches Schulheft, in das man hineinschreibt, was man gehört hat. Sieben Entscheidungen tragen die Gestaltung:Séyès-Lineatur als Grund— Das französische Schulheft hat ein eigenes Liniensystem: waagerechte Linien im 8-Millimeter-Abstand, dazwischen feine Hilfslinien, und senkrechte Linien alle 8 Millimeter. Kein deutsches Karo, kein weißes Blatt — dieses Raster liegt in Frankreich in jedem Ranzen.Schallwelle statt gerader Kante— Der Farbstreifen am Kopf endet unten in einer Wellenlinie. Sie ist aus drei Sinusanteilen mit unrunden Wellenlängen gerechnet, wiederholt sich deshalb auf der Seitenbreite nicht — ist aber auf jeder Seite dieselbe.Lautmarke oben links— Der Laut des Blattes steht in Schrägstrichen: /ɑ̃/, /y/, /ʁ/. Ein Phonem in Schrägstrichen ist die Notation des Fachs — und ein besseres Blattzeichen als jede Flagge.Sprechblase als Aufgabenmarke— Jede Aufgabennummer sitzt in einer Sprechblase. Hier wird gesprochen, nicht nur angekreuzt.Lautschrift in eigener Schrift— Alles in eckigen Klammern steht in Charis SIL — der einzigen Schrift im Heft, die das vollständige IPA-Zeichenrepertoire hat. Sie sieht anders aus, weil sie etwas anderes ist.Randspalte „Les mots du son“— Auf jedem Lautblatt laufen rechts die Wörter mit, an denen man den Laut wiedererkennt. Man kann sie zuhalten und sich selbst abfragen.Hörzeile unter dem Titel— Art des Blattes, Zeit, Sozialform, wo die Lösung liegt — und ob die Lehrkraft vorsprechen muss. Das Feld „Vorsprechen“ steht nur da, wo tatsächlich gesprochen werden muss.WAS MASCHINELL GEPRÜFT WURDEEin Prüfprogramm liest dieselbe Wortliste, aus der die Blätter gebaut sind, und rechnet nach — über 3000 Einzelprüfungen für die ganze Reihe. Unter anderem:jedes Minimalpaar unterscheidet sich in genau einem Laut, und bei [y] gegen [u] ist es wirklich dieser Unterschiedjedes Wort in der [y]-Liste enthält [y], jedes in der [u]-Liste enthält [u]jedes Beispiel zur loi de position hat die Silbe, die dort behauptet wird[ɥ] und [w] stehen nur bei Wörtern, die sie enthaltenjede Aufgabe hat eine Lösung, jeder Verweis ein Ziel, keine Seite läuft überdie Zeitangabe der Handreichung ist die Summe des Laufzettels — nicht getrennt gepflegtDIE FÜNF PAKETE DER REIHEJedes Paket steht für sich und kann einzeln eingesetzt werden. Wer alle fünf nimmt, bekommt einen Aufbau: Paket 5 holt zurück, was Paket 3 zum Schweigen gebracht hat.Paket 1: Les voyelles nasales— Die Nasalvokale: an, en, in, on, unPaket 2: Tu ou tout ?— Die gerundeten Vokale: u, ou, eu, uiPaket 3: Le mot se tait— Stumme Endungen: CaReFuL und die AusnahmenPaket 4: Le son du fond— Der R-Laut und die Konsonanten: r, ch, gn, ill, sPaket 5: Tout coule— Liaison, Rhythmus und MelodieFÜR WENFranzösisch als zweite oder dritte Fremdsprache, Lernjahr 1 und 2 — am Gymnasium etwa Klasse 6 bis 8. Geeignet für den Klassenunterricht, für Wochenplan und Freiarbeit und für die Förderstunde.Voraussetzung ist nichts außer einem Stift. Die Lautschrift wird auf dem ersten Lautblatt eingeführt; Vorkenntnisse in IPA sind nicht nötig.DRUCK UND LIZENZBeide Fassungen sind 15 Seiten im Format A4. Die Graustufenfassung ist nicht die farbige Datei in Schwarzweiß gedruckt, sondern eine eigene: Die fünf Paketfarben sind so gewählt, dass sie im Schwarzweißdruck gleichmäßig über die Grauskala liegen — gerechnet 61, 87, 113, 139, 165, in der fertigen Graustufendatei nachgemessen 60, 87, 112, 139, 165. Die Abstände liegen bei 25 bis 27 Graustufen; auch auf dem Schulkopierer bleiben die Pakete unterscheidbar.Das Material darf im eigenen Unterricht beliebig oft kopiert werden. Weitergabe an andere Lehrkräfte, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.QUELLENDie fachliche Grundlage steht vollständig im Material — auf einer eigenen Seite, mit Angabe, wofür jede Quelle gebraucht wurde:Fougeron, C. / Smith, C. L. (1993): French. Journal of the International Phonetic Association 23(2), S. 73–76Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge University Press, 1999Tranel, B. (1987): The Sounds of French. An Introduction. Cambridge University PressLéon, P. (2011): Phonétisme et prononciations du français. 