Ich bin Lehrerin an einem Gymnasium, an einer Onlineschule und Autorin für Unterrichtsmaterialien.
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59 Seiten






Ein aktivierendes Gedankenexperiment für die Praktische Philosophie / Ethik, das Schüler*innen über ein Rollenkartenspiel unmittelbar erfahren lässt, was Fremdbestimmung in der Liebe bedeutet – und warum niemand darüber bestimmen sollte, ob oder wen ein Mensch liebt.
Was ist enthalten?
Ein authentisch gestalteter Zeitungsartikel als motivierender Impuls ins Thema
Vollständiges Schülerarbeitsblatt mit aufeinander aufbauenden Aufgaben
16 Rollenkarten („Liebesverordnungen") zum Ausschneiden und zufälligen Verteilen
Differenzierte Zusatz- und Vertiefungsaufgaben für schnelle Lerngruppen
Ausführliche Lehrerhandreichung mit Ablaufplan, didaktischem Kommentar, Erwartungshorizont und Sensibilitätshinweisen
Ablauf in Kürze:
Jede*r Schüler*in erhält zufällig eine „Liebesverordnung" – von banalen Regeln („nur Veganer*innen") bis zu identitätsrelevanten Einschränkungen (Geschlecht, Religion, Hautfarbe). Über zwei gezielte Aha-Momente erarbeitet die Klasse, dass diese Regeln strukturell gleich sind – nur die gesellschaftliche Gewöhnung unterscheidet sich – und dass erzwungene Liebe aufhört, Liebe zu sein. Der Transfer zu realen historischen und aktuellen Beispielen (u. a. Rassentrennungsgesetze, Verbot gleichgeschlechtlicher Ehe, Kastensystem) verankert das Gelernte in der Lebenswirklichkeit.
Kompetenzen:Autonomie und Selbstbestimmung als ethisches Prinzip erkennen und begründen, Diskriminierungsmechanismen analysieren, eigene Position argumentativ vertreten.
Dieses Materialpaket enthält aktuell fünf Materialien, mit denen du zusammen mit deinen Schüler*innen einen vielseitigen Blick auf das Thema "Liebe", "Verliebtsein", "'Partnerschaft" werfen kannst. Sie regen zur Selbstreflexion an, erweitern die Sichtweise auf das Thema und regen zur Diskussion an.
Klassenstufen: 7-9. Klasse
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