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Stell dir vor, in deiner Klasse wird jemand immer wieder ausgelacht, ausgeschlossen oder gemein behandelt. Was machst du? Schaust du weg, hilfst du oder bist du vielleicht sogar selbst betroffen?
Dieses Material gibt deinen Schüler*innen der 5. und 6. Klasse das nötige Wissen und die Werkzeuge an die Hand, um Mobbing zu erkennen, zu verstehen und mutig dagegen vorzugehen. Es fördert Zivilcourage und zeigt konkrete Wege auf, wie man aktiv werden kann.
Die PDF-Datei ist sofort einsetzbar, die DOCX-Datei kann frei bearbeitet werden.
Deine Schüler*innen lernen, Mobbing klar von einem normalen Streit zu unterscheiden. Sie entdecken die entscheidenden Merkmale: Wiederholung, Dauer, Machtungleichgewicht und die Unfähigkeit des*der Betroffenen, sich zu wehren. Wir beleuchten die verschiedenen Formen von Mobbing – ob körperlich, verbal, sozial oder digital (Cybermobbing) – und üben anhand konkreter Beispiele, Mobbing zu erkennen.
Es gibt nicht nur Täter*innen und Betroffene*r! Deine Klasse erfährt, welche verschiedenen Rollen es im Mobbing gibt: Täter*innen, Mittäter*innen, Unterstützer*innen, Zuschauer*innen, Verteidiger*innen und Betroffene*r. Wir schauen uns an, welche Verantwortung jede Rolle trägt und wie wichtig es ist, die Dynamik einer Gruppe zu verstehen.
Ein großer Teil der Schüler*innen greift bei Mobbing nicht ein. Wir erforschen die psychologischen Gründe dafür, wie zum Beispiel Angst, Unsicherheit oder der sogenannte "Bystander-Effekt". Anhand einer anschaulichen Situation in der Schulkantine diskutieren wir, wie man diese Muster durchbrechen kann.
Deine Schüler*innen lernen, dass Zivilcourage nicht bedeutet, ein*e Held*in zu sein, sondern den Mut aufzubringen, für andere einzustehen – auch wenn es unbequem ist. Wir zeigen konkrete, niedrigschwellige Wege auf, wie man Zivilcourage im Alltag zeigen kann, zum Beispiel durch Ablenken, Delegieren oder Dokumentieren, auch ohne direkte Konfrontation.
Hier geht es ans Eingemachte! Das Material bietet klare Handlungsoptionen für verschiedene Situationen: Was tun, wenn ich selbst gemobbt werde? Was, wenn ich Zeug*in bin? Und wie helfe ich einem*einer Freund*in? Deine Schüler*innen entwickeln einen eigenen 3-Schritte-Plan und lernen, dass es Stärke zeigt, sich Hilfe zu holen.
Mobbing erkennen und definieren: Schüler*innen können Mobbing von anderen Konflikten unterscheiden und seine Merkmale benennen.
Rollen im Mobbing-Geschehen analysieren: Sie verstehen die verschiedenen Rollen (Täter*in, Betroffene*r, Zuschauer*in etc.) und deren Verantwortung.
Psychologische Mechanismen verstehen: Sie erkennen die Gründe, warum Menschen bei Mobbing wegschauen, und den "Bystander-Effekt".
Zivilcourage entwickeln: Schüler*innen lernen, was Zivilcourage bedeutet und wie sie diese im Alltag zeigen können, auch ohne direkte Konfrontation.
Konkrete Handlungsstrategien anwenden: Sie wissen, wie sie sich verhalten können, wenn sie selbst gemobbt werden, Zeug*in von Mobbing sind oder einem*einer Freund*in helfen wollen.
Empathie und Verantwortungsbewusstsein stärken: Sie entwickeln ein stärkeres Gefühl für die Situation von Betroffenen und die eigene Verantwortung, aktiv zu werden.
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