6. Auflage, Armand Colin, ParisDetey, S. / Durand, J. / Laks, B. / Lyche, C. (Hrsg., 2016): Varieties of Spoken French. Oxford University PressHansen, A. B. (1998): Les voyelles nasales du français parisien moderne. Museum Tusculanum Press, KopenhagenLe Petit Robert de la langue française / Trésor de la langue française informatisé (atilf.fr)
Klassenstufen: 5-6. Klasse
15 Seiten zur französischen Aussprache für das erste und zweite Lernjahr. Zwei Lautblätter, fünf Übungsblätter, 2 Lösungsblätter zum Auslegen, dazu Laufzettel, Diagnosebogen und eine Handreichung mit Quellen. Zusammen rund 165 Unterrichtsminuten.Das letzte Paket der Reihe, weil es die vier davor braucht: Es holt die stummen Endkonsonanten aus Paket 3 zurück und rechnet mit den Nasalvokalen aus Paket 1.Der eigentliche Gegenstand ist aber nicht die Liaison, sondern der deutsche Knacklaut. Wer vor jedem anlautenden Vokal absetzt, kann alle Liaisonregeln auswendig und wendet sie trotzdem nicht an. Deshalb steht die Übung „Ohne Absatz sprechen“ vor jeder Regel. Danach erst kommen die drei Gruppen — Pflicht, verboten, frei — und zum Schluss Takt und Melodie mit Balkendiagramm und Intonationskurven.Die Lautschrift läuft durch das ganze Paket: Jedes Wort steht mit seiner IPA-Umschrift da, so wie im Wörterbuch. Wer sie lesen kann, spricht jedes neue Wort aus, ohne zu fragen.Das Paket braucht keine Tonanlage und kein Tablet. Es braucht eine Stimme im Raum: Die Lehrkraft spricht vor, die Klasse arbeitet zu zweit. Auf jedem Lösungsblatt steht die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift — auch wer selbst unsicher ist, kann vorsprechen.Und es ist ein abgeschlossenes Material. Es gibt keinen Teil 2, keine Ankündigung, keine Preisstaffel.DAS IST DRINSon A— Die Wörter hängen zusammen — Liaison, die Lautwechsel s → [z], d → [t], f → [v], EnchaînementSon B— Der Takt und die Melodie — Silbenbalken, zwei Intonationskurven, das e caducÜbung 1— Ohne Absatz sprechen — acht Wortpaare als ein Wort, zehn Paare hörenÜbung 2— Pflicht, verboten oder frei? Elf Fälle einordnen, zwei Regeln selbst formulierenÜbung 3— Silben zählen, Akzent setzen — drei Sätze, Klopfübung zu zweitÜbung 4— Vier Melodien nachzeichnen und zuordnenÜbung 5— Vorlesen:Nous allons en ville— fünf Sätze, vierzehn mögliche BindungenLaufzettel— alle sieben Blätter zum Abhaken, mit Spalte für das, was beim Sprechen noch nicht klapptHandreichung— Ablauf und Zeitbedarf, die fachliche Grundlage, die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender mit GegenmittelDiagnosebogen— nach Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben geordnet, jede Zeile mit Verweis auf das passende Blatt2 Lösungsblätter— bei jeder Aufgabe steht nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Fehler, der dort am häufigsten gemacht wirdQuellenseite— sieben Titel mit Angabe, wofür sie gebraucht wurdenzwei Fassungen— farbig und in echten Graustufen, beide 15 SeitenDAS DESIGN IST EIN CARNET DE PRONONCIATIONAussprache ist das einzige Sprachthema, bei dem Papier eigentlich das falsche Medium ist. Also tut das Blatt nicht so, als könnte es klingen — es sieht aus wie ein französisches Schulheft, in das man hineinschreibt, was man gehört hat. Sieben Entscheidungen tragen die Gestaltung:Séyès-Lineatur als Grund— Das französische Schulheft hat ein eigenes Liniensystem: waagerechte Linien im 8-Millimeter-Abstand, dazwischen feine Hilfslinien, und senkrechte Linien alle 8 Millimeter. Kein deutsches