Vorschau - Stundenentwürfe - Größen: Geld, Längen, Zeit – Klasse 1/2 - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Größen: Geld, Längen, Zeit – Klasse 1/2 - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Das hessische Kerncurriculum nennt für das Ende der Jahrgangsstufe 2 genau drei Größenbereiche: Geldwerte, Längen, Zeitspannen. Gewichte, Flächen und Rauminhalte stehen dort ausdrücklich erst bei Jahrgangsstufe 4. Dieses Paket deckt die drei Bereiche ab — und hört dann auf.

Drei Hefte à 20 Seiten, jedes mit sechs ausgearbeiteten Stunden, sechs Schülerseiten, zwölf Karten zum Ausschneiden, Lösungen, Beobachtungsbogen, Poster und Quellenseite. Handgezeichnet gesetzt, mit eigenen Illustrationen, farbig und in einer echten Graustufenfassung.

Die drei Hefte

Heft 1 — Was kostet das? Geld: Münzen, Wechseln, Preise, Rückgeld. Alle acht Münzen in Originalgröße zum Auflegen, die Sprechweise „3 Euro 50 Cent" mit Begründung, und das Ergänzen beim Rückgeld.

Heft 2 — Wie lang ist das? Längen: Vergleichen, Messen, Schätzen. Mit der Seite, um die es eigentlich geht — dem kaputten Lineal, bei dem der Gegenstand nicht bei null anfängt.

Heft 3 — Wie lange dauert das? Zeit: Uhrzeit, Zeitspannen, Kalender. Beginnt mit einer Uhr, die nur einen Zeiger hat, weil genau dort der Fehler sitzt. Jedes Heft funktioniert allein. Wer alle drei hat, hat die Reihe vollständig.

Was das Paket unterscheidet J

ede Zahl hat eine Quelle, und jedes Heft hat eine eigene Seite dazu, was sich nicht belegen ließ. Drei Beispiele aus dieser Seite: Es gibt keine Studie, die zeigt, dass Kinder mit einem Klassen-Kaufladen besser rechnen lernen.

Belegt ist nur der allgemeinere Befund zum angeleiteten Spiel. „Erst willkürliche, dann normierte Einheiten" ist didaktische Tradition, kein Forschungsergebnis. Belegt ist, dass eine geordnete Lernsequenz überhaupt eine Reihenfolge braucht. „Kinder lernen die Uhr immer später" ist nicht belegt — es gibt keine Längsschnittdaten dazu.

Belegt ist dagegen, dass der Einführungszeitpunkt eine curriculare Entscheidung ist: Chinesische Kinder können es etwa zwei Jahre früher als flämische. Dazu die drei Befunde, die den Kern der Hefte tragen: Die 5-Cent-Münze ist größer als die 10-Cent-Münze — daran zeigt sich, ob ein Kind den Wert liest oder die Größe.

Rund drei von vier Zweitklässlern scheitern beim ersten Versuch an einer Lineal-Aufgabe, bei der der Gegenstand nicht bei null beginnt. Und beim Uhrlesen ist nicht der Minutenzeiger das Problem, sondern der Stundenzeiger: 5,04 von 7 richtig gegenüber 2,88 von 7.

Was in jedem Heft gleich aufgebaut ist Teil A für die Lehrkraft: Einordnung mit Lehrplanwortlaut, zwei bis drei fachliche Seiten und eine Befundseite in drei Spalten — belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Teil B: sechs Verlaufspläne mit Phase, Zeit, Ablauf und Material, jeweils mit den Seiten, die dazugehören.

Teil C für die Klasse: sechs Schülerseiten mit wachsendem Anspruch, ein Kartenblatt mit zwölf Karten, ausformulierte Lösungen, ein Beobachtungsbogen für das diagnostische Gespräch und ein Poster für die Wand. Am Ende: Quellen mit Stand, und die Paketübersicht.

Größen: Geld, Längen, Zeit – Klasse 1/2

8,99 €
Gesamtwert des Pakets: 11,97 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    1-2. Klasse
  • Umfang:
    3 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Poster, Merkblätter, Text, Quiz, Prüfungsvorbereitung

Materialien in diesem Paket (3)

eduki Qualität
41 Seiten

Längen – Mathe Klasse 1/2: Wie lang ist das?

