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Mit 24 Momentkarten, 6 Erlebnis-Ecken & Bewegungskarten kommen Kinder der Klassen 1–6 in Bewegung, erinnern sich an persönliche Ferienmomente und tauschen sich darüber aus. Ein bewegtes Spiel zum Sommerferien reflektieren, austauschen & (besseren) Kennenlernen!
Die Sommerferien-Momentreise verbindet Ferienrückblick, Bewegung und Gespräch auf eine Weise, bei der nicht einfach eine Frage nach der anderen beantwortet wird: Die Kinder hören einen Erinnerungsimpuls, denken an einen eigenen Moment und entscheiden selbst, zu welcher der sechs Erlebnis-Ecken er passt. Anschließend „reisen“ sie zu ihrer Ecke und können dort miteinander ins Gespräch kommen (mit Gesprächsimpulsen bzw. den Gesprächsfunken). So entsteht ein koordiniertes und durchdachtes Bewegungsspiel inklusive wertvoller Reflexion und Gesprächsanlässen.
Besonders wichtig: Es braucht keine große Urlaubsreise oder spektakuläre Ferienerlebnisse. Die Momentkarten funktionieren ausdrücklich auch für Kinder, die ihre Ferien zu Hause verbracht haben. Gleichzeitig entscheidet jedes Kind selbst, wie viel es von seinen persönlichen Erlebnissen erzählen möchte. So entsteht ein Ferienrückblick, bei dem unterschiedliche Ferienrealitäten ihren Platz haben.
Das 10-seitige Material enthält:
24 Momentkarten mit unterschiedlichen Erinnerungs- und Reflexionsimpulsen rund um die Sommerferien
6 Erlebnis-Ecken:
Ruhezeit
Bewegungszeit
Kreativzeit
Entdeckerzeit
Miteinanderzeit
Lieblingsmoment
8 Bewegungsjoker für den Weg zur nächsten Erlebnis-Ecke
6 Gesprächsfunken(Gesprächskarten) für den vertiefenden Austausch zu den Momentkarten
2 Satzstarter / Sprachhilfen
Anleitung für die Lehrkraft
3 Spielvarianten für unterschiedliche Zeitfenster
konkrete Differenzierungshinweise für Klasse 1–2, Klasse 3–4, Klasse 5–6, DaZ
Die 24 Momentkarten greifen ganz unterschiedliche Erinnerungen auf: schöne und lustige Augenblicke, Ruhe und Bewegung, gemeinsame Erlebnisse, kleine Beobachtungen, Kreatives, neue Erfahrungen, Orte, Geräusche oder persönliche Lieblingsmomente.
Der Grundablauf ist bewusst klar gehalten:
Vorlesen: Eine Momentkarte wird ausgewählt und vorgelesen.
Nachdenken: Jedes Kind erinnert sich still an einen passenden Moment und überlegt, welcher Erlebnis-Ecke er entspricht.
Reisen: Die Kinder gehen zu ihrer gewählten Ecke – optional mit einem Bewegungsjoker.
Begegnen: In der Ecke können sie schweigen, sich (mit den Gesprächsfunken / Gesprächskarten) einem Partner austauschen oder einen Satz zu ihrem Moment erzählen.
Je nachdem, wie viel Zeit du zur Verfügung hast, kannst du zwischen drei Varianten wählen:
Blitzrunde, ca. 5–10 Minuten: 3–5 Momentkarten, wählen und reisen – ohne verpflichtendes Erzählen
Momentreise, ca. 15–25 Minuten: Momentkarte, Erlebnis-Ecke und kurzer Partneraustausch
Gesprächsreise, ca. 20–30 Minuten: zusätzlich mit Gesprächsfunken und vertiefendem Austausch
Damit eignet sich das Material sowohl für einen kurzen Unterrichtseinstieg als auch für eine ausführlichere Ferienreflexion am ersten Schultag. Auch als kleine Bewegungspause lässt sich die kurze Variante nutzen. Alternativ können die Momentkarten und Gesprächsfunken auch sitzend ohne die Erlebnisecken & Bewegungsjoker eingesetzt werden - beispielsweise im Morgenkreis oder Stuhlkreis.