Karo, kein weißes Blatt — dieses Raster liegt in Frankreich in jedem Ranzen.Schallwelle statt gerader Kante— Der Farbstreifen am Kopf endet unten in einer Wellenlinie. Sie ist aus drei Sinusanteilen mit unrunden Wellenlängen gerechnet, wiederholt sich deshalb auf der Seitenbreite nicht — ist aber auf jeder Seite dieselbe.Lautmarke oben links— Der Laut des Blattes steht in Schrägstrichen: /ɑ̃/, /y/, /ʁ/. Ein Phonem in Schrägstrichen ist die Notation des Fachs — und ein besseres Blattzeichen als jede Flagge.Sprechblase als Aufgabenmarke— Jede Aufgabennummer sitzt in einer Sprechblase. Hier wird gesprochen, nicht nur angekreuzt.Lautschrift in eigener Schrift— Alles in eckigen Klammern steht in Charis SIL — der einzigen Schrift im Heft, die das vollständige IPA-Zeichenrepertoire hat. Sie sieht anders aus, weil sie etwas anderes ist.Randspalte „Les mots du son“— Auf jedem Lautblatt laufen rechts die Wörter mit, an denen man den Laut wiedererkennt. Man kann sie zuhalten und sich selbst abfragen.Hörzeile unter dem Titel— Art des Blattes, Zeit, Sozialform, wo die Lösung liegt — und ob die Lehrkraft vorsprechen muss. Das Feld „Vorsprechen“ steht nur da, wo tatsächlich gesprochen werden muss.WAS MASCHINELL GEPRÜFT WURDEEin Prüfprogramm liest dieselbe Wortliste, aus der die Blätter gebaut sind, und rechnet nach — über 3000 Einzelprüfungen für die ganze Reihe. Unter anderem:jeder Liaisonfall fällt in genau eine der drei Gruppenbei jedem Lautwechsel steht der behauptete Laut wirklich in der Umschriftjede Silbenzahl stimmt mit der Umschrift überein — nachgezählt, nicht abgeschriebenjede Intonationskurve hat so viele Höhenwerte wie Silbenjede Aufgabe hat eine Lösung, jeder Verweis ein Ziel, keine Seite läuft überdie Zeitangabe der Handreichung ist die Summe des Laufzettels — nicht getrennt gepflegtDIE FÜNF PAKETE DER REIHEJedes Paket steht für sich und kann einzeln eingesetzt werden. Wer alle fünf nimmt, bekommt einen Aufbau: Paket 5 holt zurück, was Paket 3 zum Schweigen gebracht hat.Paket 1: Les voyelles nasales— Die Nasalvokale: an, en, in, on, unPaket 2: Tu ou tout ?— Die gerundeten Vokale: u, ou, eu, uiPaket 3: Le mot se tait— Stumme Endungen: CaReFuL und die AusnahmenPaket 4: Le son du fond— Der R-Laut und die Konsonanten: r, ch, gn, ill, sPaket 5: Tout coule— Liaison, Rhythmus und MelodieFÜR WENFranzösisch als zweite oder dritte Fremdsprache, Lernjahr 1 und 2 — am Gymnasium etwa Klasse 6 bis 8. Geeignet für den Klassenunterricht, für Wochenplan und Freiarbeit und für die Förderstunde.Voraussetzung ist nichts außer einem Stift. Die Lautschrift wird auf dem ersten Lautblatt eingeführt; Vorkenntnisse in IPA sind nicht nötig.DRUCK UND LIZENZBeide Fassungen sind 15 Seiten im Format A4. Die Graustufenfassung ist nicht die farbige Datei in Schwarzweiß gedruckt, sondern eine eigene: Die fünf Paketfarben sind so gewählt, dass sie im Schwarzweißdruck gleichmäßig über die Grauskala liegen — gerechnet 61, 87, 113, 139, 165, in der fertigen Graustufendatei nachgemessen 60, 87, 112, 139, 165. Die Abstände liegen bei 25 bis 27 Graustufen; auch auf dem Schulkopierer bleiben die Pakete unterscheidbar.Das Material darf im eigenen Unterricht beliebig oft kopiert werden. Weitergabe an andere Lehrkräfte, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.QUELLENDie fachliche Grundlage steht vollständig im Material — auf einer eigenen Seite, mit Angabe, wofür jede Quelle gebraucht wurde:Fougeron, C. / Smith, C. L. (1993): French. Journal of the International Phonetic Association 23(2), S. 73–76Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge University Press, 1999Tranel, B. (1987): The Sounds of French. An Introduction. Cambridge University PressLéon, P. (2011): Phonétisme et prononciations du français. 6. Auflage, Armand Colin, ParisDetey, S. / Durand, J. / Laks, B. / Lyche, C. (Hrsg., 2016): Varieties of Spoken French. Oxford University PressHansen, A. B. (1998): Les voyelles nasales du français parisien moderne. Museum Tusculanum Press, KopenhagenLe Petit Robert de la langue française / Trésor de la langue française informatisé (atilf.fr)