Ein Lineal zeigt Zahlen. Gemessen werden aber Abstände. Wer den Gegenstand an die 1 legt oder einfach die Endzahl abliest, misst nicht — er liest ab. In der bekannten Testaufgabe mit dem verschobenen Gegenstand lösten nur 20 bis 25 Prozent der US-Viertklässler richtig; unter Zweitklässlern lag die Fehlerquote im Vortest bei 72 Prozent. 20 Seiten für den Größenbereich Längen: sechs vollständig ausgearbeitete Stunden, sechs Schülerseiten mit Lösungen, ein Kartenblatt mit zwölf Mess- und Schätzkarten, ein Poster für die Klasse, ein Beobachtungsbogen und eine Quellenseite. Handgezeichnet gesetzt, mit eigenen Illustrationen, farbig und in einer echten Graustufenfassung.Was drin ist Teil A — Grundlagen für die Lehrkraft, Seiten 2 bis 6 Einordnung: Was das hessische Kerncurriculum zu Längen wirklich sagt — und was dort ausdrücklich nicht steht. Weder Zentimeter noch Meter noch Umwandlungen sind für Klasse 1/2 vorgeschrieben; die Verbindlichkeit kommt aus dem Inhaltsfeld, nicht aus einer Einheitenliste. Das Lineal: warum es schwerer ist, als es aussieht, mit den Fehlerzahlen aus den NAEP-Erhebungen, dem Zweitklässler-Befund und dem, was dagegen nachweislich hilft — nämlich die Einheiten unter dem Gegenstand abzählen zu lassen statt die richtige Handhabung vorzumachen. Was ein Kind können muss, bevor es misst: Invarianz, Transitivität, Einheiteniteration, lückenlos anlegen, Nullpunkt, gleiche Einheiten, umgekehrte Proportionalität — als Reihenfolge mit einer Diagnosefrage zu jedem Schritt. Stützpunkte: Repräsentanten für 1 cm, 10 cm, 50 cm und 1 m, mit der ehrlichen Begründung, warum ein Kind ein schlechter Meter ist: Die Spannweite der Körpergröße reicht bei Siebenjährigen über rund 19 Zentimeter. Befundlage: eine Grafik in drei Spalten — belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Teil B — Stunden, Seiten 7 und 8 Sechs vollständige Verlaufspläne mit Phase, Zeit, Ablauf und Material: vom Vergleichen ohne Zahlen in Stunde 1 über das Messen mit eigenen Einheiten und das Lineal bis zum Prüfen von Längenangaben in Stunde 6. Teil C — Für die Klasse, Seiten 9 bis 18 Sechs Schülerseiten: Wer ist länger (direkt vergleichen, Invarianz, Transitivität), Miss mit deinem Fuß (und warum zwei Kinder verschiedene Zahlen bekommen), Das kaputte Lineal (die Kernseite), 1 Zentimeter und 1 Meter (Stützpunkte suchen und nachmessen), Erst schätzen, dann messen (mit drei verschiedenen Sorten von Schätzaufgaben) und Kann das stimmen (Längenangaben prüfen). Dazu ein Kartenblatt mit sechs Messaufträgen und sechs Schätzkarten, ausformulierte Lösungen, ein Beobachtungsbogen und ein Poster. Quellen und Paket, Seiten 19 und 20 Quellenseite mit einem eigenen Abschnitt „Was in diesem Heft nicht belegt ist" und einem zweiten zu den Zahlen, die nur mit Vorbehalt zu haben sind. Dazu die Paketübersicht mit Druck- und Lizenzhinweisen. Was dieses Material unterscheidet Jede Zahl hat eine Quelle, und wo die Forschung uneinheitlich ist, steht das im Heft. Fünf Beispiele: Nicht Vormachen hilft, sondern Widerlegen. In drei Experimenten mit 120 Zweitklässlern schlug die Bedingung, in der die Kinder die Einheiten unter einem verschobenen Gegenstand selbst abzählten, das bloße Demonstrieren der richtigen Handhabung — und der Vorsprung wuchs über eine Woche noch an. Genau so ist die Schülerseite gebaut. „Erst willkürliche, dann normierte Einheiten" ist Tradition, nicht Evidenz. Es gibt keine Studie, die zeigt, dass die Voranstellung nötig ist; einzelne Arbeiten sprechen sogar dagegen. Belegt ist etwas anderes: dass eine geordnete Lernsequenz dieselben Aktivitäten in ungeordneter Reihenfolge schlägt. Das Heft sagt das und kennzeichnet die eigene Reihenfolge als Setzung. Schätzen ist nicht eine Fähigkeit, sondern drei. In einer Untersuchung mit 903 Kindern zerfällt das Schätzen von Längen in kleine Objekte, große und anfassbare und solche, die zu weit weg sind. Eine Aufgabensammlung, die nur Radiergummis schätzen lässt, deckt ein Drittel davon ab. Die Schätzseite deckt alle drei ab. „Längeres Wort gleich größere Einheit" ließ sich nirgends belegen. Diese in Handreichungen kursierende Fehlvorstellung steht deshalb nicht in diesem Heft — und die Quellenseite sagt, warum. „Größen und Messen ist die Schwachstelle deutscher Grundschulkinder" stimmt nicht. TIMSS 2023 weist „Messen und Geometrie" mit 527 Punkten als relative Stärke aus; die relative Schwäche liegt bei „Daten" mit 520 Punkten. Sachinformation, die die Kinder gern hören Ein Fuß war früher regional verschieden — in Bayern rund 29 Zentimeter, in Baden rund 30, im Rheinland rund 31. Ab 1872 galt in Deutschland der Meter. Der ist heute über die Lichtgeschwindigkeit definiert, und in Braunschweig arbeiten rund 1700 Menschen bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt unter anderem daran, dass ein Meter wirklich ein Meter bleibt.

