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Dieses Unterrichtsmaterial ermöglicht eine klare, strukturierte Auseinandersetzung mit der Rolle von Frauen in der Französischen Revolution – nicht nur als „Mitläuferinnen“, sondern als Akteurinnen, Symbolfiguren und gleichzeitig als Ziel von Ausgrenzung. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten eine Vergleichstabelle zu drei Perspektiven/Personen und nutzen dafür Informationstexte sowie Quellen. Im Zentrum steht: Wer vertritt welche Haltung/Forderungen – und wie wirkte das auf Menschen und Revolution? Das Material eignet sich besonders für Text- und Quellenarbeit in Sek I und führt schrittweise an Urteilsbildung heran.
→ Olympe de Gouges: Forderung nach politischer Gleichberechtigung und Menschenrechten auch für Frauen
→ Marie-Antoinette: Symbol des „alten Systems“, Kritik an Luxus/Abgehobenheit, Vertrauensverlust und Bedeutung für den Verlauf der Revolution
→ Jean-Baptiste Amar (Jakobiner, 1793): Argumentation gegen politische Frauenklubs und Begründungen für die Einschränkung politischer Teilhabe von Frauen
→ Vergleich: Person – Haltung/Forderungen – Wirkung auf Menschen und Revolution (Tabelle)
Die SuS …
→ entnehmen Informationen aus Sachtexten und Quellen.
→ unterscheiden Forderungen, Bewertungen und politische Interessen.
→ fassen Positionen in eigenen Worten zusammen und sichern sie tabellarisch.
→ vergleichen historische Perspektiven und formulieren begründete Urteile.
Sekundarstufe I (Klasse 7–9)
ca. 1 Unterrichtsstunde (mit Diskussion/Urteil eher 2)
Kein „Frauen waren auch dabei“-Text, sondern konkreter Vergleich von drei Rollen: Forderung nach Gleichberechtigung (de Gouges), Symbolfigur der Monarchie (Marie-Antoinette) und politische Ausgrenzung (Amar/Jakobiner). Durch die Tabelle wird schnell sichtbar, wie um Frauenrechte gestritten wurde – und wie politische Macht Frauen gleichzeitig nutzte und begrenzte.
Dieses Materialpaket wurde erst vor Kurzem erstellt. Der Autor hat noch keine Beschreibung hinterlegt.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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