Klassenstufen: 5-6. Klasse
15 Seiten zur französischen Aussprache für das erste und zweite Lernjahr. Zwei Lautblätter, fünf Übungsblätter, 2 Lösungsblätter zum Auslegen, dazu Laufzettel, Diagnosebogen und eine Handreichung mit Quellen. Zusammen rund 165 Unterrichtsminuten.Das Paket dreht die übliche Reihenfolge um. Nicht „welche Buchstaben schweigen“, sondern „welche werden gesprochen“ — das sind nämlich viel weniger. Die Regel steht auf dem ersten Lautblatt, CaReFuL erst auf dem zweiten. Wer die Eselsbrücke zuerst lernt, merkt sich vier Buchstaben und weiß über die anderen zwanzig nichts.Die vierzehn Wörter, bei denen CaReFuL nicht trägt, stehen vollständig da —blanc, parler, gentil, clefund zehn weitere. Eine Eselsbrücke, deren Löcher man verschweigt, produziert Fehler mit gutem Gewissen.Die Lautschrift läuft durch das ganze Paket: Jedes Wort steht mit seiner IPA-Umschrift da, so wie im Wörterbuch. Wer sie lesen kann, spricht jedes neue Wort aus, ohne zu fragen.Das Paket braucht keine Tonanlage und kein Tablet. Es braucht eine Stimme im Raum: Die Lehrkraft spricht vor, die Klasse arbeitet zu zweit. Auf jedem Lösungsblatt steht die Vorlesereihenfolge mit Lautschrift — auch wer selbst unsicher ist, kann vorsprechen.Und es ist ein abgeschlossenes Material. Es gibt keinen Teil 2, keine Ankündigung, keine Preisstaffel.DAS IST DRINSon A— Das Wort hört früher auf — acht Endungen mit Beispielen, das-eals FemininzeichenSon B— CaReFuL — und wann nicht: die vier gesprochenen Buchstaben und alle vierzehn AusnahmenÜbung 1— Hören: Klingt der letzte Buchstabe? Zehn Wörter, drei Paare maskulin / femininÜbung 2— Durchstreichen, was schweigt — acht Wörter mit Kontrollzeichnung, vier GleichklangpaareÜbung 3— CaReFuL anwenden und die Löcher finden — je acht WörterÜbung 4—-ent: Verb oder Substantiv? Zehn Wörter einordnenÜbung 5— Vorlesen:Le petit chat gris— fünf Sätze, vierundzwanzig WortendenLaufzettel— alle sieben Blätter zum Abhaken, mit Spalte für das, was beim Sprechen noch nicht klapptHandreichung— Ablauf und Zeitbedarf, die fachliche Grundlage, die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender mit GegenmittelDiagnosebogen— nach Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben geordnet, jede Zeile mit Verweis auf das passende Blatt2 Lösungsblätter— bei jeder Aufgabe steht nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Fehler, der dort am häufigsten gemacht wirdQuellenseite— sieben Titel mit Angabe, wofür sie gebraucht wurdenzwei Fassungen— farbig und in echten Graustufen, beide 15 SeitenDAS DESIGN IST EIN CARNET DE PRONONCIATIONAussprache ist das einzige Sprachthema, bei dem Papier eigentlich das falsche Medium ist. Also tut das Blatt nicht so, als könnte es klingen — es sieht aus wie ein französisches Schulheft, in das man hineinschreibt, was man gehört hat. Sieben Entscheidungen tragen die Gestaltung:Séyès-Lineatur als Grund— Das französische Schulheft hat ein eigenes Liniensystem: waagerechte Linien im 8-Millimeter-Abstand, dazwischen feine Hilfslinien, und senkrechte Linien alle 8 Millimeter. Kein deutsches Karo, kein weißes Blatt — dieses Raster liegt in Frankreich in jedem Ranzen.Schallwelle statt gerader Kante— Der Farbstreifen am Kopf endet unten in einer Wellenlinie. Sie ist aus drei Sinusanteilen mit unrunden Wellenlängen gerechnet, wiederholt sich deshalb auf der Seitenbreite nicht — ist aber auf jeder Seite dieselbe.Lautmarke oben links— Der Laut des Blattes steht in Schrägstrichen: /ɑ̃/, /y/, /ʁ/. Ein Phonem