Klassenstufen: 1-2. Klasse

Mathematik
3,99 €
eduki Qualität
41 Seiten

Zeit und Zeitspannen – Mathe Klasse 1/2

Nicht der Minutenzeiger ist das Problem, sondern der kleine. In einer Interviewstudie mit 48 Kindern setzten Zweitklässler den Minutenzeiger bei 5,04 von 7 Uhrzeiten richtig, den Stundenzeiger nur bei 2,88 von 7 — weil sie ihn auf eine Zahl setzen statt zwischen zwei Zahlen. Wer die Strategie „der Zeiger zeigt auf die 4" benutzte, lag in gut der Hälfte der Fälle falsch; wer in Fünferschritten zählte, hatte fast neunmal von zehn recht. Deshalb beginnt dieses Heft mit einer Uhr, die nur einen Zeiger hat. 20 Seiten für den Größenbereich Zeitspannen: sechs vollständig ausgearbeitete Stunden, sechs Schülerseiten mit Lösungen, ein Kartenblatt mit zwölf Karten, ein Poster, ein Beobachtungsbogen und eine Quellenseite. Handgezeichnet gesetzt, mit eigenen Illustrationen, farbig und in einer echten Graustufenfassung.Was drin ist Teil A — Grundlagen für die Lehrkraft, Seiten 2 bis 6 Einordnung: Das hessische Kerncurriculum nennt für Klasse 2 nur „Zeitspannen" — kein Wort zu Uhrzeit, Minute oder Kalender. Was die Kinder tatsächlich lernen sollen, steht in den Landeslehrplänen; das Heft zeigt die Zuschnitte von Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg im Vergleich. Und es sagt, was in Klasse 1/2 nicht hineingehört: die Sekunde und die Vierundzwanzig-Stunden-Zählung. Der kleine Zeiger: der Kernbefund mit Zahlen, die drei Ablesestrategien und ihre Trefferquoten, der Fehler dahinter und die Konsequenz für die erste Stunde. Zeitpunkt oder Zeitspanne: warum Zeitspannen schwerer sind als Ablesen, warum man Uhrzeiten nicht addieren kann und warum 60 statt 100 die eigentliche Hürde ist. Dazu die Lösungsform, die das ganze Heft durchhält: der Zeitstrahl. Sprache: warum „halb drei" halb drei heißt, welche Formen wo gesagt werden — „viertel nach zehn", „viertel elf", „viertel über zehn", „viertel ab zehn" — und zwei Sätze, die man in dieser Stunde besser nicht sagt. Befundlage: eine Grafik in drei Spalten — belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Teil B — Stunden, Seiten 7 und 8 Sechs vollständige Verlaufspläne mit Phase, Zeit, Ablauf und Material: vom kleinen Zeiger über die Fünferreihe und die halben und viertel Stunden bis zu Zeitspannen am Zeitstrahl und zum Kalender. Teil C — Für die Klasse, Seiten 9 bis 18 Sechs Schülerseiten: Der kleine Zeiger (Ein-Zeiger-Uhren), Der große Zeiger (Minuten in Fünferschritten), halb, viertel nach, viertel vor, Analog und digital (in beide Richtungen übersetzen), Wie lange dauert das (Zeitspannen am Strahl und Dauern schätzen) und Der Tag, die Woche, das Jahr (Kalender, dazu Aufgaben, die man nicht rechnen kann). Dazu ein Kartenblatt mit sechs Uhrbildern und sechs Sprechweisen zum Zuordnen, ausformulierte Lösungen, ein Beobachtungsbogen und ein Poster. Quellen und Paket, Seiten 19 und 20 Quellenseite mit einem eigenen Abschnitt „Was in diesem Heft nicht belegt ist" und einem zweiten zu den Zahlen mit Vorbehalt. Dazu die Paketübersicht mit Druck- und Lizenzhinweisen. Was dieses Material unterscheidet Jede Zahl hat eine Quelle, und die verbreiteten Sätze über das Uhrlernen halten der Prüfung überwiegend nicht stand. Fünf Beispiele: „Kinder können die Uhr erst ab einem bestimmten Alter lernen" ist nicht belegt. Fünf- bis Sechsjährige verbesserten sich nach zehn Minuten