Vorschau - Stundenentwürfe - Turnen ohne Angst – Sport Klasse 1/2 - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Turnen ohne Angst – Sport Klasse 1/2 - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

KURZBESCHREIBUNG Die Weichbodenmatte ist zum Landen die falsche Matte. Die Unfallversicherung formuliert es drastisch: Wirken auf die eingesunkenen Füße zusätzliche Drehkräfte, können die Füße diese Bewegung nicht nachvollziehen, da sie in der Matte wie in einem „Schraubstock“ festgehalten werden (DGUV Information 202-035, Kap. 2.3). Niedersprünge gehören auf die Niedersprungmatte. Das ist der häufigste Aufbaufehler in Grundschulhallen — und er steht in diesem Heft auf Seite 4, mit Zeichnung.

20 Seiten für das Inhaltsfeld „Bewegen an und mit Geräten“: sechs vollständig ausgearbeitete Stunden, acht große Stationskarten zum Laminieren, ein Hallenplan mit Laufwegen, ein Trageregeln-Poster für die Klasse, ein Beobachtungsbogen für die Lehrkraft und eine Selbstcheck-Karte für die Kinder. Handgezeichnet gesetzt, mit eigenen Illustrationen, farbig und in einer echten Graustufenfassung.

WAS DRIN IST Teil A

— Grundlagen für die Lehrkraft, Seiten 2 bis 7

– Einordnung ins Kerncurriculum: acht Verben, acht Stationen

— mit dem Wortlaut aus dem hessischen Kerncurriculum und einer Variante für den Fall, dass nur drei Stunden zur Verfügung stehen

– Vier Dinge vor der ersten Übung: Schmuck, Haare, Füße, Freigabe

— jede Regel mit Wortlaut und Fundstelle, dazu ein eigener Kasten zu dem, was in keiner Vorschrift steht

– Die Matten-Seite: Turnmatte, Niedersprungmatte und Weichboden im Vergleich, mit Maßen, Stärken und der Zeichnung, die den Unterschied in zwei Sekunden erklärt

– Helfen und Sichern: die vier Bedingungen für Schülerhilfe, drei gezeichnete Griffe und der hessische Wortlaut dazu, einschließlich der Formulierung für Elternabend und Fachkonferenz

– Acht Grundformen, acht Stationen: was das Kind jeweils lernt, worauf du schaust und warum die Grobform in Klasse 1 und 2 genügt

– Befundlage: drei Sätze, die man nicht sagen sollte, und einer, der stärker ist als alle drei zusammen, weil er stimmt

Teil B

— Stunden und Organisation, Seiten 8 bis 11

– Sechs vollständige Verlaufspläne mit Phase, Zeit, Ablauf und Sozialform: von der Trageschule in Stunde 1 bis zur Bewegungslandschaft in Stunde 6

– Hallenplan mit acht Stationen im Kreis, Laufwegen und dem Standort der Lehrkraft, dazu vier Regeln für den Aufbau

– Alle Stunden nennen die Seiten, die dazugehören — du druckst nur, was du wirklich brauchst

Teil C

— Für die Halle und die Klasse, Seiten 12 bis 18

– Acht Stationskarten in halber A4-Größe, zum Ausschneiden und Laminieren: Balancieren, Klettern, Schwingen, Rollen, Drehen, Stützen, Hangeln, Springen. Jede Karte hat eine Zeichnung, drei Anweisungen in Kindersprache, eine Erschwerung („Das ist schwer“) und eine Sicherheitszeile

– Trageregeln-Poster für die Hallenwand: Turnmatte vier Kinder, großer Kasten drei, kleiner Kasten zwei, Langbank acht

— als Bild, nicht als Text – Beobachtungsbogen für die Lehrkraft mit einem Kriterium je Station und Platz für zehn Kinder

– „Das kann ich schon“

— Selbstcheck-Karte für Kinder, zum Anmalen, mit acht Sätzen in Kindersprache Quellen und Paket, Seiten 19 und 20

– Quellenseite mit Vorschriftenstand und einem eigenen Abschnitt „Was in diesem Heft nicht belegt ist“ – Paketübersicht, Druck- und Lizenzhinweise

WAS DIESES MATERIAL UNTERSCHEIDET

Jede Zahl hat eine Quelle, und was sich nicht belegen ließ, steht nicht drin, sondern wird ausdrücklich benannt. Fünf Beispiele:

– Eine amtliche Zuordnung „Mattenstärke ergibt zulässige Fallhöhe“ gibt es nicht. Die DGUV-Information 202-035 nennt nur Maße und Stärken; eine Stärke von 20 Zentimetern kommt dort gar nicht vor. Deshalb steht im Heft keine Fallhöhentabelle, sondern eine Regel.

