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Mit diesem Materialpaket erhältst du eine fertig geplante Doppelstunde (90 Minuten, ggf. auch gestreckt auf 120 oder sogar 180 Minuten) zur Erarbeitung verschiedener Formen des Widerstands gegen das NS-Regime und verschiedenen Widerstandsgruppen.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit folgender Frage auseinander: Warum haben Menschen Widerstand geleistet, was hat es bewirkt und was hat es sie persönlich gekostet?
So ist die Unterrichtseinheit aufgebaut:
Eindringlicher Einstieg: Du startest die Stunde mit einem besonderen Bildimpuls. Ein historisches Foto vom Stapellauf der „Horst Wessel“ im Jahr 1936 zeigt einen Mann, der den Hitlergruß verweigert. So aktivierst du das Vorwissen deiner Schüler*innen und leitest direkt zur zentralen Leitfrage über.
Intensive Recherchephase: Danach tauchen deine SuS in die Einzelarbeit ein. Jede*r erhält ein Materialblatt zu einer spezifischen Widerstandsgruppe (z.B. Weiße Rose oder kirchlicher Widerstand). Mithilfe von QR-Codes greifen sie direkt auf passende Internetseiten zu und füllen eine übersichtliche Tabelle aus.
Austausch in Expertengruppen: Im Anschluss treffen sich alle Schüler*innen, die dieselbe Widerstandsgruppe recherchiert haben, in Expertengruppen. Hier tauschen sie sich aus, gleichen ihre Ergebnisse ab und ergänzen ihr Wissen.
Präsentation in Stammgruppen: Im nächsten Schritt bilden sich gemischte Gruppen. Hier präsentieren sich die Expert*innen gegenseitig ihre Widerstandsgruppen. So ergänzen alle gemeinsam die Tabelle und erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Formen des Widerstands im NS-Staat.
Tiefgehende Reflexion: Ein Zitat über das Schweigen im NS-Staat regt zur Diskussion an: Ist Schweigen auch eine Entscheidung? Diese Frage fördert die eigene Urteilsbildung und lässt Raum für vielfältige Meinungen und Perspektiven.
Gegenwartsbezug herstellen: Zum Abschluss oder als didaktische Reserve verbindest du die Geschichte mit der Gegenwart. Deine Schüler*innen ordnen aktuelle Verhaltensformen (wie Klimaaktivismus oder Whistleblowing) in Peukerts Stufenmodell von Nonkonformität bis Widerstand ein. Das fördert historisches Denken und zeigt die Relevanz des Themas für unsere heutige Gesellschaft.
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