Beschäftigung von rund 3 auf rund 8 von 12 Punkten. Und chinesische Kinder beherrschen das Uhrlesen etwa zwei Jahre früher als flämische — weil ihr Lehrplan es früher einführt. Der Zeitpunkt ist curricular, nicht entwicklungsbedingt. „Digitaluhren verhindern das Zeitverständnis" ist nicht belegt. Der aktuelle Forschungsüberblick nennt die Rolle digitaler Anzeigen ausdrücklich eine offene Frage. Belegt ist nur, dass die Analoguhr schwerer ist: Mit zehn bis elf Jahren lasen rund 14 Prozent die Analoguhr falsch, die Digitaluhr alle richtig. „Kinder lernen die Uhr immer später" ist nicht belegt. Es gibt keine Längsschnittdaten dazu; die bekannteste Pressegrundlage wurde als weitgehend falsch bewertet. Auch die kursierende Zahl „10 bis 20 Prozent können keine Analoguhr lesen" führt auf keine Erhebung zurück — das Heft nennt die Quellenkette und verzichtet auf die Zahl. „Erst analog, dann digital" ist didaktische Konvention. Eine Interventionsstudie zur Reihenfolge der beiden Formate gibt es nicht. Belegt ist etwas anderes und Konkreteres: Innerhalb der Analoguhr gehört der Stundenzeiger zuerst behandelt. Regionale Formen sind belegt, Prozentzahlen dazu nicht. Der Atlas zur deutschen Alltagssprache zeigt Verbreitungsgebiete, aber keine Anteile. Deshalb steht im Heft, wo was gesagt wird — und keine Behauptung darüber, wie viele es sagen. Sachinformation für den „Wusstest du"-Moment Die gesetzliche Zeit in Deutschland stellt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig dar; ihre Fontänenuhr weicht höchstens rund sechs Milliardstel Sekunden im Jahr ab. Der Sender DCF77 bei Mainflingen verbreitet dieses Signal seit dem 1. Januar 1959 — eine Funkuhr enthält also keine Atomuhr, sie empfängt eine. Und die Zeitumstellung ist nicht abgeschafft: vorgeschlagen 2018, vom Europäischen Parlament 2019 gebilligt, im Rat seit Jahren blockiert. 2026 wurde am 29. März und am 25. Oktober umgestellt. Format und Druck 20 Seiten DIN A4, PDF. Enthalten sind eine farbige und eine echte Graustufenfassung — konvertiert, nicht gerastert, damit sie an jedem Schulkopierer sauber druckt. Die Zifferblätter sind so gezeichnet, dass sie auch in Graustufen eindeutig bleiben: Der Stundenzeiger ist kürzer und dicker, nicht nur farbig. Das Kartenblatt auf Seite 15 gehört auf 160-Gramm-Papier und in die Laminierfolie, das Poster auf Seite 18 wird in A3 vergrößert. Alle Illustrationen sind eigene Zeichnungen; die Zeigerstellungen sind gerechnet, der Stundenzeiger wandert also korrekt mit den Minuten mit. Die verwendeten Schriften stehen unter der SIL Open Font License. Einsatz und Stand Konzipiert für die Grundschule in Hessen, Inhaltsfeld „Größen und Messen", Jahrgangsstufe 1 und 2, geprüft gegen die Lehrpläne von Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Bundesweit einsetzbar. Die Seiten zu Zeitspannen und zum Kalender funktionieren auch als Wiederholung in Klasse 3. Stand August 2026. Ein geschlossenes Paket Dieses Heft ist Teil 3 von drei und schließt die Reihe ab. „Größen begreifen" besteht aus genau diesen drei Heften: Teil 1 „Was kostet das?" (Geld), Teil 2 „Wie lang ist das?" (Längen), Teil 3 „Wie lange dauert das?" (Zeit). Zusammen sind das 60 Seiten. Der Grund für das Ende steht im Lehrplan selbst: Gewichte, Flächen und Rauminhalte sind dort ausdrücklich erst der Jahrgangsstufe 4 zugeordnet. Jedes Heft funktioniert allein. Es kommt nichts nach.