in Schrägstrichen ist die Notation des Fachs — und ein besseres Blattzeichen als jede Flagge.Sprechblase als Aufgabenmarke— Jede Aufgabennummer sitzt in einer Sprechblase. Hier wird gesprochen, nicht nur angekreuzt.Lautschrift in eigener Schrift— Alles in eckigen Klammern steht in Charis SIL — der einzigen Schrift im Heft, die das vollständige IPA-Zeichenrepertoire hat. Sie sieht anders aus, weil sie etwas anderes ist.Randspalte „Les mots du son“— Auf jedem Lautblatt laufen rechts die Wörter mit, an denen man den Laut wiedererkennt. Man kann sie zuhalten und sich selbst abfragen.Hörzeile unter dem Titel— Art des Blattes, Zeit, Sozialform, wo die Lösung liegt — und ob die Lehrkraft vorsprechen muss. Das Feld „Vorsprechen“ steht nur da, wo tatsächlich gesprochen werden muss.WAS MASCHINELL GEPRÜFT WURDEEin Prüfprogramm liest dieselbe Wortliste, aus der die Blätter gebaut sind, und rechnet nach — über 3000 Einzelprüfungen für die ganze Reihe. Unter anderem:jedes Wort in der Liste der stummen Endungen endet auf den genannten Buchstaben — und hat ihn in seiner Umschrift nichtjedes Wort in der CaReFuL-Liste hat ihn dagegenjede der vierzehn Ausnahmen spricht den Buchstaben wirklich nichtdie Verbendung-entklingt in keinem Verb und in jedem Substantivjede Aufgabe hat eine Lösung, jeder Verweis ein Ziel, keine Seite läuft überdie Zeitangabe der Handreichung ist die Summe des Laufzettels — nicht getrennt gepflegtDIE FÜNF PAKETE DER REIHEJedes Paket steht für sich und kann einzeln eingesetzt werden. Wer alle fünf nimmt, bekommt einen Aufbau: Paket 5 holt zurück, was Paket 3 zum Schweigen gebracht hat.Paket 1: Les voyelles nasales— Die Nasalvokale: an, en, in, on, unPaket 2: Tu ou tout ?— Die gerundeten Vokale: u, ou, eu, uiPaket 3: Le mot se tait— Stumme Endungen: CaReFuL und die AusnahmenPaket 4: Le son du fond— Der R-Laut und die Konsonanten: r, ch, gn, ill, sPaket 5: Tout coule— Liaison, Rhythmus und MelodieFÜR WENFranzösisch als zweite oder dritte Fremdsprache, Lernjahr 1 und 2 — am Gymnasium etwa Klasse 6 bis 8. Geeignet für den Klassenunterricht, für Wochenplan und Freiarbeit und für die Förderstunde.Voraussetzung ist nichts außer einem Stift. Die Lautschrift wird auf dem ersten Lautblatt eingeführt; Vorkenntnisse in IPA sind nicht nötig.DRUCK UND LIZENZBeide Fassungen sind 15 Seiten im Format A4. Die Graustufenfassung ist nicht die farbige Datei in Schwarzweiß gedruckt, sondern eine eigene: Die fünf Paketfarben sind so gewählt, dass sie im Schwarzweißdruck gleichmäßig über die Grauskala liegen — gerechnet 61, 87, 113, 139, 165, in der fertigen Graustufendatei nachgemessen 60, 87, 112, 139, 165. Die Abstände liegen bei 25 bis 27 Graustufen; auch auf dem Schulkopierer bleiben die Pakete unterscheidbar.Das Material darf im eigenen Unterricht beliebig oft kopiert werden. Weitergabe an andere Lehrkräfte, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.QUELLENDie fachliche Grundlage steht vollständig im Material — auf einer eigenen Seite, mit Angabe, wofür jede Quelle gebraucht wurde:Fougeron, C. / Smith, C. L. (1993): French. Journal of the International Phonetic Association 23(2), S. 73–76Handbook of the International Phonetic Association. Cambridge University Press, 1999Tranel, B. (1987): The Sounds of French. An Introduction. Cambridge University PressLéon, P. (2011): Phonétisme et prononciations du français. 6. Auflage, Armand Colin, ParisDetey, S. / Durand, J. / Laks, B. / Lyche, C. (Hrsg., 2016): Varieties of Spoken French. Oxford University PressHansen, A. B. (1998): Les voyelles nasales du français parisien moderne. Museum Tusculanum Press, KopenhagenLe Petit Robert de la langue française / Trésor de la langue française informatisé (atilf.fr)
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Bewertungen und Kommentare