Die Sommerferien-Momentreise unterstützt die Kinder dabei,
eigene Erlebnisse bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren,
Erinnerungen abzurufen und einzuordnen,
persönliche Gedanken mündlich auszudrücken,
einander zuzuhören und Rückfragen zu stellen,
Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen,
Entscheidungen zu treffen und diese – je nach Klassenstufe – zu begründen,
sich in Partnergesprächen auszutauschen.
Die Gesprächsfunken greifen den Austausch gezielt auf, etwa durch Fragen danach, warum eine Ecke gewählt wurde, was an einem Moment besonders war oder welche Gemeinsamkeiten zwei Erlebnisse haben.
Die Momentreise ist für Klasse 1–6 angelegt und enthält konkrete Hinweise für unterschiedliche Alters- und Lernvoraussetzungen:
Klasse 1–2:
Die Lehrkraft kann die Momentkarten vorlesen. Symbole unterstützen die Orientierung, während die Bewegung stärker im Vordergrund steht.
Klasse 3–4:
Die Kinder können zunehmend selbst lesen, ihre Entscheidung begründen und die Gesprächsfunken für den Austausch nutzen.
Klasse 5–6:
Hier kann die Momentreise stärker als Gesprächsreise mit vertiefendem Austausch eingesetzt werden. Für diese Variante können die Bewegungsjoker ggf. entfallen.
DaZ:
Kurze wiederkehrende Formulierungen, Symbole und Satzstarter erleichtern den Zugang und unterstützen das Sprechen.
Bei eingeschränkter Mobilität:
Die Reise funktioniert auch im Sitzen. Die Kinder können auf ihre gewählte Erlebnis-Ecke zeigen oder sie benennen – entscheidend ist die Wahl, nicht der zurückgelegte Weg. Alternativ kann Momentreise auch ohne die Erlebnisecken und Bewegungsjoker einfach im Morgenkreis oder Stuhlkreis durchgeführt werden.
Auch beim persönlichen Erzählen bleibt die Teilnahme selbstbestimmt: Kinder dürfen nur mitreisen, ohne etwas zu erzählen, oder eine einzelne Runde auslassen. Passende Formulierungen bzw. Kärtchen dafür sind bereits im Material enthalten.
Die Vorbereitung bleibt überschaubar: ausdrucken, ausschneiden und direkt loslegen:
die Seiten mit den 6 Erlebnis-Ecken ausdrucken und im Raum verteilen bzw. aufhängen,
die 24 Momentkarten ausschneiden,
Bewegungsjoker und Gesprächsfunken je nach gewünschter Variante bereitlegen.
24 unterschiedliche Erinnerungsimpulse
verbindet Reflexion, Bewegung / Spiel und Gespräch
mit 6 klaren Erlebnis-Kategorien, die Kindern beim Einordnen ihrer Erinnerungen helfen
flexibel von ca. 5 bis 30 Minuten einsetzbar
für Klasse 1–6 mit altersbezogenen Einsatzhinweisen
Bewegungskarten, Gesprächsfunken und Satzstarter für spielerische Reflexion und Austausch
auch für DaZ-Lernende zugänglich
persönliche Ferienerlebnisse müssen nicht verpflichtend erzählt werden
funktioniert auch ohne Reise, Ausflug oder außergewöhnliches Ferienerlebnis
Die Sommerferien-Momentreise gibt dir damit einen klar vorbereiteten Rahmen für die ersten Gespräche nach den Ferien – und den Kindern gleichzeitig genügend Freiheit, ihre ganz eigenen Erinnerungen einzubringen.
So kann aus der typischen Frage „Was habt ihr in den Ferien gemacht?“ eine bewegte, abwechslungsreiche und wertschätzende gemeinsame Reise durch viele ganz unterschiedliche Sommermomente werden.
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