Klassenstufen: 1-2. Klasse

Mathematik
3,99 €
eduki Qualität
41 Seiten

Geld – Mathe Klasse 1/2: Was kostet das?

Die 5-Cent-Münze ist größer als die 10-Cent-Münze. Genau daran merkt man, ob ein Kind den Wert liest oder die Größe — und deshalb sind in diesem Heft alle acht Münzen in Originalgröße abgedruckt. Die Kinder legen eine echte Münze darauf, und der Vergleich wird zur Beobachtung statt zur Behauptung. 20 Seiten für den Größenbereich Geldwerte: sechs vollständig ausgearbeitete Stunden, sechs Schülerseiten mit Lösungen, ein Kartenblatt mit zwölf Karten, ein Poster für die Klasse, ein Beobachtungsbogen für das Rechengespräch und eine Quellenseite. Handgezeichnet gesetzt, mit eigenen Illustrationen, farbig und in einer echten Graustufenfassung.Was drin ist Teil A — Grundlagen für die Lehrkraft, Seiten 2 bis 6 Einordnung: Das hessische Kerncurriculum nennt für die Jahrgangsstufe 2 genau drei Größenbereiche — Geldwerte, Längen, Zeitspannen. Mit dem Wortlaut, der dazugehörigen KMK-Formulierung und einer ehrlichen Notiz dazu, was daraus nicht folgt. Die acht Münzen: Durchmesser, Gewicht und Farbe aus den Spezifikationen der Europäischen Zentralbank, dazu die drei Stellen, an denen die Größenreihe von der Wertreihe abweicht, und der Kasten zur Frage, ob es die 1- und 2-Cent-Münze noch gibt. Wechseln statt rechnen: ein Euro auf fünf Wegen, die Sprechweise „3 Euro 50 Cent" mit der Begründung dafür, und das Ergänzen beim Rückgeld mit den Studien, die es stützen — samt der Einschränkung, aus welchen Klassenstufen sie stammen. Rechnet, was gefragt ist: die Kapitänsaufgabe, die Signalwortstrategie und das Dreierschema Erfassen, Lösen, Prüfen. Befundlage: eine Grafik in drei Spalten — belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Teil B — Stunden, Seiten 7 und 8 Sechs vollständige Verlaufspläne mit Phase, Zeit, Ablauf und Material: von den acht Münzen in Stunde 1 bis zu „Kann das stimmen?" in Stunde 6. Jede Stunde nennt die Seiten, die dazugehören — du druckst nur, was du wirklich brauchst. Teil C — Für die Klasse, Seiten 9 bis 18 Sechs Schülerseiten, im Anspruch wachsend: Münzen kennen und ordnen, wechseln, Beträge auf mehreren Wegen legen, Preise zusammenrechnen, Rückgeld ergänzen, Aufgaben prüfen und selbst erfinden. Dazu ein Kartenblatt mit zwölf Karten für ein Memory aus Münzbild und Betrag, ausformulierte Lösungen, ein Beobachtungsbogen für das diagnostische Gespräch und ein Poster für die Klassenwand. Quellen und Paket, Seiten 19 und 20 Quellenseite mit einem eigenen Abschnitt „Was in diesem Heft nicht belegt ist", dazu die Paketübersicht mit Druck- und Lizenzhinweisen. Was dieses Material unterscheidet Jede Zahl hat eine Quelle, und was sich nicht belegen ließ, steht nicht als Behauptung drin, sondern wird ausdrücklich benannt. Fünf Beispiele: Der Kaufladen ist nicht erforscht. Es gibt keine einzige Vergleichsstudie, die