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Dieses Material führt von der Figurenbeschreibung über Identitätsarbeit bis zur ersten Interpretation einer literarischen Kurzgeschichte. Ausgehend von bildgestützten Impulsen im Stil kleiner Handy-Gameplay-Szenen wählen die Schülerinnen und Schüler eine Figur aus und entwickeln ein Charakterprofil. Dabei geht es nicht nur um äußere Merkmale, sondern vor allem um Gedanken, Lebensumstände und persönliche Perspektiven der Figur.
Anschließend schreiben die Lernenden einen Tagebucheintrag aus der Ich-Perspektive und versetzen sich in eine Person, die plötzlich unsere heutige Zeit erlebt. So entstehen Reflexionen über Unterschiede zwischen Lebenswelten, Fremdheit und Wahrnehmung.
Den Abschluss bildet die Kurzgeschichte „Die Laterne des Arztes“ von Julia Mosaik (2026). Anhand gezielter Aufgaben üben die Schülerinnen und Schüler eine knappe Zusammenfassung, untersuchen Stilmittel und deuten das zentrale Symbol der Laterne. So werden kreatives Schreiben, Perspektivübernahme und erste Schritte der literarischen Interpretation miteinander verbunden.
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