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50 Seiten
6 Materialien






Dieses Materialpaket enthält sechs anspruchsvolle Deutsch-Klausuren für die Q1/Q2 zur sprachlichen Zerstörung demokratischer Strukturen und zur Festigung nationalsozialistischer Herrschaft. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Verordnungen, Gesetze, propagandistische Texte und Verträge aus den Jahren 1932 bis 1934.
Im Mittelpunkt stehen beschönigende Amtssprache, Rechtssyntax, Nominalstil, agenslose Passivkonstruktionen, Freund-Feind-Schemata, Reinheitsmetaphorik, performative Rechtsformeln und scheinbar demokratische Legitimationsstrategien. Die Klausuren zeigen, wie Sprache politische Eingriffe normalisiert, Ausgrenzung vorbereitet und autoritäre Macht als rechtmäßig erscheinen lässt.
Materialgestützte Oberstufen-Klausur zur Analyse von Gustav Stresemanns Rede anlässlich des deutschen Beitritts zum Völkerbund. Die Lernenden untersuchen Redesituation, Aufbau, Gedankengang, Bildlichkeit, Satzbau und rhetorische Gestaltung. Der weiterführende Schreibauftrag fordert zur Beurteilung des Verhältnisses von nationaler Eigenständigkeit und internationaler Zusammenarbeit auf. Mit ausführlichem Erwartungshorizont und transparentem 100-Punkte-Raster.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Kompetenzorientierte Deutsch-Klausur zur sprachlichen Inszenierung politischer Legitimation. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Gesetz über das Staatsoberhaupt und den zugehörigen Erlass von 1934. Untersucht werden performative Rechtsformeln, Euphemismen, demokratisch klingende Legitimationsformeln, gespielte Bescheidenheit und die sprachliche Inszenierung einer Volksabstimmung. Die Erörterung fragt, ob Zustimmung tatsächliche Legitimität erzeugt oder die Aufhebung demokratischer Strukturen verschleiert. Aufgabenart IV, 180 Minuten und 100 Bewertungseinheiten.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgestützte Klausur zur Sprache diplomatischer Verträge. Die Lernenden analysieren das Reichskonkordat von 1933 und untersuchen Symmetrieformeln, positiv besetzte Wortfelder, performative Rechtssetzung und den Treueid als Sprechakt. In der abschließenden Erörterung beurteilen sie, ob die Vertragssprache der Kirche Schutz verschafft oder das nationalsozialistische Regime legitimiert und politische Handlungsmöglichkeiten begrenzt. Aufgabenart IV, 135 Minuten und 100 Bewertungseinheiten.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Anspruchsvolle Deutsch-Klausur zur sprachlichen Legitimation politischer Macht. Die Lernenden analysieren das Ermächtigungsgesetz hinsichtlich Inhalt, Aufbau und sprachlich-rhetorischer Gestaltung. Im Fokus stehen Nominalstil, Passiv, Modalverben, performative Rechtsformeln und scheinbare Selbstbeschränkungen. Die abschließende Erörterung fragt, ob die nüchterne Sprache des Rechts politische Herrschaft legitimiert oder ihre tatsächliche Tragweite verschleiert. Aufgabenart IV, 180 Minuten und 100 Bewertungseinheiten.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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