zeigt, dass Kinder mit einem Klassen-Kaufladen besser rechnen lernen. Belegt ist nur der allgemeinere Befund zum angeleiteten Spiel: g = 0,24 gegenüber direkter Instruktion, über 17 Studien mit 3 893 Kindern. „Drei Komma fünfzig" ist der Stolperstein, den erst Klasse 6 bemerkt. Wer so spricht, legt die Vorstellung an, das Komma trenne zwei eigene Zahlen. In einer Untersuchung mit rund 160 Sechstklässlern hielten 50 Prozent 1,185 m für länger als 1,42 m; nach dem Dezimalbruchunterricht waren es immer noch 22 Prozent. Deshalb heißt es hier durchgehend „3 Euro 50 Cent". Beim Rückgeld ist das Ergänzen belegt überlegen — aber nicht für Klasse 2. Die Zahlen (84 gegenüber 75 Prozent richtig) stammen aus Klasse 6 und aus der Förderschule. Das Heft nennt das Verfahren deshalb gut begründet und nicht bewiesen. Der Automatismus entsteht im Unterricht. Bei der Kapitänsaufgabe steigt der Anteil der Kinder, die eine unsinnige Aufgabe trotzdem „lösen", von rund 10 Prozent in Klasse 1 auf rund 30 in Klasse 2 und rund 60 in Klasse 3 und 4. Schulanfänger bringen ihn also nicht mit. Genau deshalb gehört das Gegenmittel in Klasse 1 und 2. „Grundschulkinder sind bei Größen besonders schwach" ist nicht belegbar. Der IQB-Bildungstrend weist Mathematik nur auf einer Gesamtskala aus. TIMSS 2023 nennt „Messen und Geometrie" mit 527 Punkten sogar eine relative Stärke deutscher Viertklässler. Zwei Sachfragen, die im Unterricht wirklich kommen Gibt es die 1- und 2-Cent-Münze noch? Ja. Sie werden geprägt und sind im ganzen Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel. Acht der zwanzig Euro-Länder runden Barzahlungen auf 5 Cent, auch dort bleiben die kleinen Münzen gültig. Deutschland hat kein Rundungsgesetz; empfohlen wurde eines im März 2025. Lohnt sich Bargeld überhaupt noch? 2025 wurde in Deutschland zum ersten Mal häufiger unbar als bar gezahlt — 45 Prozent der Zahlungen liefen über Bargeld, am Umsatz 23 Prozent. Fast jede zweite Zahlung ist damit immer noch bar, und die Münze bleibt das beste Bündelungsmaterial, das eine Grundschule kostenlos im Schrank hat. Format und Druck 20 Seiten DIN A4, PDF. Enthalten sind eine farbige und eine echte Graustufenfassung — konvertiert, nicht gerastert, damit sie an jedem Schulkopierer sauber druckt. Die Schülerseiten sind auf Schwarzweiß hin gestaltet: Was unterschieden werden muss, unterscheidet sich in Form oder Größe, nicht nur in der Farbe. Das Kartenblatt auf Seite 15 gehört auf 160-Gramm-Papier und in die Laminierfolie, das Poster auf Seite 18 wird in A3 vergrößert. Alle Illustrationen sind eigene Zeichnungen; die Münzabbildungen geben Größenverhältnisse und Wertseiten wahrheitsgetreu wieder. Die verwendeten Schriften stehen unter der SIL Open Font License.

Klassenstufen: 1-2. Klasse

Mathematik
3,99 €

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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