– „Kinder werden immer unsportlicher“ ist so pauschal falsch. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist die Koordination zwischen 2003 und 2017 besser geworden

— aus 52 Mittelwertvergleichen war kein einziger schlechter.

– „Sport macht schlau“ trägt nicht. Belegt ist der Effekt für Mathematik, für die Schulleistung insgesamt ist der Befund uneindeutig. Der Satz, der trägt und den man in der Konferenz braucht, lautet: Sportunterricht geht nicht zulasten der Schulleistung.

– Dass eine Bewegungslandschaft besser wirkt als ein Stationsbetrieb, ist durch keine einzige Vergleichsstudie belegt. Das Heft nutzt deshalb beides und sagt, warum.

– Der hessische Satz zur Hilfeleistung steht in einer Handreichung der Lehrkräfteakademie, nicht in einem Erlass. Einen Erlass „Sicherheit im Schulsport“ gibt es in Hessen nicht. Wer das weiß, argumentiert im Zweifel sauberer. Dazu die Zahl, die die Sicherheitsseiten begründet: Sport macht rund 35 Prozent aller Schulunfälle aus, aber 76 Prozent der neu entstandenen Unfallrenten (DGUV, Berichtsjahr 2024). Sportunfälle sind nicht häufiger als andere — sie sind schwerer.

Und die Organisationspointe: Grundschulkinder verbringen im Mittel 44,8 Prozent einer Sportstunde in mittlerer bis hoher Bewegungsintensität, bei einer Streuung von 28 bis 61 Prozent. Diese Spanne kommt nicht vom Fach, sondern vom Aufbau. Deshalb arbeitet die Reihe mit acht Stationen und kurzen Wartezeiten statt mit langen Reihen an einem Gerät.

DIE ROLLE VORWÄRTS Sie ist nirgends verboten. Die DGUV führt sie ausdrücklich als Basiselement des Schulturnens, und „Rollen“ steht in Hessen wörtlich im Kerncurriculum. Riskant ist nicht die Bewegung, sondern die ungeübte Ausführung. Das Heft führt sie über den Merksatz „Schau auf deinen Bauchnabel“ ein, mit schiefer Ebene und Sandwichgriff — dem Griff, den die Unfallkasse ausdrücklich auch für kleinere Kinder nennt.

FORMAT UND DRUCK 20 Seiten DIN A4, PDF. Enthalten sind eine farbige und eine echte Graustufenfassung — konvertiert, nicht gerastert, damit sie an jedem Schulkopierer sauber druckt. Die acht Stationskarten auf den Seiten 12 bis 15 gehören auf 160-Gramm-Papier und in die Laminierfolie; sie überstehen dann eine Hallensaison. Das Trageregeln-Poster auf Seite 16 wird einmal in A3 vergrößert und bleibt hängen. Alle Illustrationen sind eigene Zeichnungen. Die verwendeten Schriften stehen unter der SIL Open Font License.

WAS DIE HALLE HERGEBEN MUSS Zwölf Turnmatten, acht bis zehn Kastenteile, vier Bänke, ein Weichboden, zwei Sprossenwandfelder, zwei Paar Ringe, ein Sprungbrett. Mehr hat die durchschnittliche Grundschulhalle nicht — die acht Stationen sind genau darauf gerechnet. Wenn ein Gerät fehlt, steht auf jeder Stationskarte eine Ersatzform.

EINSATZ UND STAND Konzipiert für die Grundschule in Hessen, Inhaltsfeld „Bewegen an und mit Geräten“, Jahrgangsstufe 1 und 2. Der fachliche und didaktische Teil ist bundesweit einsetzbar; nur der Rechtsteil auf den Seiten 3 und 5 bezieht sich ausdrücklich auf Hessen. Die Stationskarten funktionieren auch in Klasse 3. Stand August 2026. Das Material ist eine Arbeitshilfe und ersetzt weder eine Gefährdungsbeurteilung noch eine Rechtsberatung.

eduki Qualität

Turnen ohne Angst – Sport Klasse 1/2

3,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    1-2. Klasse
  • Umfang:
    41 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Poster, Aufgabenkarten, Text, Quiz, Prüfungsvorbereitung
  • Format:
    PNG, PDF

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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