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Sozialpädagogin in der Grundschule mit einem Herz für Kinder mit Extra Power
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14 Seiten
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In vielen Grundschulklassen gibt es heute Kinder, die schnell überfordert sind, plötzlich laut werden, sich zurückziehen oder in Konflikte geraten. Für Lehrkräfte und Sozialpädagog:innen bedeutet das oft, dass Unterricht unterbrochen wird und gleichzeitig das Gefühl entsteht, nicht allen Kindern gerecht werden zu können. Genau hier setzt dieses Material zum sozialen Lernen in der Grundschule an.
Die Tiergeschichte aus der Waldklasse bietet einen ruhigen und kindgerechten Einstieg in das Thema Gefühle, Überforderung und unterschiedliche Reaktionen. Die Kinder erkennen dabei, dass jeder Mensch anders reagiert, wenn etwas schwierig wird. Anschließend überträgt die Klasse diese Situation auf den eigenen Schulalltag und überlegt gemeinsam, was helfen kann, wenn ein Kind wütend, traurig oder sehr unruhig ist.
Zu typischen Situationen aus dem Unterricht gibt es Klassenposter, auf denen die Kinder eigene Ideen sammeln können. So entsteht Schritt für Schritt eine gemeinsame Strategie der Klasse. Die Poster bleiben anschließend im Klassenraum hängen und können im Alltag immer wieder aufgegriffen werden.
Das Material eignet sich besonders für Stunden zum sozialen Lernen, für den Klassenrat, für den Morgenkreis oder für Situationen, in denen das Klassenklima gestärkt werden soll. Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen und pädagogische Fachkräfte erhalten damit einen einfachen Gesprächsanlass, um mit Kindern über Gefühle, Konflikte und gegenseitige Unterstützung zu sprechen.
Gerade in Klassen mit vielen unterschiedlichen Bedürfnissen oder mit neurodivergenten Kindern kann es helfen, gemeinsam zu klären, wie man als Klasse miteinander umgehen möchte. Kinder lernen dabei, Gefühle besser zu verstehen und Mitschüler in schwierigen Momenten zu unterstützen.
Tiergeschichte als Gesprächseinstieg
Gesprächsimpulse zur Geschichte
Situationen aus dem Schulalltag der Grundschule
fünf Klassenposter (DIN A4) zum gemeinsamen Ausfüllen
Anleitung für Lehrkräfte mit Ablauf der Stunde
Grundschule, soziales Lernen, Klassenrat, Morgenkreis, Klassenklima stärken, Umgang mit Konflikten, Emotionen verstehen, Unterstützung bei Überforderung im Unterricht.
Viele Lehrkräfte merken inzwischen sehr deutlich, wie unterschiedlich Kinder in einer Klasse wahrnehmen, denken und reagieren. Manche Kinder sind schnell überfordert, andere reagieren impulsiv, wieder andere ziehen sich zurück oder brauchen deutlich mehr Zeit zum Verarbeiten. Begriffe wie Neurodivergenz im Klassenzimmer, Selbstregulation bei Kindern oder soziales Lernen in der Grundschule sind deshalb keine Theorie mehr, sondern gehören für viele zum ganz normalen Unterrichtsalltag. Genau aus dieser Erfahrung heraus ist dieses Materialpaket entstanden. Die Materialien arbeiten mit einer wiederkehrenden Tierklasse – der Waldklasse. In dieser Klasse lernen ein Gepard, eine Eule, ein Delfin und ein Biber gemeinsam. Jedes Tier reagiert ein wenig anders auf Situationen im Unterricht. Der Gepard ist sehr schnell, manchmal schneller als seine Gedanken. Die Eule denkt lange nach, bevor sie etwas sagt. Der Delfin spürt sofort, wenn sich die Stimmung verändert. Der Biber möchte am liebsten alles genau planen. Diese Tierwelt hat einen einfachen Grund. Wenn Kinder über Gefühle, Überforderung oder Unterschiede sprechen sollen, ist es oft leichter, wenn nicht direkt über reale Kinder gesprochen wird. Über die Tiere der Waldklasse können Kinder erkennen, dass Menschen verschieden ticken, ohne dass jemand im Raum das Gefühl bekommt, gemeint zu sein. Gerade beim Thema Neurodivergenz in der Grundschule schafft diese Distanz oft viel Offenheit für Gespräche. Das Materialpaket bündelt vier Unterrichtsmaterialien, die sich im Schulalltag gut ergänzen und häufige Themen im sozialen Lernen aufgreifen. „Wir ticken alle anders – Neurodivergenz der Klasse erklären“ eröffnet das Thema Unterschiede im Denken und Verhalten. Kinder lernen, dass jeder Mensch Dinge anders wahrnimmt und dass genau diese Vielfalt eine Klasse ausmacht. Das Material eignet sich besonders gut als Einstieg in Gespräche über Neurodivergenz im Klassenzimmer. „Wenn mein Kopf zu voll wird – Strategien für Kinder im Schulalltag“ hilft Kindern zu erkennen, wann Überforderung entsteht und was ihnen in solchen Momenten helfen kann. Gerade bei Themen wie Selbstregulation bei Kindern und Umgang mit Stress im Schulalltag bietet dieses Material viele Gesprächsanlässe. „Wenn es jemandem schlecht geht – So helfen wir uns in der Klasse“ richtet den Blick auf das Miteinander. Die Kinder überlegen gemeinsam, wie sie reagieren können, wenn ein Mitschüler traurig, wütend oder überfordert ist. So entstehen konkrete Ideen für mehr Unterstützung und Empathie in der Grundschule. „Wenn etwas nicht sofort klappt – Fehler gehören zum Lernen“ greift ein Thema auf, das im Unterricht ständig vorkommt. Kinder erleben, dass Lernen manchmal schwierig ist und dass Fehler ein wichtiger Teil des Lernprozesses sind. Das Material unterstützt eine gesunde Fehlerkultur im Unterricht und stärkt Durchhaltevermögen. Zusammen ergeben diese vier Materialien ein Paket, das Lehrkräfte dabei unterstützt, wichtige Themen wie emotionale Kompetenz, Selbstregulation, Empathie und Umgang mit Unterschieden in der Klasse aufzugreifen. Die Materialien sind so aufgebaut, dass sie ohne lange Vorbereitung eingesetzt werden können und sich gut für Grundschule Klasse 2 bis 4, Klassenrat, soziales Lernen oder die Arbeit in der Schulsozialarbeit eignen. Viele Klassen profitieren davon, wenn solche Gespräche bewusst Raum bekommen. Genau dafür ist die Waldklasse gedacht. Sie gibt Kindern eine Geschichte, in der sie sich wiederfinden können, und Lehrkräften ein Material, das Themen anspricht, die im Alltag ohnehin ständig da sind.
Klassenstufen: 1. Klasse, 4. Klasse
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