





Eine vollständig vorbereitete Podiumsdiskussion zu Vorurteilen, Toleranz und der Frage, wo Toleranz endet und Haltung beginnt.
Die These: Toleranz bedeutet nicht, alles gut zu finden – sondern auszuhalten, dass andere anders denken und leben. Wer Toleranz mit Zustimmung verwechselt, versteht sie falsch. Die Einleitung erklärt zunächst, dass Vorurteile nicht aus Bosheit entstehen, sondern aus Abkürzungen im Denken – und trennt Toleranz sauber von Gleichgültigkeit. Anschließend sammelt jede Gruppe Argumente, wählt ihre stärksten drei, tauscht sie mit der Gegenseite aus und entwickelt Gegenargumente für das Podium.
Enthalten:
Einleitung und fünf ausformulierte Lernziele
Selbstreflexion mit Skalen und Bonusaufgabe
Vier Diskussionsregeln in Schülersprache
Getrennte Arbeitsseiten für Gruppe A und Gruppe B: Argumente sammeln, Top 3 wählen
Diskussionsplan für Argumente und Gegenargumente
Drei verschiedene Beobachtungsbögen zum Ausschneiden
Namensschilder für die Gruppen zum Ausschneiden
Schnellabfrage, Feedback-Skala und Lernzielcheck "Ich kann..."
Lehrhinweise mit vollständigem Ablaufplan in 13 Schritten
Rahmen: Klasse 8-13, ab 10 Schüler:innen, ideal für 20-30. Der Ablauf ist für eine Doppelstunde ausgelegt und lässt sich auf eine Einzelstunde kürzen. Podiumsdiskussion ca. 10 Minuten.
Hinweis für die Durchführung: Die Schüler:innen müssen die zugewiesene Position nicht persönlich vertreten – das ist Übung, kein Bekenntnis.
Passend für Ethik, Politik, Sozialkunde, Religion, Deutsch (Argumentieren und Erörtern), Demokratiebildung, Antidiskriminierung und Projekttage.
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