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Informatik auf dem Papier: Wie Punkte zu Buchstaben werden!
Mit diesem direkt einsetzbaren Unterrichtsmaterial erforschen deine Schüler*innen ein faszinierendes Alltagssystem: die Braille-Blindenschrift. Am Beispiel des optischen Punktmusters entdecken die Kids spielerisch ein grundlegendes Prinzip der Informatik – die Darstellung von Informationen mit nur zwei Zuständen (Punkt da oder nicht da).
💡 Hinweis für deine Unterrichtsplanung: Diese Station ist die Station 1 des größeren Stationenlernens „Codierung im Alltag“, das sich aktuell in der Entwicklung befindet. Sie lässt sich aber auch jetzt schon völlig unabhängig als Einzelstunde, Einführung oder Vertretungsstunde nutzen!
Spannender Infotext: Kindgerechte Erklärung über den Erfinder Louis Braille und das 6-Punkte-Raster. Optimal aufbereitet, um die Brücke zum Binärsystem der Informatik zu schlagen.
Übersichtliche Braille-Tabelle: Eine klare visuelle Zuordnungskarte zum Nachschlagen und Vergleichen der Buchstaben.
Praktische Codierungs-Aufgaben
2x fertiges Arbeitsblatt / Stationsblatt (Infotext, Aufgabenstellungen und vorbereitete Punktraster - zwei Varianten: Du entscheidest, ob du nur ein AB oder beide einsetzt).
Zugehörige Braille-Tabelle als Referenzkarte für die Station.
Da gedruckte Punkte auf normalem Kopierpapier natürlich flach bleiben, empfehle ich, an der Station ein paar Prickelnadeln und weiche Filzunterlagen bereitzulegen. Wenn die Schüler*innen ihr fertig codiertes Wort aus Aufgabe 2 von der Rückseite des Blattes durchstechen, entstehen auf der Vorderseite spürbare Erhebungen. So können sie ihr eigenes Wort am Ende mit geschlossenen Augen tatsächlich ertasten und die Blindenschrift "begreifen"! Alternativ eignen sich auch kleine, selbstklebende Halbperlen aus dem Bastelbedarf.
Ausdrucken, bereitlegen und die Schüler*innen spielerisch die Grundlagen der Codierung entdecken lassen!
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